Thilo Stratemann und Karsten Meyerhoff sagen Tschüß

(3. April 2011) Wir, lieber Leserin, lieber Leser tingeln seit über 6 Jahren durch den Ortsbezirk 10 und seit 5 Jahren be- und verarbeiten wir das, was wir dabei gesehen und erlebt haben, in diesem Blog. Das war mal leicht, mal schwer, aber immer eine Menge Arbeit. Das werden Sie möglicherweise im Angesicht der kleinen Artikelchen nicht glauben, aber glauben Sie uns: In dieses Blog sind etliche Arbeitsstunden geflossen.
Nun war immer klar, daß der Besuch von Veranstaltungen und der anschließende Bericht einem politischen Ziel dient: Wir wollten als CDU-Vertreter vor Ort sein, wir wollten präsent und ansprechbar sein, um aus erster Hand zu erfahren, wo der Schuh drückt und wo wir helfen können. Am 27.03.2011 haben die Wähler im Ortsbezirk 10 und in Frankfurt diese Aktivitäten im Rahmen der Kommunlwahlen bewertet - das Resultat ist unter anderem auf der Webseite http://www.stadt-frankfurt.de/wahlen/ zu begutachten. Kurz gesagt ist das Ergebnis unmißverständlich - und es ist vernichtend. Wir beide wurden auf unseren jeweiligen Listen für den Ortsbeirat 10 und die Stadtverordnetenversammlung nach unten durchgereicht und Thilo Stratemann hat den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung erneut nicht geschafft. Das läßt nur den einen Schluß zu: Aktuelle Themen aus den Nachrichten entscheiden offenbar auch die Kommunalwahlen und nicht die Arbeit vor Ort.
In den letzten Jahren haben wir viele Menschen in den nordöstlichen Stadtteilen kennengelernt. Häufig wurden aus Gesprächspartnern Bekannte und gar nicht so selten aus Bekannten Freunde. Diese Bekanntschaften und Freundschaften werden wir natürlich weiterhin pflegen. Der Besuch möglichst aller Veranstaltungen im Ortsbezirk 10 und dieses Blog (inklusive des Veranstaltungskalenders) werden wir jedoch ab sofort einstellen.
Allen Menschen, die dieses Blog bisher gelesen und uns Rückmeldung gegeben haben - egal ob positiv oder negativ - danken wir recht herzlich; alle die das Blog gerne gelesen haben, bitten wir um Verständnis.

Kommunalwahl 27. März 2011

Machen wir's kurz: Am 27. März dieses Jahres sind in Frankfurt Kommunalwahlen. Bitten gehen Sie unbedingt zu diesen Wahlen: Es werden die Ortsbeiräte und die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Da stellen sich die Menschen zur Wahl, die sich um "Ihre" Bürgersteige, Einbahnstraßen, Schulen, Buslinien und Parkbänke kümmern wollen - um die Dinge, die bei Ihnen direkt vor der Haustür, in Ihrem Stadtteil passieren. Dafür brauchen alle Lokalpolitiker Ihre Unterstützung.
Die Autoren dieses Blogs bewerben sich ebenfalls um kommunalpolitische Ämter, Thilo Stratemann für die Stadtverordnetenversammlung (Platz 42 Stadtverordnetenliste CDU) und Dr. Karsten Meyerhoff für den Ortsbeirat 10 (Platz 2 Ortsbeiratsliste CDU). Bitte geben Sie uns am 27.03. jeweils drei Einzelstimmen, damit wir auch in Zukunft diese "Stadtteilzeitung" führen können. Wenn Sie mal "zur Probe" kumulieren und panaschieren wollen, dann können Sie das hier tun.

Sonntag, 30. September 2007

Oktoberfest der Krätscher

(29.09.07) Es ist zwar immer wieder schön bei den Krätschern, aber auch immer ein wenig more of the same. Aber vielleicht kann das auch gar nicht anders sein. Und schließlich: Wenn das, was es gibt, gut ist, sollte man möglicherweise auch gar nichts ändern. So feiern denn die Krätscher Oktoberfest, die Tische sind weiß-blau eingedeckt und es gibt Weißwurscht. Ja, richtig gehört: Weißwurscht - und das abends zu fortgeschrittener Stunde, obwohl doch die Weißwurst das Mittagsläuten nicht hören darf. Na ja, schmecken tut's trotzdem

Interessant finde ich ein Gespräch über eine denkbare Zusammenarbeit zwischen den Krätschern und dem Heimat- und Geschichtsverein Eckenheim. Die Idee steht ja seit einiger Zeit im Raum und ich finde sie im Prinzip nicht schlecht - soweit ich als Nicht-Mitglied des einen wie des anderen Vereins dazu überhaupt gefragt bin. Wir mußten in den letzten zehn bis zwanzig Jahren erkennen, daß jeder Stadtteil nur eine bestimmte Anzahl von Vereinen trägt und daß das Engagement und der Einsatz an Freizeit der im Prinzip an dieser ehrenamtlichen Arbeit interessierten Menschen nicht beliebig ist. Man trifft auf allen Veranstaltungen immer wieder dieselben paar Leute und diese "Inzucht" führt nur dazu, daß diese Wenigen über Gebühr belastet werden.
Ich höre aus dem Gespräch aber auch heraus, daß man noch einer "story" für die Zusammenarbeit sucht, nach einem einenden Element, und auch das finde ich sehr gut. Ein Zusammengehen um des Zusammengehens willen wird keinen Bestand haben.

