Thilo Stratemann und Karsten Meyerhoff sagen Tschüß

(3. April 2011) Wir, lieber Leserin, lieber Leser tingeln seit über 6 Jahren durch den Ortsbezirk 10 und seit 5 Jahren be- und verarbeiten wir das, was wir dabei gesehen und erlebt haben, in diesem Blog. Das war mal leicht, mal schwer, aber immer eine Menge Arbeit. Das werden Sie möglicherweise im Angesicht der kleinen Artikelchen nicht glauben, aber glauben Sie uns: In dieses Blog sind etliche Arbeitsstunden geflossen.
Nun war immer klar, daß der Besuch von Veranstaltungen und der anschließende Bericht einem politischen Ziel dient: Wir wollten als CDU-Vertreter vor Ort sein, wir wollten präsent und ansprechbar sein, um aus erster Hand zu erfahren, wo der Schuh drückt und wo wir helfen können. Am 27.03.2011 haben die Wähler im Ortsbezirk 10 und in Frankfurt diese Aktivitäten im Rahmen der Kommunlwahlen bewertet - das Resultat ist unter anderem auf der Webseite http://www.stadt-frankfurt.de/wahlen/ zu begutachten. Kurz gesagt ist das Ergebnis unmißverständlich - und es ist vernichtend. Wir beide wurden auf unseren jeweiligen Listen für den Ortsbeirat 10 und die Stadtverordnetenversammlung nach unten durchgereicht und Thilo Stratemann hat den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung erneut nicht geschafft. Das läßt nur den einen Schluß zu: Aktuelle Themen aus den Nachrichten entscheiden offenbar auch die Kommunalwahlen und nicht die Arbeit vor Ort.
In den letzten Jahren haben wir viele Menschen in den nordöstlichen Stadtteilen kennengelernt. Häufig wurden aus Gesprächspartnern Bekannte und gar nicht so selten aus Bekannten Freunde. Diese Bekanntschaften und Freundschaften werden wir natürlich weiterhin pflegen. Der Besuch möglichst aller Veranstaltungen im Ortsbezirk 10 und dieses Blog (inklusive des Veranstaltungskalenders) werden wir jedoch ab sofort einstellen.
Allen Menschen, die dieses Blog bisher gelesen und uns Rückmeldung gegeben haben - egal ob positiv oder negativ - danken wir recht herzlich; alle die das Blog gerne gelesen haben, bitten wir um Verständnis.

Kommunalwahl 27. März 2011

Machen wir's kurz: Am 27. März dieses Jahres sind in Frankfurt Kommunalwahlen. Bitten gehen Sie unbedingt zu diesen Wahlen: Es werden die Ortsbeiräte und die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Da stellen sich die Menschen zur Wahl, die sich um "Ihre" Bürgersteige, Einbahnstraßen, Schulen, Buslinien und Parkbänke kümmern wollen - um die Dinge, die bei Ihnen direkt vor der Haustür, in Ihrem Stadtteil passieren. Dafür brauchen alle Lokalpolitiker Ihre Unterstützung.
Die Autoren dieses Blogs bewerben sich ebenfalls um kommunalpolitische Ämter, Thilo Stratemann für die Stadtverordnetenversammlung (Platz 42 Stadtverordnetenliste CDU) und Dr. Karsten Meyerhoff für den Ortsbeirat 10 (Platz 2 Ortsbeiratsliste CDU). Bitte geben Sie uns am 27.03. jeweils drei Einzelstimmen, damit wir auch in Zukunft diese "Stadtteilzeitung" führen können. Wenn Sie mal "zur Probe" kumulieren und panaschieren wollen, dann können Sie das hier tun.

Sonntag, 27. Juni 2010

REWE am Frankfurter Berg!

