
In diesem Sinne ist der Neujahrsempfang der Eckenheimer und Preungesheimer SPD-Ortsvereine eine sehr konservative Sache, denn alles ist wie immer: Voller Saal, alle da, die immer da sind und es wird gesungen - der Jugendchor Eschersheim ist mal wieder dran. Man zieht sich diese Veranstaltung an, wie den alten Lieblingspullover: Es ist vielleicht nicht das neueste und schönste Kleidungsstück, aber soooooo bequem ...
Natürlich gibt es auch eine Rede und die hält in diesem Jahr der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, Klaus Oesterling. Was diese Rede angeht - nun ja, wenn Sie dieses Blog lesen, dann kennen Sie unsere politische Ausrichtung und Sie ahnen schon, daß wir hier keine Elogen auf die Rede und den Redner veröffentlichen werden. Aber ich hatte den Eindruck, daß mir selbst die Genossen nicht wiedersprochen haben würden: So eine saft- und kraftlose Rede mit überaus wohldosiertem Inhalt habe ich selten erlebt. Denn diese Genossen mußten sich an ein, zwei Stellen sozusagen das Recht erkämpfen, applaudieren zu dürfen ansonsten der Redner einfach tonlos weitergesprochen haben würde, ohne Punkt und Komma. Das finde ich schon kurios, wenn man nicht einmal den eigenen Leuten die Möglichkeit einräumt, Zustimmung zu signalisieren. Und was den Inhalt angeht, also, mal ganz ehrlich: Ich als CDU-Mitglied muß mich doch wenigstens ein klein-wenig über die Rede aufregen oder ärgern, oder? Sonst stimmt doch da was nicht - aber mehr als Ruhepuls hatte ich zu keiner Zeit ...
1 Kommentar:
Um eins klarzustellen: Der Theologische Geprächskreis der Nazarethgemeinde hat immer viel Inhalt, dafür wenig Formales. Das kann aus dem Blogeintrag anders verstanden werden.
Kommentar veröffentlichen