Krätscher

Empfang der CDU-Stadtbezirksverbände im Ortsbezirk 10

(29.09.07) Unsere Landtagsabgeordnete, die Frau Osterburg, hatte vorgeschlagen, daß wir doch mal im Herbst eine Einladung an alle Vereinsvertretern aussprechen und das Gespräch suchen sollten - so eine Art Neujahrsempfang ohne Neujahr. Ich war zwar zunächst ein wenig skeptisch ob das jemanden interessiert, aber die Hütte war voll. Ich hatte Gelegenheit mit Frau Wagenhoff, der Rektorin der Carlo-Mierendorff-Schule, zu sprechen, die sich um die Gelder für die dringend nötige Sanierung der CMS sorgte. Der Heimat-und Geschichtsverein Bonames hat die Geldnöte vorgetragen, in die er kommen könnte, wenn er die Bergung und Sanierung eines kürzlich wiederentdeckten Gefallenendenkmals in Bonames vollständig selber zahlen müßte und Norbert Roth berichtete von den Problemen, die die Vereine mit dem Rauchverbot in Gaststätten und sonstiogen Veranstaltungorten haben werden (vgl. auch Kommentar von Norbert Roth). Alles in Allem war die Veranstaltung eine runde Sache. Vielleicht sollte man überlegen, sie zu einem ständigen Institut zu machen.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, eine Ankündigung in eigener Sache zu machen. Die vier Stadtbezirksverbände im Ortsbezirk 10 werden auf eigene Initiative hin zu einem einzigen, großen Verband zusammengeführt. In den neuen Stadtbezirksverband, so die Bezeichnung der kleinsten Untergliederung der CDU in Hessen, werden die Stadtbezirksverbände Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg/Berkersheim und Preungesheim eingebracht. Der Name dieses neuen Verbandes wird noch zu finden sein, die Mitglieder sind aufgerufen, sich an der Namensfindung zu beteiligen. Mit einer großen Hauptversammlung am 29.11. wird der neue Verband ins Leben gerufen.
Die vier Vorstände der beteiligten Verbände erhoffen sich von dem Zusammenschluß die Straffung der organisatorischen Arbeit und eine Stärkung der Kampagnefähigkeit. Darüberhinaus wird mit der Fusion nur das organisatorisch nachvollzogen, was sich in der konkreten Zusammenarbeit in den letzten Jahren ohnedies ergeben hatte.

Indisches Kulturinstitut

(29.09.07) Für das Indische Kulturinstitut hatten wir uns schon etwas länger interessiert, so recht den Kontakt nicht herstellen können. Also war die Gelegenheit selten günstig, mal zum Tag der Offenen Tür vorbeizuschauen - hatten wir gedacht. Aber als wir im Zentrum am Bügel vor Ort waren, stellte sich heraus, daß die Veranstaltungsankündigung "Präsentation unserer Tanz- und Musikkurse" sehr ernst gemeint war. Da saßen ein Hand voll leger gekleideter Leute - na super, mit dreiteiligem Anzug wieder in die Sch*!§e getreten - und lauschten gebannt einem älteren Herrn, der mit wissenschaftlicher Akribie Rhytmusschemata für zwei Handtrommeln erläuterte. Oder sollte man sagen, er hat Reimschemata erläutert? Denn jede Art eine der Trommeln anzuschlagen bezeichnete er mit einer Silbe, las das ganze vor und begleitet diese Ausführungen mit Klatschen auf den betonten Zählzeiten: "Dhin-Dhin-Dhage-Tirakita-Tun-Na-Kat-Taa-Dhage-Tirakita-Dhin-Na". Ohne von indischer Musik eine Ahnung zu haben und ohne den vorangegangenen Vortrag gehört zu haben, hat das einen stark surrealen Charakter. Wir haben beschlossen, daß wir den Versuch einer Kontaktaufnahme vielleicht ein anderes Mal wiederholen sollten ...

Indisches Kulturinstitut

Stadtteilführung Dornbusch

(29.09.07) Na gut, der Dornbusch gehört im engeren Sinne nicht mehr zum Ortsbezirk 10, aber es muß ja erlaubt sein, auch ein wenig rechts und links des Weges mal zu schauen, was denn so passiert. Der CDU-Schwesterverband im Dornbusch hatte also zu einer Stadtteilführung eingeladen, also bin ich mal hingegangen. Das hat sich richtig gelohnt, denn Herr Christian Setzepfand, unser Stadtführer, kennt sich nicht nur verdammt gut aus, er versteht es auch noch hervorragend, sein Wissen geschickt an den Mann zu bringen, Geschichte mit Geschichten zu verknüpfen und die ganze Veranstaltung lebendig und interessant zu halten. So habe ich z.B so unterschiedliche Dinge gelernt wie, daß die Umfassungsmauer des Hauptfriedhofes zu einem erheblichen Teil aus den Steinen der in der Reichsprogromnacht zerstörten Frankfurter Synagogen besteht und daß die Eckenheimer Kirschen einen so guten Ruf hatten, daß sich der russische Zarenhof seinerzeit welche hat kommen lassen. Ich hatte mich schon immer gefragt, warum die Kirschwaldstraße so heißt, wie sie heißt ...
Ich fände es sehr gut, wenn wir Herrn Setzepfand auch mal dafür gewinnen könnten, in einem unserer Stadtteile eine Führung zu machen.

