
Es handelt sich stark vereinfacht um einen Zusammenschluß von Mietern, die sich um die Häuser, Grünanlage und sonstige Einrichtung am Ben-Gurion-Ring kümmert. Und so ist es verständlich, daß mit dem Vertreter der Polizei über Kriminalitätsbekämpfung in der Siedlung diskutiert wird. Später diskutieren die Mitglieder mit einem Mitarbeiter der Wohnungsbaugesellschaft GWH über geplante Renovierungen an einzelnen Häusern und den störenden Wald von Satellitenschüsseln. Hier stossen zwei Welten aufeinander: Die Nachbarn stört der Anblick - die Wohnungsbaugesellschaft kann die Schüsseln nicht grundsätzlich verbieten, sondern muß jeden Fall einzeln prüfen, ob hier ein Mieter ein TV-Programm in seiner Muttersprache auch über Kabel-TV empfangen kann. Der ruhigen Erläuterung folgt das Unverständnis der BI-Mitglieder.
Insgesamt ist es lobenswert, wenn eine Bürgerinitiative ihre Mitgliederversammlung zum größten Teil für inhaltliche Arbeit nutzt und nur den notwendigsten Teil für Kassenbericht, Kassenprüfung, u.s.w. verwendet. Vielleicht unterscheidet das eine BI von einem "normalen" Verein.
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