Thilo Stratemann und Karsten Meyerhoff sagen Tschüß

(3. April 2011) Wir, lieber Leserin, lieber Leser tingeln seit über 6 Jahren durch den Ortsbezirk 10 und seit 5 Jahren be- und verarbeiten wir das, was wir dabei gesehen und erlebt haben, in diesem Blog. Das war mal leicht, mal schwer, aber immer eine Menge Arbeit. Das werden Sie möglicherweise im Angesicht der kleinen Artikelchen nicht glauben, aber glauben Sie uns: In dieses Blog sind etliche Arbeitsstunden geflossen.
Nun war immer klar, daß der Besuch von Veranstaltungen und der anschließende Bericht einem politischen Ziel dient: Wir wollten als CDU-Vertreter vor Ort sein, wir wollten präsent und ansprechbar sein, um aus erster Hand zu erfahren, wo der Schuh drückt und wo wir helfen können. Am 27.03.2011 haben die Wähler im Ortsbezirk 10 und in Frankfurt diese Aktivitäten im Rahmen der Kommunlwahlen bewertet - das Resultat ist unter anderem auf der Webseite http://www.stadt-frankfurt.de/wahlen/ zu begutachten. Kurz gesagt ist das Ergebnis unmißverständlich - und es ist vernichtend. Wir beide wurden auf unseren jeweiligen Listen für den Ortsbeirat 10 und die Stadtverordnetenversammlung nach unten durchgereicht und Thilo Stratemann hat den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung erneut nicht geschafft. Das läßt nur den einen Schluß zu: Aktuelle Themen aus den Nachrichten entscheiden offenbar auch die Kommunalwahlen und nicht die Arbeit vor Ort.
In den letzten Jahren haben wir viele Menschen in den nordöstlichen Stadtteilen kennengelernt. Häufig wurden aus Gesprächspartnern Bekannte und gar nicht so selten aus Bekannten Freunde. Diese Bekanntschaften und Freundschaften werden wir natürlich weiterhin pflegen. Der Besuch möglichst aller Veranstaltungen im Ortsbezirk 10 und dieses Blog (inklusive des Veranstaltungskalenders) werden wir jedoch ab sofort einstellen.
Allen Menschen, die dieses Blog bisher gelesen und uns Rückmeldung gegeben haben - egal ob positiv oder negativ - danken wir recht herzlich; alle die das Blog gerne gelesen haben, bitten wir um Verständnis.

Kommunalwahl 27. März 2011

Machen wir's kurz: Am 27. März dieses Jahres sind in Frankfurt Kommunalwahlen. Bitten gehen Sie unbedingt zu diesen Wahlen: Es werden die Ortsbeiräte und die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Da stellen sich die Menschen zur Wahl, die sich um "Ihre" Bürgersteige, Einbahnstraßen, Schulen, Buslinien und Parkbänke kümmern wollen - um die Dinge, die bei Ihnen direkt vor der Haustür, in Ihrem Stadtteil passieren. Dafür brauchen alle Lokalpolitiker Ihre Unterstützung.
Die Autoren dieses Blogs bewerben sich ebenfalls um kommunalpolitische Ämter, Thilo Stratemann für die Stadtverordnetenversammlung (Platz 42 Stadtverordnetenliste CDU) und Dr. Karsten Meyerhoff für den Ortsbeirat 10 (Platz 2 Ortsbeiratsliste CDU). Bitte geben Sie uns am 27.03. jeweils drei Einzelstimmen, damit wir auch in Zukunft diese "Stadtteilzeitung" führen können. Wenn Sie mal "zur Probe" kumulieren und panaschieren wollen, dann können Sie das hier tun.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Kunst in der Kirche

(03.10.09) Für die Künstler ist es bekanntlich schwer Ausstellungsmglichkeiten zu finden. Noch schwerer ist es für sie ihre Kunstwerke zu verkaufen. Dies gilt auch für die große Zahl der eher unbekannten Künstler.
In der Bethaniengemeinde haben sich Ehrenamtliche gefunden, die nun in regelmäßigen aber größeren Abständen Kunstausstellungen veranstalten möchten. Der Gemeindesaal und der Garten sowie die Kirche bieten ein schönes Ambiente dafür.
Es wird darauf hingewiesen, daß diese Veranstaltung keine Konkurrenz zum Kunstmarkt des Bürgervereins seien soll. Dieser habe nur einmal - nach langer Pause - stattgefunden und wegen des hohen Arbeitsaufwands plane der Bürgerverein vom Frankfurter Berg vermutlich in der nächsten Zeit keinen weiteren.
Wenn die Gemeinde es schafft ihre Kunstausstellung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, wird sie ihren Platz im Kalender der Bürger finden.