Dienstag, 25. September 2007

Egeszegedre

(20. - 23.09.07) "Prost" kann man sagen oder "Skol", "Cheers" tut's auch, ein Wort mit nur einer Silbe sollte es aber schon sein, mit dem man sich zuprostet, das hat so seinen Grund. Was soll man also davon halten, wenn man statt dessen "Egeszegedre" sagen muß, ein Wort das eine durchschnittliche mitteleuropäische Zunge schon im nüchternen Zustand vor eine kaum lösbare Aufgabe stellt? Aber auf ungarisch heißt das nun mal so. Die kleine Delegation des Ortsbeirates 10 und der Sportvereine TV Preungesheim und TSV Berkersheim hatte jedenfalls hinreichend Gelegenheit das anläßlich der Pflege der Beziehungen zum XX. Bezirk von Budapest zu üben. Die elfköpfige Gruppe wurde nämlich überall herzlichst empfangen, sowohl beim Herrn Bezirksbürgermeister als auch bei der deutschen Minderheitenverwaltung, in der katholischen Kirche, in der evangelischen Kirche und auf dem Weinfest der Schorokscharer Donauschwaben. Wohin man kam, man hatte den Eindruck, daß sich die Menschen wirklich freuten, daß die Stadtteilpartnerschaft zwischen dem Ortsbezirk 10 und dem XX. Bezirk tatsächlich funktioniert, man fühlte sich überall willkommen und wurde überall mit großer Herzlichkeit empfangen - und mit einem Schnaps, gerne auch mal mit einem Selbstgebrannten (Kopfnote: LKW-Reifen, Körper: Kabelbrand). Das ist eine Form der Gastfreundschaft, die einen schon fast beschämt.
Neben dem Absolvieren eines touristischen Programms stand die Pflege der Kontakte mit der deutschen Minderheitenverwaltung im Vordergrund. Da geht es dann z.B. darum, daß Lehrer gerne Klassenfahrten nach Deutschland organisieren wollen und dafür eine Anlaufstelle gebrauchen können, da werden Kontakte zwischen den Sportvereinen angebahnt, mit dem Ziel, Sportler aus Budapest zum Internationalen Deutschen Turnfest 2009 nach Frankfurt einladen zu können. Wir haben uns über die Situation der sogenannten Nationalitätengymnasien informiert und über die Formen der kommunalen Selbstverwaltung, im Rahmen derer die Bezirke der Städte sehr viel mehr Gewicht und Autonomie haben, als das z.B. hier in Frankfurt der Fall ist.

Internationales Deutsches Turnfest 2009
TSV Berkersheim
TV Preungesheim

Sonntag, 23. September 2007

Kerb wie vor 100 Jahren

(22.09.07) Von Freitag bis Montag ist Kerb in Berkersheim. Am Samstag nachmittag stellen die Kerbeburschen den Kerbebaum auf. Mit verschieden großen Leitern und mit viel Muskelkraft wird der Kerbebaum aufgerichtet.
Wie beim Fußball gibt es unter den Zuschauern viele Kommentare, wie man es hätte besser machen können und natürlich, daß man damals - als man noch selber Kerbebursch war - das viel schneller, besser, u.s.w. hinbekommen hat.
Ich sage mal lieber nichts. Im diesem BLOG schreibe ich es aber: Ich hätte einen Kran bestellt, um mir die schweißtreibende Arbeit zu sparen.
Man bekommt den Eindruck, daß ganz Berkersheim auf den Beinen ist, obwohl nur ein Festzelt aufgebaut wurde und keine Fahrgeschäfte o. ä. angeboten werden. Frankfurt hat eben auch noch dörfliche Strukturen. (Nicht nur in der Architektur sondern eben auch noch beim Brauchtum!) Es ist eine Kerb wie vor 100 Jahren.

Mieterfest mit Vereinsbeteiligung

(22.09.07) Zum zweiten Mal hat die ABG/Frankfurt Holding (FH) zum Mieterfest im Preungesheimer Karree eingeladen. Diesmal unterstützt durch zahlreiche Vereine aus Eckenheim und Preungesheim, die zum großen Teil das Unterhaltungsprogramm und die Bewirtung übernahmen.
Unter den Besuchern sah man viele bekannte Gesichter aus der Geschäftsführung der ABG/FH, aus der Politik und aus den beteiligten Vereinen. Dadurch fiel auf, daß nur vergleichsweise wenige Mieter anwesend waren.
Es wäre schade, wenn dieses Fest aufgrund der geringen Mieterbeteiligung eingestellt würde. Vielmehr sollte die Beteiligung der Vereine ausgebaut werden. Viele machen sich Gedanken um die Zukunft des Funzelfestes in der Kreuzstraße. Vielleicht sollte man das Funzelfest in das Mieterfest im Preungesheimer Karree integrieren. Da die komplette Liegenschaft der ABG/FH gehört, könnten Absprachen über Strom- und Wasserversorgung u.s.w. für die Vereine viel einfacher erledigt werden. Außerdem ist der begrünte, große Innenhof erheblich schöner als die Kreuzstraße. Einziger Nachteil ist die relativ schlechte Parkplatzsituation.
Natürlich werden bei solchen Festen auch interessante Gespräche geführt. So habe ich gelernt, daß das Rauchverbot ab 1.10.2007 die Vereine vor neue Probleme stellen wird. Norbert Roth vom TMCR erklärte mir, daß z.B. die Standbesetzung bei der Getränke oder Essensausgabe schwieriger wird. Wenn das Mitglied zum Rauchen den Raum verlassen muß, ist der Stand nicht besetzt oder man muß eine Person mehr einplanen.
Es ist immer wieder überraschend wie viel Einfluß neue Gesetze auf Lebensbereiche haben, die im ersten Blick überhaupt nicht davon betroffen sein müßten.
ABG / Frankfurt Holding