(24.06.10) Nun ist die Eröffnung eines Supermarktes nicht unbedingt ein Thema für die Kommunalpolitik. In diesem Fall aber schon!
Am Frankfurter Berg hat es heftige Diskussionen um diesen Standort gegeben. Die Häuslebauer in direkter Nachbarschaft zum REWE haben ihre Grundstücke erheblich billiger bekommen als ihre Nachbarn in den vermeidlich verkehrsärmeren Straßen und haben einen erbitterten Widerstand organisiert (gegen den Supermarkt, das viel zu hohe Gebäude, die vielen Autos der Kunden, die vielen LKWs der Lieferanten, u.s.w.). Die restlichen Bewohner des Neubaugebiets Edwards Gardens sowie alle anderen Bürger des Frankfurter Bergs haben sich auf den Vollsortimenter gefreut.
Natürlich beschreibt schwarz-weiß-Malerei nie alle Aspekte eines Streits. Die Tendenz beschreibt sie aber sehr wohl.
Am Freitag, den 25. Juni 2010, eröffnet der REWE nun. Wie auf der Eröffnungsfeier am Vortag mitgeteilt wurde, wird der Markt - Montags bis Samstags - von 7:00 bis 24:00 Uhr geöffnet sein. Die Bäckerei wird auch am Sonntag für drei Stunden öffnen. Das Gebäude ist pünktlich fertig gestellt worden. Die Wohnung werden vermutlich September/Oktober komplett vermietet sein.
Ein erfolgreiches Projekt geht zu Ende. Vielen Dank an alle, die daran beteiligt waren!

Sommerfest bei Hühnern, Enten, Gänsen & Co

(26.06.10) Wenn der Kleintierzuchtverein vom Frankfurter Berg zu einem Vereinsfest läd ist dies stets ein tolles Angebot für Familen mit kleinen Kindern.

Heute konnte man erfahren, wie groß die Tiere geworden sind, welche man als Küken vor noch gar nicht so langer Zeit im Vereinshaus bewundert hatte.

Die Kinder konnten natürlich wieder die Tiere in die Hand nehmen und füttern.

Auch so etwas ist in der Großstadt Frankfurt möglich!

Sommerfest im Sozialzentrum

(25.06.10) Jedes Jahr findet das Sommerfest des Sozialzentrums im Marbachweg statt. Der Frankfurter Verband hat schon eine gewisse Routine entwickelt. Es gibt Essen & Trinken, einen Flohmarkt und Musik aus den eigenen Reihen bzw den örtlichen Vereinen.
Halt... eine Sache ist neu: Die Bank Goldman Sachs hatte einen größeren Geldbetrag gespendet. Daher konnte für die Tombola ein Fernseher gekauft werden. Und zwei Mitarbeiter von Goldman Sachs haben bei der Organisation ehrenamtlich geholfen. Dies wurde erwähnt. Mehr nicht. Aber an diesem Nachmittag gab es wenigsten auch keine Kritik an den bösen Großbanken...

Frankfurter Verband

Parade der Kulturen

(26.06.10) Die "Deutsche Jugend aus Rußland" (DJR) war mit mehreren Ständen auf der Parade der Kulturen vertreten. Neben einen Essensstand, wie es fast jeder beteiligte Verein auf die Beine stellt, gab es zusätzlich Angebote für die Kleinen (z.B. Kinderschminken), viele Mitglieder haben als Ordner gearbeitet, u.s.w.
Das die DJR dieses Jahr den Zug durch Frankfurt anführte ist für den Verein sicherlich eine schöne Sache. Ein besonderes Erlebnis hatte der Kreisvorsitzende, Eugen Groß, der vom Dach des vorran fahrenden Busses die DJR-Gruppe fotografierte.
Bei den Preisrichtern wurde so viel Engagement auch anerkannt! Die DJR kann die Urkunde über den dritten Platz in Ihren Jugendclub im Haus der Heimat in Eckenheim aufhängen.