Bethaniengemeinde

25 Jahre Jugendfeuerwehr in Bonames

(03.10.09) Das 25jährige Bestehen feiert die freiwillige Jugendfeuerwehr in Bonames mit einem Fest in ihrem Gerätehaus. Man hat den Eindruck, daß ganz Bonames auf den Beinen sei. Aber so klein ist Bonames dann auch wieder nicht ;-)
Es ist lobenswert, daß es so viele Aktive bei der freiwilligen Feuerwehr gibt. Nur mit einer solchen Personaldecke kann eine Organisation eine solche Veranstaltung schultern. Unter den Besuchern sind die Vereinsvertreter und Mitglieder in der Minderheit.
Da merkt man doch, daß Bonames sich seine dörflichen Strukturen erhalten hat und hier die Feuerwehr noch eine gesellschaftliche Rolle spielt, die man in einer Großstadt so nicht mehr erwartet. Schön, daß ein Stadtteil die Vorteile eines Dorfes - zumindest in dieser Frage - erhalten hat.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Vom Schäferhund, der mit Kaninchen spielt

(03.10.09) Der volle, monströse Titel der Veranstaltung lautet: "Gemeinsame Kreisjugendschau der Rassegeflügel- und Rassekaninchenzüchter Frankfurt" und der kleine Kleintierzüchterverein am Frankfurter Berg richtet das große Ereignis aus: Hohe Ehre, große Freude, wie ich mal annehme. Das würdigen auch der Ortsvorsteher Robert Lange und seine Stellvertreterin Barbara Burkhardt durch ihre Anwesenheit.
Was mich mal wieder beeindruckt ist, wie der kleine Verein diese Veranstaltung mit geballter Familienpower stemmt. Ein Familienmitglied ist übrigens der Schäferhund - und der spielt angeblich mit den Kaninchen statt sie sich als leckeres Abendessen vorzustellen ...

Herbstfest der Krätscher

(26.09.2009) Was soll man groß über die familiären Feiern der Krätscher sagen? Man sitzt gemütlich beisammen, plaudert über Dieses und Jenes, läßt sich vom Vereinsvorsitzenden eine Rindsworscht grillen, nimmt am Knobeln und am von den Kindern ausgerichteten Bingo teil und verbringt einen schönen, ruhigen Abend in netter Gesellschaft: What you see is what you get.
Ich habe allerdings zur Kenntnis genommen, daß einige meiner Bemerkungen zum Thema Wein-, Mieter- und Weinfest (vgl. hier) nicht uneingeschränkt positiv aufgenommen wurden, aber ich stehe dazu. An meiner Sympathie für die Krätscher und ihre Art und Weise, den Karneval zu feiern, ändert sich jedenfalls dadurch nichts.

Krätscher

Noch mal schnell weg mit dem alten Bier

(26.09.2009) Oktoberfeste dienen ja bekanntlich dazu das im Frühjahr gebraute Bier ("Märzenbier") noch rechtzeitig vor dem Beginn der neuen Brausaison zu verbrauchen - ja, ja, was Wikipedia alles so weiß (Wikipedia:Oktoberfest). Warum sich Oktoberfeste mit bajuwarisch-folkloristischem Einschlag allerdings auch bei uns zunehmender Beliebtheit erfreuen, verstehe ich allerdings nicht ganz. Vielleicht ist es schlicht und ergreifend die Freude an der "Verkleidung" in Dirndl und Krachledernen.
Wie auch immer: Das Gespräch ist der Rohstoff der Politik und Gespräche kann man auch anläßlich des Oktoberfestes katholischen Gemeinde am Frankfurter Berg, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, immer jede Menge haben. So treffen wir z.B. den Vorsitzenden und den Kassenwart der TSG Frankfurter Berg, die von den immer noch herkulischen Aufgaben berichten, den Verein wieder in die Spur zu bringen.