Sonntag, 16. September 2007

Sommerfest des KGV Eckenheim

(15.09.07) Gut, man hätte es wissen können. Oder wenigstens ahnen. Aber nein, man will sich ja den Glauben an die Menschheit bewahren, also setzt man sich anläßlich des Sommerfestes des Kleingartenvereins Eckenheim natürlich an den einzigen mehr oder minder leeren Tisch, an dem lediglich ein Herr sitzt, der den frühen Samstagnachmittag schon mal mit einem Bier sanft beginnen läßt. Und im Handumdrehen bekommt man die Welt erklärt, da ist viel von "die da oben" und "wir hier unten" die Rede und der Monolog eilt behende von "Nu ja, wir sehen das hier nicht so eng." über "Wir verstehen uns?" zu "Mir können'se nichts vormachen!" - ein Nachmittag der schön hätte beginnen können, tut es nicht. Übrigens kennt der Herr die Petra noch, als sie noch nicht Oberbürgermeisterin war. Als die noch gar nichts war. Ich bin beeindruckt.
Das hat aber mit dem Kleingartenverein nichts zu tun. Dessen Mitglieder hatten sich so viel Mühe gegeben, wie immer und insbesondere die Kinder amüsieren sich an diesem sehr milden Frühherbsttag prächtig - was will man mehr.
Was den Kleingartenverein im Moment am meisten drückt, kommt natürlich auch zur Sprache. Die Anlage 2 hat eine gemeinsame Grenze mit einem Grundstück das der Bundesimmobilienverwaltung gehört. Dieses Gelände liegt ca. 2m über dem Niveau des Kleingärtnergeländes und gehorcht einerseits der wohlvertrauten Newton'schen Mechanik und andererseits den hinlänglich bekannten Gesetzen der Entropie. Mit anderen Worten: Der Hang rutscht ab. Leider weigert sich die Bundesimmobilienverwaltung, diesem Mißstand abzuhelfen. Wollen mal sehen, was wir da tun können ...

KGV Eckenheim

Tag der Heimat 2007

(09.09.2007) Der Tag der Heimat ist die größte Veranstaltung der Vertriebenen- und Aussiedlerverbände in Frankfurt.
Der Bund der Vertriebenen, Kreisverband Frankfurt am Main (BdV) , veranstaltet jedes Jahr eine Feierstunde, um an das Schicksal der Heimatvertriebenen und das Menschenrecht auf Heimat zu erinnern. Folglich war auch das Motto dieses Jahres "Heimat ist Menschenrecht" gut gewählt.
Die Veranstaltung fand im Haus der Heimat statt. Festredner war der Beauftragte für Vertriebene und Aussiedler der hessischen Landesregierung, Rudolf Friedrich, der sich in seiner Rede u.a. für die Errichtung eines Zentrums gegen Vertreibungen in Berlin eingesetzte.
Insgesamt war die Veranstaltung durch den gut gefüllten Saal und die vielen Ehrengäste ein Zeichen für die Bedeutung der Vertriebenen- und Aussiedlerverbände in Frankfurt am Main.

Bund der Vertriebenen (BdV), Kreisverband Frankfurt am Main e.V.
Haus der Heimat e.V.

Samstag, 8. September 2007

Eckenheimer Weinfest

(08.09.07) "Die Dampf - Dampf - Dampfeisenbahn, die hat's mir angetan!" tönt es volksmusikantisch aus dem Lautsprecher, manche scheinen es zu mögen und dann weiß man wieder: Es ist Weinfest des Heimat- und Geschichtsvereins Eckenheim. Diese Charakterisierung trifft zumindestens auf das Weinfest neuer Prägung zu, denn als diese Veranstaltung noch im Hofe der Familie Möller stattgefunden hat, konnte man dort durchaus ein paar angenehme Stunden zubringen und "mit'de Leut'" schwätzen. Aber es muß gesagt sein: Seit dem ist einige Zeit vergangen und die hat den Verein ganz schön gefleddert. Die Personaldecke ist so dünn geworden, daß sie selbst das sehr klein gewordene Fest nicht mehr bedeckt und so haben dann offensichtlich die Kleintierzüchter, auf deren Anlage das Fest stattfindet, den größten Teil der Arbeit gemacht. Da ist es dann nur konsequent, wenn der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins - einen echten Vorsitzenden scheint der Verein seit dem Ableben von Martin Zahn noch nicht wieder zu haben - den Vorsitzenden des Kleintierzüchtervereins für sein 40-jähriges Amtsjubiläum ehren läßt. Der Ortsvorsteher Robert Lange vollzieht diesen Akt und bekommt von Herrn Multerer (Vorsitzender des Kleintierzüchtervereins) zu hören, es sei doch eigentlich eine Schande, daß es in 40 Jahren nicht gelungen sei, einen Nachfolger für ihn zu finden. Chapeau Herr Multerer, so viel kritische Einsicht und Selbsterkenntnis hat nicht jeder Vorsitzende!
Im übrigen kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß der Heimat- und Geschichtsverein Eckenheim in nicht allzuferner Zukunft selbst ein Teil der Geschichte des Stadtteils werden wird. Das einzige, was sie retten mag, ist der stärkere Anschluß an die Krätscher, die das Personal, die Erfahrung, das Engagement und die Altersstruktur haben, die ein Verein zum Überleben braucht.