DJR Frankfurt

Sonntag, 20. Juni 2010

Johannisfeuer in Nieder-Eschbach

(19.06.10) Nieder-Eschbach gehört nicht zum Ortsbezirk 10. Wir sind auch nur dort hin gefahren, weil wir eine Einladung zum Sommerfest des dortigen CDU-Stadtbezirksverbands erhalten hatten.
Und da zufälligerweise die Sommersonnenwende im Kalender nicht so weit entfernt zu finden ist, könnte man die Vermutung äußern, daß sich die Organisatoren zu einem Johannisfeuer inspirieren liesen.
Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Vermutlich waren alle Dorfbewohner - ich meine natürlich alle Bewohner des Frankfurter Stadtteils Nieder-Eschbach - anwesend.
Die Organisatoren hatten die Veranstaltung bei den Behörden angemeldet, sodaß u.a. die Frankfurter Feuerwehr vor Ort mit einem Löschzug vertreten war. Die nahegelegene Feuerwehr von Bad Homburg wußte von der Veranstaltung nichts... Und so kam es, wie es kommen mußte. Besorgte Bürger alarmierten die Feuerwehr in Bad Homburg. Diese rückte aus. Die Polizei ebenfalls. Eine ganz neue Art des Fehlalarms ;-)
Dachten Sie nach den Meldungen in den Medien, daß wir in einem Überwachungsstaat leben? Lesen Sie diese Meldung und beruhigen Sie sich wieder. :-)

Eckenheim trägt Trauer

(19.06.10) Bekanntlich ist in Deutschland der Umgang mit der Deutschen Fahne teilweise sehr umstritten. Wo hängt man eine auf? Wann? Wie lange?
Wenn Deutschland im Fußballfieber ist, gelten diese Bedenken nicht. Da gehen wir mit der Fahne noch unbekümmerter um, als z.B. die US-Amerikaner.
Aber in der Regel wird sie zum Jubeln und Feiern mitgenommen. Was macht man aber nun nach einer herben 0:1 Niederlage?
Ist doch klar: Wie in Eckenheim in der Sigmund-Freud-Straße fotografiert... man hängt die Fahne auf Halbmast!

Sommerfest der Anlage 2

(19.01.10) Was passiert eigentlich, wenn man zu einem Vereinsfest zu früh kommt?

Natürlich haben die Organisatoren im Prinzip alles aufgebaut. Und selbstverständlich ist man mit diesem harten Kern des Vereins fast alleine. Der Kaffee, den wir trinken, ist wirklich frisch gebrüht und das Würstchen ist wirklich gerade erst fertig gegrillt worden...

Wir sind übrigens beim Fest der Anlage 2 des Kleingartenvereins Eckenheim. Eigentlich sind wir dort hingegangen, um mit den Vereinsmitgliedern zu sprechen. Nun sind bekanntermaßen die Termine kurz vor den Sommerferien dicht gedrängt und wir haben leider nicht so viel Zeit eingeplant. Der Platz unter dem Zelt füllt sich langsam und wir müßen leider zu unserem nächsten Termin.

Kleingartenverein Eckenheim

Sensation Kindergarten- und Schulfest Berkersheim

(20.06.2010) Grade wenn man in Frankfurt wohnt, bekommt man von den Organisatoren von Festen - Straßenfesten, Festen im Saal, Jubiläumsfeiern, ... - immer wieder zu hören, daß es an der Beteiligung mangele, weil man am selben Wochenende in Frankfurt, weil man am selben Tag in Frankfurt so viele andere spannende Dinge tun könne. Und gewiß ist Frankfurt nicht arm an Attraktionen: Museumsuferfest, Wäldchestag, Dippemess', Nacht der Museen, großes Stadtgeläut, ...
Aber wie ist es dann möglich, daß ein Kindergarten- und Schulfest im kleinen Berkersheim Menschen en masse anzieht? Es gibt keine Attraktionen außer Grillwürstchen im Brötchen, es gibt keine Sensationen außer einer szenischen Aufführung von Schneewittchen und außer aufgeblasenen Luftballons gibt es auch keinen Nervenkitzel. Trotzdem ist der Schulhof der Berkersheimer Grundschule rappeldicke voll mit Kindern, die umherwuseln - und ihren Eltern, die hinterherwuseln. Und alle scheinen sich zu amüsieren wie Bolle.
Vielleicht sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht, vielleicht ist es die Konzentration auf die Kinder, die hier im Mittelpunkt stehen. Vielleicht brauchen Kinder kein Fahrgeschäft das sich siebenfach überschlägt und um die eigene Achse dreht und auch kein 3D-Kino mit 19km² Projektionsfläche. Vielleicht reicht es, sich vollkommen auf die Kinder zu konzentrieren und darauf, denen einen schönen Nachmittag zu bereiten, während dessen sie im Mittelpunkt stehen.