Kurz vor der Veranstaltung sind wir übrigens mal kurz auf die Baustelle der Aktiven Schule gleich nebenan gegangen und haben uns den Baufortschritt angesehen: Auch das Eichhörnchen scheint sich mühsam zu nähren ... Es liegt grade einmal die Bodenplatte des Gebäudes und der Rest des Geländes liegt mehr oder minder brach. Na ja, das Gebäude ist ja ein Fertighaus, da geht möglicherweise der Endausbau dann ja auch sehr schnell. Von einem anwesenden und uns freundlich begrüßenden Elternteil erfahren wir, daß die Aktive Schule bereits die Zulassung als Gesamtschule erhalten hat und einen zweiten Bauabschnitt, der das dafür erforderliche Raumprogramm enthält, zumindestens lose plant.

Allerheiligste Dreifaltigkeit
TSG 1957 Frankfurter Berg

Ein jedes Ding hat seine Zeit

(26.09.2009) Tja, was soll ich sagen? Die Berkersheimer Kerb war der Hammer, one-of-a-kind, sensationell und unvergeßlich für alle, denen die Gnade zuteil wurde, an ihr teilnehmen zu dürfen - wahrscheinlich. Wir jedenfalls waren zum völlig falschen Zeitpunkt da und haben von all den Sensationen nichts mitbekommen, mutmaßlich weil dienigen, die am Samstag-Nachmittag Kaffee und Kuchen auf der Kerb genommen haben, im Gehen begriffen waren und diejenigen, die die Abendunterhaltung genießen wollten, noch nicht da waren. So hatten wir das Vergnügen, einer Rockband bei der Einrichtung ihren Equipments zusehen und -hören zu dürfen, etwas in der Abendsonne herumstehen zu können und übrigen unbehelligt über alle möglichen Themen sprechen zu können, über die wir immer schon mal sprechen wollten. Fazit: Auf die Berkersheimer Kerb im nächsten Jahr zu einer anderen Tageszeit.

Berkersheimer Kerb

Sonntag, 13. September 2009

Seit 25 Jahren: Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr

(12.09.2009) Eigentlich sollte hier ja etwas Unterhaltsames, leicht Ironisches stehen, etwas Kurios-Leichtes über die akademische Feier der Jugendfeuerwehr Bonames anläßlich ihres 25-jährigen Bestehens. Geht aber nicht. Wäre unangemessen. Wäre unverschämt.
Diese Feier war nämlich von A bis Z perfekt. Perfekt geplant, perfekt durchgeführt, ein Genuß und ein großer Spaß, daran teilnehmen zu dürfen. Es fängt bereits damit an, daß alle Teilnehmer und Organisatoren natürlich adrett gekleidet sind in Uniform oder Abendgarderobe und daß der Saal, das Oktogon der katholischen Gemeinde, liebevoll hergerichtet ist - unter anderem sind die Pfosten des Saales mit Schläuchen umwickelt.
Trotz der vielen Grußworte, die anläßlich einer akademischen Feier natürlich sein müssen und sollen, bleibt die Veranstaltung locker und unterhaltsam, denn es tritt immer wieder eine Feuerwehrgesangsformation auf, die a capella im Satzgesang Lieder zum Besten gibt: Ich wußte gar nicht, daß singen zur Kernkompetenz der Feuerwehr gehört ... Und natürlich gestalten auch die heutigen Mitglieder der Jugendfeuerwehr einen Teil des Programmes, und zwar nicht den Schlechtesten!
Das Programm läuft ab wie am Schnürchen und als der offizielle Teil der Veranstaltung vorbei ist, ist das Grillgut für das Buffet bereits fertig und harrt des Verzehrs.

Liebe Jugendfeuerwehr Bonames: Wenn ihr denn Werbung nötig hättet (Konjunktiv Irrealis), der gestrige Abend wäre die beste gewesen, die man sich vorstellen kann. Danke und weiter so!