Tag der offenen Tür TV Preungesheim

(08.09.2007) Im letzten Jahr hat es während des ganzen Tages der offenen Tür des TV Preungesheim geregnet, diesmal war das Wetter besser: Grauer Himmel. Das hindert die zahllosen Kinder nicht daran, auf dem Hof der Theobald-Ziegler-Schule, wo das Fest stattfindet, mit oder ohne irgendwelche Geräte rumzutoben. Man liest immer wieder, wie viele Kinder Probleme mit scheinbar so einfachen "Übungen" haben wie rückwärts zu gehen: Auf die Kinder aller Alterstufen, die man dort beim TV Preungesheim trifft das sicher nicht zu! Gott gnade dem, der uns und unseren Kindern die Sportvereine wegnimmt ...
Neben etlichen "normalen" Sportgeräten ist ein Hüpfkissen aufgebaut das sich naturgemäß großer Beliebtheit erfreut.
Mit dem Vorsitzenden, Herrn Böttger, sprechen wir unter anderem über die Bemühungen der Omar-Moschee, einen Fußballverein aufzuziehen und unsere Anregung, ein solches doch gemeinsam mit dem TV Preungesheim zu tun. Herr Böttger scheint nicht ganz abgeneigt zu sein und weist z.B. darauf hin, daß die Gründung eines Fußballvereins aus dem Nichts gar nicht so ohne ist. Man müsse Schiedsrichter ausbilden und auch sonst den ganzne Formalkram beherrschen: Etwas das ein eingesessener Verein natürlich aus dem EffEff beherrscht ...

TV Preungesheim

Donnerstag, 6. September 2007

Funzelfest Preungesheim

(01.09.07) Das Motto des Funzelfestes war in diesem Jahr wie immer: Loch an Loch und hält doch. Beide Teile des Spruches treffen zu: Das Funzelfest ist eine Ansammlung von Lücken und nicht besetzten Ständen, garniert mit ein paar Absagen. Aber egal, wie häufig sich die Vereinsvertreter mit tief in den Hosentaschen vergrabenen Händen zwischen ihren Ständen treffen und den Niedergang des Abendlandes im allgemeinen und den des Funzelfestes im besonderen beklagen, das Funzelfest steht und es wankt nicht. Man darf natürlich nicht erwarten, daß die Massen strömen und daß die Sitzecke der Krätscher vorübergehend wegen des zu großen Ansturms geschlossen werden muß, aber das ist schließlich auch nicht die Dippemess', sondern ein Stadtteilfest - und als solches hat es auch in der vorliegenden Form seine Berechtigung.
Wir hatten das besondere Vergnügen, mit den Damen Osterburg und Steinbach gleich unsere Landtags- und Bundestagsabgeordnete an unserem Stand zu haben und auch unser Stadtrat, Herr Pfarrer Warnke, hat sich Ehre gegeben. Es sind immer diese "kleinen" Berührungspunkte, die es einem erlauben, z.B. der Bundestagsabgeordneten Steinbach vorzutragen, wie sich die Bundesvermögensverwaltung dem Kleingartenverein Eckenheim gegenüber aufführt und sie um Hilfe zu bitten - die sie natürlich auch zusagt.
Darüber hinaus hatten wir die Gelegenheit, uns der neuen Leiterin der Carlo-Mierendorff-Schule, Frau Wagenhoff, vorzustellen. Kaum hat sie die Visitenkarte identifiziert, spult sie routiniert ihr Programm ab: Die beschlossenen Ausbauten müssen schnellstmöglich kommen, die CMS muß gebundene Ganztagsschule werden, für die Kinder ist jede Stunde, die sie in der Schule verbringen können, einen gewonnene Stunde. Grade was den letzten Punkt angeht, denke ich, daß das zwar möglicherweise richtig, aber nur eine Kapitulation vor den schlechten Verhältnissen ist. Viele Lehrer beklagen sich immer wieder darüber, daß sie Aufgaben übernehmen müssen, die eigentlich das Elternhaus hätte übernehmen müssen. Aber warum zieht man dann die Konsequenz zu sagen: "Na, dann muß eben noch mehr in der Schule stattfinden."? Für mich wäre es viel konsequenter zu sagen: Die Eltern versäumen da etwas, laßt uns den Eltern helfen, ihre Aufgaben zu erfüllen. Die Schule ist ein wichtiger Ort, an dem Erziehung stattfindet, aber weiß Gott nicht der einzige!

Carlo-Mierendorff-Schule

Donnerstag, 30. August 2007

Bürgeranhörung Frankfurter Berg

(28.08.07) Irgendwie scheint der Frankfurter Berg in den letzten Monaten das Epizentrum der politischen Erregung im Ortsbezirk 10 zu sein. Sowohl die IG Sonnentaustraße als auch die Wohngemeinschaft ProWoKultA haben dabei so lautstark auf ihre Probleme aufmerksam gemacht, daß es geboten schien, eine separate Veranstaltung anzuberaumen. So sitzen denn etliche Behördenvertreter wie Hühner auf der Stange unter den Neonröhren der Turnhalle der Albert-Schweizer-Schule und sehen so aus, als könnten sie sich auch andere Dinge vorstellen, die sie an diesem Dienstag-Abend hätten tun können.
Gab's was Neues? Für uns nicht - "natürlich nicht" möchte man sagen, denn Ortsbeiräte, die ihre Arbeit ernst nehmen, kennen selbstverständlich die Probleme vor Ort. Natürlich bittet ProWoKultA darum, den Bebauungsplan für den Schwarzen Platz noch einmal zu überdenken und natürlich fordert die gut organisierte und eloquente IG Sonnentaustraße, "ihre" Straße zur Sackgasse zu machen.