Berkersheimer Grundschule

P.S.: Auf dem Weg zu Schule sehen wir ein Schild: "Eier zu verkaufen von freilaufenden Hühnern." Sehr beeindruckend, was man diesen freilaufenden Hühnern heutzutage alles so beibringen kann. Was machen diese Hühner eigentlich, wenn man bei ihnen Eier kaufen will, das Geld aber nicht passend hat? Können die auch rechnen? Na ja, sie wohnen ja nicht weit von der Grundschule entfernt ...

Sonntag, 13. Juni 2010

Fideles Hoffest

(12.06.2010) Die Fidelen Eckenheimer veranstalten zum dritten Mal ihr Hoffest. Lobenswerter Weise stellt die Familie Möller ihr Privatgrundstück dafür zur Verfügung!
Der Besucherandrang ist so groß, daß es kaum freie Plätze gibt. Und dann herrscht natürlich gute Stimmung. Gut... Das erwartet man eigentlich auch, wenn ein Karnevalsverein ein Fest veranstaltet.
Aber der Erfolg hat auch seine Schattenseite. Das Einwerben von Gewinnen für die Tombola war sehr erfolgreich. Und damit die Menge der Gewinne sehr groß. Und dadurch dauerte die Ermittelung der Gewinner und die entsprechende Mitteilung durch den zweiten Vorsitzende Hans-Jürgen Schmidt sehr, sehr lange...
Vor dem Haus - auf der Straße - parkte der neue fahrbare Untersatz des ersten Vorsitzenden. Wie selbstverständlich mit Werbung für das Hoffest beklebt und gerade aus Offenbach nach Frankfurt überführt. (Die Witze über Offenbach u.s.w. lassen wir jetzt mal weg...) Den Fidelen Damen gefiel dieses neue Gefährt offensichtlich und so entstand das Foto zu diesem Beitrag.

90 Jahre Theobald-Ziegler-Schule

(12.06.2010) Was macht eine Grundschule, wenn sie 90 Jahre alt wird? Natürlich feiert sie diesen runden Geburtstag.
Als Abschluß einer Projektwoche, in der sich die Schüler mit der Geschichte der Schule beschäftigten, veranstaltet die Schule ein großes Fest. Es versteht sich von selbst, daß die Ergebnisse der Arbeit in Form von Ausstellungen und Darbietungen auf der Bühne präsentiert werden.
Für die Schule ist es erfreulich, daß sich auch Vertreter des Ortsbeirats und der Vereine Eckenheims eingefunden haben. Und so kann sich die Schule, die Lehrer, die Schüler und die Eltern über eine gut besuchte Veranstaltung freuen.

Theobald-Ziegler-Schule

8. Down-Sportlerfestival

(12.06.2010) Down-Sportlerfestival? Nein? Noch nie gehört? Na gut, ich auch nicht. Aber dank eines Hinweises des Stadtrates Bürger weiß ich jetzt mehr: "Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom können sich hier im Wettkampf messen, ihre Erfolge genießen und – weit wichtiger noch – gemeinsam mit ihren Geschwistern und Eltern Spaß haben." So sagt es die Webseite der Veranstaltung. Die große Sporthalle in Kalbach jedenfalls brodelt, als wir eintreffen:
"Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!"
Viel mehr können wir dann aber auch nicht mehr ermitteln, denn die Veranstaltung liegt bereits in den letzten Zügen, man erkennt so grade noch, mit was für einem Aufwand an Personal hier gearbeitet wird. Aber was soll man auch groß sagen, wenn Kindern ein schöner Nachmittag gemacht wird, außer: Danke!