Jugendfeuerwehr Bonames

Samstag, 12. September 2009

Heimat-, Wein- und Mieterfest/Fest der Nationen

(5./6.9.09) Ehre, wem Ehre gebührt: Das Heimat-, Wein- und Mieterfest/Fest der Nationen in Eckenheim war ungewöhnlich und interessant, es war groß und bunt und es hat - nach allem, was man sehen konnte - seine Besucher. Mit dem Weinfest des Eckenheimer Heimatvereins der letzten Jahre hatte das nichts mehr zu tun, was sicher auch der Tatsache geschuldet war, daß in diesem Jahr sowohl der Verein der Straßenbahnfreunde als auch die Krätscher als Mitveranstalter aufgetreten sind. Aber das war nicht die einzige Neuerung: Man hat neben der ABG auch etliche Gewerbetreibende gewinnen können, einen Stand aufzubauen und die Veranstaltung in den in Eckenheim immer noch so genannten Amispielplatz verlegt. Insgesamt keine ganz dummen Entscheidungen, wie es scheint. Es gebührt jedenfalls den Veranstaltern Respekt für die Arbeit, die erkennbar in dem Fest steckt. Zukünftige Stadtteil- und/oder Straßenfeste, die vielleicht einmal die Eckenline oder das Funzelfest beerben sollen, werden sich jedenfalls an dieser Veranstaltung messen lassen müssen - was nach meiner Einschätzung nicht heißen muß, daß sie automatisch genauso aussehen müssen. Aber die Meßlatte liegt jetzt schon etwas höher ...
Ich würde es allerdings sehr bedauern, wenn sich eine Tendenz verstärkt, die sich anläßlich dieses Festes angedeutet hat, die nämlich, daß das genannte Vereinstriumvirat als eine Ersatz-Vereinsring auftritt. Das wäre insbesondere im nächsten Jahr fatal, wenn der Ortsbezirk 10 und seine Stadtteile das 100-jährige Eingemeindungsjubiläum feiern. Es wäre schön, wenn man diese Feierlichkeiten unter einen Hut brächte ...

Sonntag, 30. August 2009

ProWoKultA: Sommerfest 2009

(29.08.09) So, so... Jetzt findet das Sommerfest des links-alternativen Wohnprojekts ProWoKulta zum x-ten Mal statt. Es ist auf dem Weg eine traditionelle Veranstaltung im Stadtteil Frankfurter Berg zu werden. Wer hätte das gedacht...
Der Verein hat sich im Stadtteil etabliert und anders als die Bürgerinitiative, die nur kurzfristig die Interessen weniger Anlieger zum REWE-Neubau vertrat, engagiert sich ProWoKulta auch für Belage außerhalb der drei Häuser, die ihre Mitglieder bewohnen. Die Sitzbank/-skulptur vor dem kleinen Einkaufszentrum sei nur als ein Beispiel dafür genannt.
ProWoKultA hat sich zu einem Aktivposten des jüngsten Stadtteils - dem Frankfurter Berg - entwickelt.


ProWoKulta

Weck, Worscht und Kuchenfest 2009

(29.08.09) Zum ersten Mal findet dieses Fest auf dem schönen Geländer der Familie Möller statt. Die Vereine AC Eckenheim, TMCR und FKG rot-weiß veranstalten seit einigen Jahren dieses Sommerfest zusammen. Bezüglich der gastronomischen Versorgung haben sich die drei Vereine abgesprochen, sodaß es keine Überschneidungen im Angebot gibt. Und auch sonst bemerkt man eine harmonische Stimmung zwischen den beteiligten Vereinen.
Wir sitzen am Tisch mit zwei Personen, die - nachdem sie gemerkt haben, daß wir "zwei Politiker" sind - zum Generalangriff ansetzen. Leider waren nur allgemeine Klagen zu hören. So wurde kritisiert, daß das momentane Wahlsystem mit seinen Überhangmandaten nicht verfassungemäß sei. Aber eine Lösung oder einen Vorschlag für ein gerechtes , neues Wahlsystem hatten sie nicht.
Schade, daß so viele nur "die Politik" kritisieren und keine Lösungen oder Vorschläge haben. Den neue Ideen sind wir immer aufgeschlossen...