Ich weiß, daß ich mich jetzt selber zum Buhmann mache, aber es zerreißt mich, wenn ich nicht jetzt mal das folgende sage: Ich habe kein Verständnis für die Menschen, die in der Stadt wohnen wollen und die die guten Verkehrsverbindungen auch mit dem eigenen Auto nutzen, die dann aber selber bestimmen wollen, wer in "ihrer" Straße fahren darf und wer nicht. Daß keiner gerne Autoverkehr vor der eigenen Haustür hat, weiß keiner besser als ich, der ich in der Sigmund-Freud-Straße wohne, einer vielbefahrenen Tempo-30-Straße. Aber das ist nun mal der Preis dafür, in einer attraktiven, dichtbebauten Stadt wie Frankfurt leben zu können. Jeder von uns fährt mehr oder minder täglich durch Straßen, aus denen uns die dortigen Anwohner ebenfalls am liebsten heraushalten würden. Aber alle diese Straßen haben wir von unseren Steuergeldern bezahlt und ohne daß es triftige Gründe dafür gibt, sollte nach meiner Meinung dieser öffentliche Verkehrsraum nicht eingeschränkt werden. Wer das nicht unterschreiben kann, sollte mal in eine der Ecken Frankfurts fahren, die in den 70ern und 80ern großzügig vereinbahnstraßt wurden und sollte versuchen, innerhalb von 30 Minuten von einer beliebigen Ecke zu einem beliebigen, 200m entfernten Punkt zu kommen - gutes Gelingen! So, jetzt ist es raus: Kreuzigt mich ...

Sonntag, 26. August 2007

Sommerfest mit grünen Daumen

(25.08.07) Schon aus der Entfernung sah man den Feuerwehrwagen vor dem Eingang zum Kleingartenverein Eckenheim. Der erste Eindruck, daß beim Sommerfest etwas in Brand geraten ist, war glücklicherweise falsch. Es handelte sich um eine Übung der Jugendfeuerwehr. Auch im weiteren Verlauf war das Sommerfest sehr abwechslungsreich. Es traten Tanzgruppen der Fidelen Eckenheimer und das Orchester der Fuldaer Feuerwehr auf.
Über Politik wurde an diesem Nachmittag auch gesprochen. Aus dem Urlaub wurde erzählt wie übertrieben die Kontrollen in den USA geworden sind und wie viel Polizei man dort auf den Straßen sieht. Aus Sicht des Erzählers fühlte er sich wie in einem Polizeistaat. Auf der anderen Seite vermißte er bei seiner Rückkehr nach Deutschland die Sauberkeit und ärgerte sich über Betrunkene in den Parks. Schnell kann man aus CDU-Sicht sagen, daß wir schon seit langem die sogenannte Gefahrenabwehrverordnung in Frankfurt verschärfen möchten. Diese könnte u.a. das Trinken von Alkohol in Parks und auf öffentlichen Plätzen verbieten. Aber wir bekommen dafür keine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung.
Das Problem liegt aber viel tiefer. Auf der einen Seite sind Werte, die noch vor 30 Jahren von jedem gelebt wurden, heute nicht mehr selbstverständlich. Auf der anderen Seite wurden die Freiheiten des Einzelnen (auch Selbstbestimmung genannt) immer weiter zu Lasten der Interessen der Allgemeinheit ausgebaut. Beide Prozesse werden sich nicht mit Wahlen oder Parteiprogrammen ändern lassen. Hier sind Parteien und Parlamente nur zwei Mosaiksteine in einer vielfältigen Gesellschaft, die in ihrer Mehrheit sich in solchen Fragen engagieren muß.

KGV Eckenheim

Hessenmeisterschaft in Preungesheim

(25.08.07) Wenn man zum ersten Mal zu einem Verein geht, gilt es - bildlich gesprochen - eine Schwelle zu überschreiten. Da aber der uns bekannte TMCR bei der Gastronomie den Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Preungesheim (SV) an diesem Wochenende verstärkte, traf man gleich auf bekannte Gesichter.
Die größte Überraschung war allerdings, daß mir der Vorsitzende Jürgen Günter durch seine Arbeit im Wahllokal persönlich bekannt war. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie klein der Kreis der Menschen ist die sich für das Gemeinwohl engagieren.
Nach einer kurzen Erklärung des Wettkampfes weiß ich jetzt, daß der Hund auf den Schutzanzug am Arm fixiert ist. Als Laie finde ich, daß alle Hunde sehr gut sind. Die zahlreichen Experten vor Ort konnten sicherlich die Unterschiede erkennen.
Die vielen Besucher und der niedrige Altersdurchschnitt zeigen, daß dieser Sport viele Freunde hat. An diesem sonnigen Nachmittag hat der SV eine gelungene Veranstaltung organisiert.

Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Preungesheim

Sonntag, 19. August 2007

Straßenfest der ProWoKultA

(18.08.07) Die zweite "Höhle des Löwen" an einem Tag (s.u.) und daß auch nur ein paar Meter Luftlinie entfernt: Das Straßenfest der ProWoKultA. Aber das Völkchen das da rumläuft, ist so bunt, daß wir zwei Krawattenträger da auch nicht weiter auffallen. Und fairerweise muß man ja auch mal sagen, daß "Höhle des Löwen" in einer Hinsicht zumindestens mal nicht stimmt: Wir werden genauso freundlich empfangen, wie jeder andere auch und das gefällt mir persönlich sehr gut - wie weit man immer auch politisch auseinander sein mag. Darüber hinaus kann der Frankfurter Berg mit seinem schwach ausgebildeten Selbstwertgefühl jedes identitätsstiftende Gemeinschaftsereignis gut gebrauchen, denn ein Stadtteilfest wie die Eckenline oder das Funzelfest gibt es ja nicht und auch das Lindenfest findet (wenn überhaupt) nur alle zwei Jahre statt - und außerdem ist das ja in Berkersheim ...
Das politische Projekt der ProWoKultA, wenn man denn einmal postuliert, daß dort tatsächliche alle Bewohner einer Meinung sind, scheint momentan nach wie vor die Bebauung des Schwarzen Platzes zu sein. Direkt hat man uns zwar nicht darauf angesprochen, aber die Ortsbeiratskollegen von den Grünen sind ebenfalls da (wie auch unser Ortsvorsteher Robert Lange) und die berichtet davon.
Wie man da den Gegnern einer Bebauung zu Willen sein kann, weiß ich allerdings nicht: Das bürokratische Verfahren ist sauber bis zur Erteilung eines Bebauungsplanes durchgelaufen und realpolitisch ist jetzt eignetlich die Zeit, daß Bauprojekt so zu begleiten, daß im Rahmen des Beschlossenen noch die Änderungen vorgenommen werden, die noch möglich sind - wie z.B. die von uns beantragte Erschließung ausschließlich vom Berkersheimer Weg statt von der Seitenstraße Prämäckerweg.

ProWoKultA

Sommerfest der AWO am Fliederweg

(18.08.07) Offiziell eingeladen waren wir nicht, aber gekommen sind wir dennoch zum Sommerfest der AWO - obwohl die Begriffe "CDU" und "AWO" von vielen Leuten mit einem dritten Begriff komplettiert werden: "Höhle des Löwen". Obgleich die Anwesenden, würden sie dem Klischee genügen, eher CDU-Wähler hätten sein müssen, wenn man das Durschnittsalter zugrundelegt.
Aber mit Politik gleich welcher Couleur haben es die anwesenden Damen und Herren nicht so. Da ist das Kuchenbuffet und die Tombola schon viel interessanter. Eine Dame immerhin erzählt mir, daß im Hunsrück ein riesiger Golfplatz gebaut werde - sie spezifiziert nicht so genau wo - und das sei doch eine Schande und man solle da doch wieder mehr "Bauern hinmachen", dann könne man sich auch wieder mehr auf sich selber verlassen und sei nicht so vom Ausland abhängig. Ihr Tischnachbar schwelgt in Erinnerungen an seine Zeit als Vereinsvorsitzender: Da sei noch was losgewesen! Man habe sich aufeinander verlassen können, sei eine kleine eingeschworene Gemeinschaft gewesen; ich warte nur noch drauf, daß er erzählt, früher hätten die Kühe größere Hörner gehabt und das Wasser habe besser geschmeckt.
Damit keine Mißverständnisse aufgekommen: Das mindert meinen Respekt vor den Menschen und ihren Lebensleistungen keineswegs, aber es macht klar, wie weit man trotz einer gemeinsamen Sprache voneinander entfernt sein kann. Und auch die Veranstalter müssen irgendetwas richtig machen, denn immerhin sind ca. 50 Leute gekommen, die sich allem Anscheine nach prächtig amüsieren. Da müssen die Parteien schon im weiten Rund einladen, um solche Besucherzahlen zusammenzubekommen. Wat lernt uns dat in bezug auf die Attraktivität der Kommunalpolitik ... ?

Sonntag, 12. August 2007

Neue Trimmgeräte in Preungesheim?