Down-Sportlerfestival

Die Berkersheimer Kathedrale

(12.06.2010) Wer wissen will, was ehrenamtliche Arbeit vermag und was ehrenamtliche Arbeit vielen Menschen bedeutet, der gehe nach Berkersheim. In diesem kleinen, gallischen Dorf gibt es seit 1977 das Hellmuth-Wollenberg-Haus, eine kleine Turnhalle, in Eigenleistung errichtet: Klein, aber mein. Als im Jahr 2004 die Eiche neben dem Haus als Naturdenkmal die Existenz eben des Hauses infragezustellen begann und die alten Chemietoiletten zur Erneuerung anstanden, war es wieder ehrenamtliche Eigenleistung - im Bürokratiekrieg, in der Planung und der Bauausführung - die dazu geführt hat, daß das Haus nunmehr um einen Lagerraum und um Toiletten erweitert werden konnte. Nachdem es nicht gelungen war, einen Grundstein zu legen, wurde jetzt anläßlich einer Feier bei schönstem Wetter ein Schlußstein gesetzt. Na gut, ein Schlußsstein ist eigentlich ein Keilstein am höchsten Punkt eines Bogens oder der abschließende Stein im Hauptknotenpunkt eines Rippengewölbes, also das was man zu sehen bekommt, wenn man in einer großen Kirche im Hauptschiff steht und den Kopf weit in den Nacken legt - aber wahrscheinlich ist vielen Berkersheimern ihr Hellmuth-Wollenberg-Haus mindestens so wertvoll wie eine Kathedrale. Die Veranstaltung jedenfalls ist gut besucht, man sitzt beisammen, trinkt seinen Kaffee, ißt den selbstgebackenen Kuchen ("Kaffee und Kuchen gehen immer!" war von jeher mein politischer Wahlspruch) und lobt sich gegenseitig. Und mit was? Mit Recht!

TSV Berkersheim

Freitag, 11. Juni 2010

Wo die Hubschrauber rückwärts fliegen

(10. 06.2010) Der aufmerksame Zeitungsleser hätte es seit einigen Wochen wissen können, er hätte zwei und zwei zusammenzählen können, und wäre schon von sich aus darauf gekommen, warum in den letzten Monaten der Polizeihubschrauber wieder gehäuft aus der Polizeikaserne an der Homburger Landstraße aufgestiegen ist: Es galt einer rumänischen Bande habhaft zu werden, die in Frankfurt und im weiten Umkreis darumherum Fahrscheinautomaten aufgebrochen und damit erheblichen Sachschaden angerichtet hatte. Somit waren die Beschwerden der Anwohner erklärlich, die sich in den zurückliegenden Wochen wieder verstärkt über den Lärm, den die Maschinen insbesondere in der Nacht verursachen, beschwert hatten.
In einem Ortstermin für den Ortsbeirat und die Presse informierte die Bundespolizei jetzt darüber, daß es die Ermittlungen nötig gemacht hatten, während der "Arbeitszeit" der Diebe zu fliegen, also in der Nacht. Und natürlich fliegt die Bundespolizei auch nicht dem Hubschrauber, weil dem Chef grade danach ist oder bei den Autos just die Aschenbecher geleert werden, sondern einzig und allein dann, wenn der dienstliche Anlaß - also die Aufklärung oder Verfolgung von mutmaßlichen Straftätern, wie im vorliegenden Fall - unbedingt Schnelligkeit und Flexibilität erfordern. Und wenn jede Sekunde zählt, kann es dabei auch ausnahmesweise mal passieren, daß bewohntes Gebiet überflogen werden muß. Im Regelbetrieb wird dagegen ausschließlich über unbewohntes Gebiet wie z.B. die A661 an- und abgeflogen und am Frankfurter Berg finden natürlich auch keine Übungsflüge statt. In bewohntem Gebiet steigen Hubschrauber übrigens zunächst rückwärts fliegend etliche Meter auf, um im Falle eines Triebwerksschadens in dieser Phase auf einem garantiert freien Pfad wieder sicher zu Boden schweben zu können, ein Manöver also das insbesondere der Sicherheit der Anwohner dient. Man darf annehmen, daß das die Erklärung ist für die von manchen Anwohnern beobachteten merkwürdigen "dreieckigen" Flugmanöver.
Der zwischenzeitlich inhaftierten Automatenknackerbande konnten übrigens 49 Delikte nachgewiesen werden und aufgrund von Ähnlichkeiten im Tathergang konnte festgestellt werden, daß die Bande mindestens auch in Österreich ihr Unwesen getrieben hat.