AC Eckenheim
TMCR
FKG Rot-Weiß

Sommerfest beim Eckenheimer Kleingartenverein

(29.08.09)Beim Sommerfest in der Anlage 2 hat sich der Kleingartenverein Eckenheim viel Mühe gegeben für die Kleinen ein interessantes Angebot anzubieten. Vor allen Dingen die Hüpfburg und die Ponys waren sehr beliebt.
Im Gespräch mit dem neuen Vorsitzenden, Nils König, erfuhren wir, daß das Gelände der Bundespolizei im Stadtteil Frankfurter Berg keineswegs verwaist sei. Durch den Abzug der Bahnpolizei und damit den Wegfall der Hubschrauberflüge sowie durch einen deutlich geringeren Autoverkehr war der Eindruck vieler Anwohner vom Frankfurter Berg also falsch.
Die Bundespolizei wurde umstrukturiert. Das Ergebnis für den Standort am Frankfurter Berg ist, daß die Bundespolizei vom Flughafen dorthin viele Aufgaben wie Verwaltung und Schulungszentrum verlagert hat, die nicht zwingend am Flughafen selbst seien muß.
Diese Meldung würde vermutlich nie ihren Weg in die Nachrichten finden: Die Anwohner einer Bundespolizeikaserne gehen davon aus, daß das Areal aufgegeben wurde, weil sie keinen Lärm mehr hören. - Nach der Umstrukturierung wurde allerdings nur die Nutzung geändert.

Kleingartenverein Eckenheim

Paulinum-Eröffnung

(29.08.09) Wenn man aus Preungesheim kommend die Homburger Landstraße fährt, erreicht man die Friedberger Warte und verläßt damit auch Preungesheim. Denn - was viele nicht wissen - auf der anderen Seite der Friedberger Landstraße beginnt Bornheim.
In den letzten Jahren ist links und rechts der Friedberger Landstraße - also in Bornheim und Preungesheim - auf dem Gelände der ehemaligen US-Kasernen ein interessantes und vielseitiges Neubaugebiet entstanden.
Heute wurde die Altenbegnungsstätte Paulinum durch die Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld eröffnet. Die Einrichtung ist in einem Haus direkt am neu entstehenden Platz untergebracht. Wenn die Bauarbeiten für die Straßenbahn in den Frankfurter Bogen abgeschlossen sind und die Straße stadtauswärts auf die Preungesheimer Seite der Friedberger Warte verlegt wurde, wird - vermutlich 2011 - ein sehr schöner Platz entstehen.

30 Jahre Fanfaren Corps Bonames

(28.08.09) Der Fanfaren Corps Bonames hat am Freitag abend in den Saalbau Nidda zu einer akademischen Feierstunde eingeladen.
Der Verein hat sich viel Mühe gegeben den großen Saal, der eigentlich den Charme einer Turnhalle hat, in einen schönen Raum zu verwandeln. Leider kamen zu wenige Besucher, um den großen Raum zu füllen. Außerdem scheinen vielen Zeitgenossen vergessen zu haben, daß bei einer Veranstaltung dieser Art eine gewisse Kleiderordnung üblich ist. Natürlich waren die Mitglieder des Fanfaren Corps dem Anlaß entsprechend festlich gekleidet. Aber viele Besucher eben nicht. Vielleicht muß man heutzutage einfach auch solche Dinge in eine Einladung dazuschreiben.
Die Veranstaltung wurde durch den Vorsitzenden, Stefan Metz, professionell geleitet. Erfreulich ist, daß neben den befreundeten Karnevalsvereinen auch der Magistrat, vertreten durch den Stadtrat Christoph Warnke, und der Ortsbeirat, vertreten durch den Ortsvorsteher Robert Lange, ihre Glückwünsche überbrachten. Der Fanfaren Corps Bonames hat es verdient, daß seine gute Arbeit gewürdigt wird.

