
Abgeordnete der Kommunalen Ausländervertretung und des Ortsbeirats, Mitglieder des Magistrats, Stadtbezirksvorsteher, Schuldirektoren, Vereinsvorsitzende, ... aber keine Bürger. Schade, muß es eigentlich immer um die unmittelbaren Interessen des Einzelnen gehen (z.B. Moscheebau vor der eigenen Haustür), um die Bürger für das Thema Integration zu interessieren? Oder ist das bei allen Themen so?
Am Anfang der Informationsveranstaltung wurden erstmal Begriffe definiert: Migrationshintergrund, familiärer Migrationshintergrund, Menschen ohne Migrationshintergrund, städtische Binnenmigration, Migrationshinweis, Integrationsleistung ...
Die Analyse fiel dann eher schwach aus. Die Aussagen blieben eher allgemein und das war auch gut so. Bei 1700 Fragebögen aus 6 Stadtteilen sind die Ergebnisse nicht repräsentativ. Da helfen auch die zusätzlichen 28 Interviews nicht. Die meisten Zuhörer im Raum hätten diese Aussagen aber auch selber zu Papier bringen können. (z.B. "in jedem Stadtteil gibt es einen sozialen Brennpunkt")
Es wäre besser gewesen, die grundsätzlichen Informationen zum Stadtteil von Fachleuten vor Ort zusammentragen zu lassen und darauf aufbauend in einer Studie die Probleme herauszuarbeiten und Lösungen vorzuschlagen.
Integrationsstudie 2008