Bundespolizei

Sonntag, 30. Mai 2010

Straßenfest im Jugendhaus

(30.05.10) Wegen des wechselhaften Wetters fand das traditionelle Straßenfest des Tennie Cafes diesmal im Jugendhaus statt.
Im Haus wurde die Bühne aufgebaut und das Programm wie geplant dargeboten. Die meisten Kinder und Jugendlichen werden die Kleinigkeiten - wie z.B. die Hüpfburg - nicht vermisst haben, die logischerweise nur draußen aufgebaut werden können.
In einem interessanten Gespräch erfuhren wir, daß die Leitung des Jugendhauses in der Hochhaussiedlung nun auch von Ayhan Toprak übernommen wurde, der bisher "nur" das Teenie Cafe leitete. Die Probleme mit den dortigen Jugendlichen scheinen vorerst gelöst zu sein. Offen ist zur Zeit in welcher Liegenschaft die Einrichtung zukünftig untergebracht seien wird. Mal schauen, ob bei dieser Frage der Ortsbeirat helfen kann...

Pfarrfest am Frankfurter Berg

(30.05.10) Das Konzept der katholischen Gemeinde "Allerheiligste Dreifaltigkeit"(kurz AHD) ihr Angebot verstärkt auf Familien auszurichten geht auf. Der Saal ist voll. Der Platz vor der Kirche ist voll. Und der Garten ist auch voll mit Menschen.

Familienfest an der Friedberger Warte

(30.05.10) Wir waren da...

Quo vadis Straßenfest?

(29.05.2010) Eckenline? Vorbei! Funzelfest? Noch vorbeier! Die Ära der Strassenfeste in Eckenheim und Preungesheim schien vorbei zu sein, nachdem die beiden genannten Feste im letzten Jahr den Weg alles Irdischen gegangen waren. Es fehlte zum Schluß die Unterstützung der Vereine - weil das Publikum fehlte. Man stellt sich eben nicht einen kompletten Tag von morgens 8 bis nach Mitternacht "uff de Gass", wenn dann keiner kommt und man noch draufzahlt.
Nun, also in diesem Jahr Straßenfest vor dem Haus Ronneburg. Faktisch ist das in Eckenheim, gefühlt allerdings in Preungesheim - also irgendwie in der demilitarisierten Zone zwischen den Stadtteilen. Hinter der vorgehaltenen Hand hatte man von den Vereinen schon gehört: Wenn's dieses Jahr nix wird, dann war's das für immer mit den Straßenfesten - basta! Nach allem, was man so hat hören können von den Vereinen "war es dann aber doch was" - nicht zuletzt dank güter Unterstützung von Petrus, der die Sonne scheinen ließ, daß es eine Freude war. So ist das nun mal in Deutschland: Straßenfeste sind draußen und draußen ist es gerne auch mal naß. Je nun, das Straßenfest scheint noch eine Gnadenfrist bekommen zu haben. Daran scheint auch der neue Vereinsringsvorstand nicht ganz unschuldig zu sein, nach allem, was man hört.
Eines ist mir aufgefallen: Der bestimmenden Faktor scheinen die Kinder zu sein. Wo die Kinder sind, das sind notwendigerweise die Eltern und wenn die schon mal da sind, dann trinken sie vielleicht auch einen Kaffee oder ein Bier - oder zwei ...