Fanfaren Corps Bonames

Samstag, 4. Juli 2009

Strom ist nicht gleich Strom

(04.07.09) Der Kleingartenverein Eckenheim konnte sich auch dieses Jahr wieder über ein sehr gut besuchtes Sommerfest in seiner Anlage 1 freuen.
Im Gespräch mit den neuen Vorsitzenden Niels König erzählte er von dem Unterschied zwischen Betriebsstrom, der für Rasenmäher und andere Gartengeräte benötigt wird, und dem Anschluß eines Gartenhauses an das allgemeine Stromnetz, welches für Kleingärtner nicht erlaubt sei. Es ist aber erlaubt sich Solarzellen auf das Dach seiner Gartenhütte zu montieren.
Schon interessant, wofür es in Deutschland alles Gesetze gibt. Natürlich haben auch diese einen Grund: Es geht um die Differenzierung des mit Zuschüssen geförderten Schrebergartens im Unterschied zu dem nicht geförderten Freizeitgarten. Das muß selbstverständlich definiert werden. Soetwas leuchtet natürlich ein. Oder gäbe es nicht vielleicht doch eine pragmatischere Lösung als viele Seiten mit Gesetzestexten über Kleingärten zu füllen? Ich werde bei nächster Gelegenheit mal einen Südeuropäer fragen, wie sie so etwas in ihrem Heimatland regeln... ;-)

Kleingartenverein Eckenheim

Fest für Kinder am Ben-Gurion-Ring

(04.07.09) Vor einem Jahr hatten wir an dieser Stelle erwähnt, daß das Kinderfest der Interessengemeinschaft am Bürgel dringend weitere Helfer braucht, um eine Zukunft zu haben. Bekanntlich ist in der Siedlung kein Mangel an Kindern, die sich über das Fest freuen. Aber die Zahl der Helfer wurde in den letzten Jahren immer kleiner.
Die Lösung dieses Problems läßt sich in einen Satz zusammenfassen: Weitere Vereine und Firmen haben sich am Fest beteiligt und den größten Teil der Arbeit übernommen.
Schade, daß die Bewohner des Ben-Gurion-Rings sich nicht verstärkt in der Bürgerinitiative engagiert haben sondern Dritte von außen bei der Organisation und Durchführung des Kinderfest helfen mußten.

Samstag, 27. Juni 2009

Sommerfest im Sozialzentrum

(27.06.09) Wenn der Frankfurter Verband zu seinem Sommerfest in den Marbachweg einlädt, weiß man was einen erwartet:
- ein Innenhof voller Tische & Stühle und überall Menschen
- Musik- und Tanzdarbietungen
- Flohmarkt
- Kaffee & Kuchen
- Speisen vom Grill
- Getränke
- und viele interessante Gespräche.
Es ist sicherlich der Erwähnung wert, daß sich die lokalen Vereine für dieses Fest engagieren. Außerdem ist es sicherlich nicht selbstverständlich, daß neben den Bewohnern der Seniorenwohnanlage und ihrer Familienangehörigen auch viele Vertreter des Stadtteils (nicht nur Kommunalpolitiker) anwesend sind.
Das Konzept funktioniert. Warum sollte man es ändern? Daher wissen wir auch, was uns im nächsten Jahr erwarten wird, wenn der Frankfurter Verband zu seinem Sommerfest ins Sozialzentrum am Marbachweg einladen wird.

Frankfurter Verband

Sitzkunst am Frankfurter Berg

(27.06.09) Was ist der Ruf des Frankfurter Berges? Hochhäuser, Sozialer Brennpunkt,...
Nun sind an diesem Tag gleich zwei positiven Meldungen über diesen Stadtteil und es bleibt zu hoffen, daß auch diese Informationen ihren Weg in die Zeitungen und sonstigen Medien finden werden.
So wurde ein Kunstwerk, welches zum Verweilen vor dem kleinen sogenannten Einkaufzentrum am Berkersheimer Weg einladen soll, eingeweiht. Ob sich diese Mischung aus Kunst und Parkbank vor einem unscheinbarem Zweckbau zu einem Treffpunkt im Stadtteil entwickeln kann? Wir werden es sehen...
Lobenswert ist die Initiative aus dem links-alternativen ProWoKulta-Umfeld, weil sie etwas für den Stadtteil erreichen wollen. Der Ortsbeirat hat das Vorhaben durch einen Zuschuß finanziert. Von einem gelungenen Projekt wird man aber erst sprechen können, wenn die Bewohner dieses Sitzkunstwerk annehmen.