(11.08.07) So, Ferien sind vorbei: Es muß wieder gearbeitet werden. Angefangen damit haben wir in Preungesheim und zwar gemeinsam mit dem TV Preungesheim. Es wurden ja in der Vergangenheit immer mal wieder Stimmen laut, man solle doch auch mal im öffentlichen Raum Sport- und Trimmgeräte für Senioren aufstellen. Herr Stadtrat Warnke, Kreisvorsitzender der Senioren-Union Frankfurt, ist einer der Fürsprecher für eine solche Maßnahme. Er regt immer wieder an, solche Geräte durchaus auch im Zusammenhang mit Kinderspielplätzen aufzustellen.
Wir haben uns nun gefragt, ob und in welchem Zusammenhang man so etwas im Ortsbezirk 10 einführen könnte. Ältere Menschen treiben zunehmend Sport, die Zulaufzahlen der Sportvereine beweisen es. Nun gibt es durchaus seit einiger Zeit spezielle Turn- und Sportgeräte für Senioren und das Konzept eines sogenannten Seniorenspielplatzes macht die Runde (siehe zum Beispiel Wikipedia: Seniorenspielplatz). Ich persönlich glaube aber, daß der Ausdruck "Seniorenspielplatz" unglücklich gewählt ist und daß eine zu große räumliche Nähe zu Kinderspielplätzen ebenfalls der Sache nicht dient. Ich habe mehrere Senioren gefragt und deren Auskunft läßt darauf schließen, daß Sie ein wenig fürchten, sich der Lächerlichkleit preiszugeben. Darüber hinaus ist das schiere Aufstellen von Geräten auch nicht ausreichend: Solche Angebote, wie gut sie auch immer gemeint sind, werden nicht automatisch ein Erfolg.
Was es braucht, ist eine Einbettung in ein Konzept das dafür sorgt, daß die Geräte zunächst einmal ganz sicher von jemandem benutzt werden, also nicht von Anfang an verweist und leer aussehen. Das kann man nur erreichen, wenn man organisierte Menschen für die Geräte interessiert, andere mögen dann folgen, wenn sie sehen, daß und wie die Geräte genutzt werden. Nun drängt es sich also förmlich auf, sich an die Sportvereine zu wenden. Da gibt es organisierte Menschen, da gibt es jede Menge Senioren, die sich regelmäßig sportlich betätigen. Eine kurze Nachfrage beim TV Preungesheim hat bestätigt, daß der Verein nicht rundheraus abgeneigt ist, Sport- und Trimmgeräte in das Programm mit einzubeziehen - schon heute, so erfahren wir von Frau Abicht, könnte die Nordic-Walking-Gruppe des Vereins ein paar Geräte gut gebrauchen. Also sind wir mal flugs durch Preungesheim gelaufen, um uns Plätze anzusehen, die für so etwas im Prinzip in Frage kommen und um uns darüber zu unterhalten, welches langfristig tragfähige Konzept zur Nutzung und zur Pflege von Geräten Erfogl verspricht. Der Rundgang mit den Vereinsvertretern war sehr interessant und ich glaube, daß man da was draus machen kann ...

Christof Warnke
Senioren-Union Frankfurt

Sonntag, 15. Juli 2007

Ehrung von Herzen

(14.07.07) Ehrungen gibt es in Vereinen viele. Meistens ist klar geregelt, wann man das Recht auf eine Urkunde oder ähnliches hat. Die Verleihung erfolgt nach immer dem gleichen Ablauf. Häufig hat das ganze dann den Charakter einer Pflichtveranstaltung. An diesem Samstag war bei den Krätschern alles ganz anders. Auch der Anlaß...
Da Rainer Ley (stellvertr. Vorsitzender) mit Frau und Kind aus beruflichen Gründen nach Bremen umzieht, wurde für ihn eine Abschiedsfeier veranstaltet, die ich von der Stimmung her zwischen Sommerfest der Krätscher und Familienfest der Leys einordnen würde. Aus der Mitte des Vereins wurde in vielfältiger Art und Weise die Arbeit von Rainer Ley gewürdigt. Keine vier Jahre war er bis jetzt aktiv. Er hat zusätzlich zu seinem Amt zeitenweise die Schriftführung und die Kasse übernommen und war stets da, wo Arbeit zu erledigen war. Seine Frau Petra und seine Tochter Anna-Sophie waren ebenfalls im Verein aktiv.
Es ist ein offenes Geheimnis, daß immer nur wenige Mitglieder einen Verein am Laufen halten. Rainer Ley gehört zu diesen. Auch in der CDU-Eckenheim konnten wir uns stets auf ihn verlassen.
Dank E-Mail, Telefon und vielleicht auch dieses BLOGs werden wir bestimmt noch in Kontakt bleiben. Auch noch mal an dieser Stelle: Alles Gute für den Start in Bremen !

Montag, 9. Juli 2007

Sommerfest im Julie-Roger-Haus

(07.07.07) Andere Leute heiraten an diesem Tag, damit sie sich den Hochzeitstag besser merken können, wir tun etwas viel prosaischeres: Wir besuchen das Sommerfest der kürzlich vom Heim zum Haus mutierten Einrichtung, die sich in Eckenheim um die Senioren kümmert. Das Team um den Leiter, Herrn Blum, hatte die Feier unter das Motto "Indien" gestellt und so liefen dann einige Leute so herum, wie man sich klischeehaft Indien vorstellt: Sari, bunte Stoffe, wallende Gewänder.
Es sind die üblichen Verdächtigen vor Ort und bei den Themen scheint auch schon eine gewisse Sommerpause eingetreten zu sein. Zwar werden wir auf den Kinderspielplatz am Kirschenwäldchen angesprochen - auf dem seien die Spielgeräte in keinem schönen Zustand - aber das war's dann auch schon. Hhmm, eigentlich interessant, daß man zu den Senioren gehen muß, um etwas über die Kinderspielplätze im Stadtteil zu erfahren.

Wie man an unserem Terminkalender ersehen kann, gehen wir jetzt ein paar Wochen in die Sommerpause und ich gestehe, daß ich die auch ganz gut gebrauchen kann. Auf die Dauer schlaucht es ganz schön, neben einem anstrengenden Beruf her so viele Termine wahrzunehmen, überall frisch und interessiert zu sein und sich zu konzentrieren. Na ja, nach dem Urlaub, so will es ein gerne zitierter Spruch, stellt sich dann die alte Frische ein, die man für so was braucht.
Allen Lesern einen schönen Sommer und einen erholsamen Urlaub!