Vereinsring Preungesheim - Eckenheim

Sonntag, 23. Mai 2010

Kein idealer Blog-Eintrag

(22.05.2010) Der ideale Blog-Eintrag ist kurz, originell und vermittelt eine ungewöhnliche, überraschende, neue Sichtweise. Also wird das hier kein idealer Blog-Eintrag. Mir fällt nämlich keine ungewöhnliche, überraschende, neue Sichtweise auf das Jugendfußballturnier von Viktoria Preussen ein: War gut, ist gut, bleibt gut. Ein Jugendfußballturnier ist nun mal eben nicht originell, innovativ und ganz neu. Aber die traditionsreiche Veranstaltung von Viktoria Preussen ist allein aufgrund der Größe, der Anzahl der teilnehmenden Mannschaften schon etwas besonderes. Auch wenn man sich sonst nicht so besonders für's Kicken interessiert, kann man schon mal den Weg zu den Fußballplätzen in Eckenheim antreten und sich dieses Jugendfestival ansehen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und am Sonntagabend gibt's sogar eine Ü30-Party - mit Musik und Tanzen und so ... Also: Wer immer Kinder und Jugendliche dazu bringt, sich fair und kameradschaftlich im Sport miteinander zu messen und wer dazu so vie Arbeit leistet, wie Viktoria Preussen, vor dem sollte man sich in Ehrfurcht tief verneigen - was ich hiermit tue!
Auf das Kaiserwetter angesprochen das die Veranstaltung nach meiner Wahrnehmung zum wiederholten Male adelt, kramt der Vorstand in seiner Erinnerung und verweist auf Jahre, in denen man das Fußballturnier zu einem Kanuwettbewerb hätte umwidmen können.
So nebenher erfahren wir auch, daß man damit liebäugelt, die Veranstaltung ab dem nächsten Jahr zu einem internationalen Turnier zu machen, vorzugsweise indem man Mannschaften aus den Partnerstädten Frankfurts einläd. Das finde ich eine Superidee und ich hoffe sehr, daß dazu auch mindestens eine Mannschaft aus dem XX. Bezirk von Budapest kommen kann, mit dem ja eine Stadtteilpartnerschaft des Ortsbezirks 10 besteht.

Viktoria Preussen

Sonntag, 9. Mai 2010

Eine akademische Feier ...

(08.05.2010) ... ist eine akademische Feier, ist eine akademische Feier - sollte man meinen. Aber in letzter Zeit scheint die Art der Feier - heiße sie nun akademisch oder auch nicht - bei der sich ausschließlich die Honoratioren selber beglückwünschen und feiern, aus der Mode zu kommen. Die akademische Feier des Vereinsrings Preungesheim-Eckenheim anläßlich des 100-jährigen Jubiläums der Eingemeindung der beiden Stadtteile ist jedenfalls nicht die erste Feier dieser Art, die recht informell ausfällt - sehr zum Gefallen des Publikums, wie es scheint. Denn das beklatscht zum Beispiel den flotten, historischen Vortrag deutlich intensiver, als den vorausgegangenen Begrüßungsmarathon, im Rahmen dessen von der Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach bis zum Satzungspapst des Vereinsrings jeder, aber wirklich jeder im Saal begrüßt und beklatscht werden muß. Es treten natürlich auch noch zwei Chöre auf und ein Bariton, der Schlager-Paradestücke wie Amapola und Granada zum besten gibt. Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache: Das Publikum im Saal mag gut gestimmt sein, das zur Begleitung eingetzte Klavier ist es nicht ...
Der Abräumer ist dann allerdings der Bauchredner und Zauberer Pierre Ruby, dergleich mit zwei Nummern vertreten ist und dem stürmischer Applaus zuteil wird. Wie gesagt: Die akademische Feier alten Zuschnitts scheint tot zu sein.

Vereinsring Preungesheim-Eckenheim
Pierre Ruby

Sonntag, 2. Mai 2010

Reitsport in Berkersheim

Der Reit und Fahrverein Niddatal hat zum Tag der offenen Tür auf seinem Vereinsgelände in Berkersheim eingeladen und kann sich wie jedes Jahr über gute Besucherzahlen freuen.
Die Sitzplätze sind größtenteils belegt. Viele Kinder stehen an der Absperrung , um die Pferde aus nächster Nähe sehen zukönnen.
Und welches Geschlecht ist an der Absperrung und auf den Pferden in der Mehrheit? Na? Die Damen natürlich.
Mir ist noch keine Initiative bekannt, die hier für eine Gleichberechtigung eintritt und das muss auch nicht sein. Oder brauchen wir einen Boysday für den Reitsport?

Reit- und Fahrverein Niddatal