The Playground
ProWoKulta

Neuer alter Spielplatz

(27.06.09) Der Frankfurter Berg ist der jüngste Stadtteil Frankfurts - aber durchaus nicht arm an Geschichte. So gibt es einen Deutsch-Amerikanischen Spielplatz, der nach dem 2. Weltkrieg von der US Armee finanziert, vom örtlichen Bürgerverein Frankfurter Berg gepflegt und von einheimischen und US-Armee-Kindern genutzt wurde. Nach dem Abzug der Amerikaner verfiel der Spielplatz ...
Schön das mit Geldern der Stadt Frankfurt neues Spielgerät angeschafft werden konnte und Landschaftsplaner und -gärtner eine ansehnliche Gestaltung konzipiert und umgesetzt haben. Lobenswert auch, daß der Bürgerverein vom Frankfurter Berg erneut diesen Spielplatz betreuen wird.
Wenn man in einigen Jahren und vielleicht Jahrzehnten sich diesen Spielplatz anschauen wird, wird vermutlich etwas ganz anderes zuerst auffallen: Alle Spielgeräte machen einen sehr vandalismus-sicheren Eindruck. Hier haben die Planer eine Befürchtung, die sogar in einer Eröffnungsrede erwähnt wurde. Müssen wir wirklich mit der Sachbeschädigung leben?

Charity Dinner

(22.06.09) Die Wohltätigkeitsorganisation "Humanity First Deutschland e.V.", die der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde nahe steht, hat an diesem Tag zu einem Charity Dinner ins Bürgerhaus Harheim eingeladen. Der Erlös des Abends wird in den Gebieten Pakistans, der von Krieg und Naturkatastrophen heimgesuchten wurde, den Menschen vor Ort zu Gute kommen.
Neben Vertretern aus der Deutschen Politik und von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) sprachen auch mehrere Pakistaner über die Situation in Pakistan und Möglichkeiten die Lage dort zu verbessern.
Diese Veranstaltung entsprach so gar nicht den Vorurteilen über Moslems in Frankfurt. Klar, die meisten Besucher sind vor einigen Jahren als Asylant aus Pakistan nach Deutschland gekommen oder sind Nachfahren eines solchen. Aber ist es nicht erwähnenswert, daß die Veranstaltung komplett auf Deutsch abgehalten wurde? Ist es nicht lobenswert, daß hunderte von Menschen nach Harheim bekommen sind, um für eine gute Sache zu spenden? Ist es nicht bemerkenswert, wie gut die Veranstaltung organisiert und wie diszipliniert die Teilnehmer waren?
Als positive Nachricht des Abends wurde von allen Seiten erwähnt, daß Pakistan an diesem Tage die Cricket-Weltmeisterschaft gewonnen hat. Diese Sportart hat einen ähnlichen Stellenwert wie Fußball in Deutschland. Die Freude kann man daher gut nachvollziehen.

Humanity First Deutschland e.V.

Kleiner Kleintierzuchtverein macht kleine Schau

(21.06.09) Was soll man groß über den kleinen und feinen Kleintierzuchtverein Bonames sagen? Die Mitgliedschaft scheint stabil zu sein bei leicht steigender Tendenz, die Leibesfülle des Rammlerballmoderators - des Sängers Höflichkeit verschweigt seine Identität - scheint ebenfalls stabil zu sein bei leicht steigender Tendenz und an diesem Sonntag, an dem man nur mal so ein paar Tiere ausstellt, um für sich zu werben, ist die Welt in Ordnung. Etliche Leute sitzen an Bierzeltgarnituren und schwatzen über Gott und die Welt. Es ist immer wieder verblüffend: Man muß eigentlich nicht viel machen, damit Menschen sich bei einer Veranstaltung wohl fühlen, es müssen offenbar nur die richtigen Leute kommen. Dann hat man was zu schwätzen, dann vergeht die Zeit so angenehm schnell und ehe man sich's versieht kann man schon wieder zum Abendessen antreten.
Wir sprechen mit dem Vorstand unter anderem über das Engagement im Verein und hören die Klage, daß es immer schwieriger werde, Menschen zur Mitarbeit zu bewegen. Interessanterweise hat sich die Mitgliederzahl in den vergangenen Jahren offenbar sehr positiv entwickelt und das scheint ein wenig im Widerspruch dazu zu stehen. Natürlich ist nicht jedes Mitglied an Vorstandsarbeit interessiert, aber wenn der Vorrat, aus dem schöpfen kann größer wird, müßte man aus diesem Vorrat doch Menschen finden, die bereit sind, sich zu engagieren.