Thilo Stratemann und Karsten Meyerhoff sagen Tschüß

(3. April 2011) Wir, lieber Leserin, lieber Leser tingeln seit über 6 Jahren durch den Ortsbezirk 10 und seit 5 Jahren be- und verarbeiten wir das, was wir dabei gesehen und erlebt haben, in diesem Blog. Das war mal leicht, mal schwer, aber immer eine Menge Arbeit. Das werden Sie möglicherweise im Angesicht der kleinen Artikelchen nicht glauben, aber glauben Sie uns: In dieses Blog sind etliche Arbeitsstunden geflossen.
Nun war immer klar, daß der Besuch von Veranstaltungen und der anschließende Bericht einem politischen Ziel dient: Wir wollten als CDU-Vertreter vor Ort sein, wir wollten präsent und ansprechbar sein, um aus erster Hand zu erfahren, wo der Schuh drückt und wo wir helfen können. Am 27.03.2011 haben die Wähler im Ortsbezirk 10 und in Frankfurt diese Aktivitäten im Rahmen der Kommunlwahlen bewertet - das Resultat ist unter anderem auf der Webseite http://www.stadt-frankfurt.de/wahlen/ zu begutachten. Kurz gesagt ist das Ergebnis unmißverständlich - und es ist vernichtend. Wir beide wurden auf unseren jeweiligen Listen für den Ortsbeirat 10 und die Stadtverordnetenversammlung nach unten durchgereicht und Thilo Stratemann hat den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung erneut nicht geschafft. Das läßt nur den einen Schluß zu: Aktuelle Themen aus den Nachrichten entscheiden offenbar auch die Kommunalwahlen und nicht die Arbeit vor Ort.
In den letzten Jahren haben wir viele Menschen in den nordöstlichen Stadtteilen kennengelernt. Häufig wurden aus Gesprächspartnern Bekannte und gar nicht so selten aus Bekannten Freunde. Diese Bekanntschaften und Freundschaften werden wir natürlich weiterhin pflegen. Der Besuch möglichst aller Veranstaltungen im Ortsbezirk 10 und dieses Blog (inklusive des Veranstaltungskalenders) werden wir jedoch ab sofort einstellen.
Allen Menschen, die dieses Blog bisher gelesen und uns Rückmeldung gegeben haben - egal ob positiv oder negativ - danken wir recht herzlich; alle die das Blog gerne gelesen haben, bitten wir um Verständnis.

Kommunalwahl 27. März 2011

Machen wir's kurz: Am 27. März dieses Jahres sind in Frankfurt Kommunalwahlen. Bitten gehen Sie unbedingt zu diesen Wahlen: Es werden die Ortsbeiräte und die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Da stellen sich die Menschen zur Wahl, die sich um "Ihre" Bürgersteige, Einbahnstraßen, Schulen, Buslinien und Parkbänke kümmern wollen - um die Dinge, die bei Ihnen direkt vor der Haustür, in Ihrem Stadtteil passieren. Dafür brauchen alle Lokalpolitiker Ihre Unterstützung.
Die Autoren dieses Blogs bewerben sich ebenfalls um kommunalpolitische Ämter, Thilo Stratemann für die Stadtverordnetenversammlung (Platz 42 Stadtverordnetenliste CDU) und Dr. Karsten Meyerhoff für den Ortsbeirat 10 (Platz 2 Ortsbeiratsliste CDU). Bitte geben Sie uns am 27.03. jeweils drei Einzelstimmen, damit wir auch in Zukunft diese "Stadtteilzeitung" führen können. Wenn Sie mal "zur Probe" kumulieren und panaschieren wollen, dann können Sie das hier tun.

Sonntag, 13. Januar 2008

Karneval: Jetzt gehts los

(12.01.08) Die heiße Phase hat begonnen... jetzt auch im Karneval. In diesem Jahr ist der TMCR mit seiner Gala- und Kostümsitzung der erste in Eckenheim/Preungesheim.
Für das aufwendige Programm im Saalbau Ronneburg hat der TMCR Gruppen aus Süddeutschland und dem Rheinland engagiert. In diesen Regionen besitzt der Karneval eine viel größere Bedeutung als in der Großstadt Frankfurt. Leider ist die gute Stimmung von der Bühne regelmäßig nicht auf das Publikum übergesprungen. Ein Grund sicherlich: Das Saal war nicht voll.
Schon im Vorfeld warnte Norbert Roth, der Vorsitzende des TMCR, daß das Rauchverbot zu Besucherrückgängen führen würde. Nun käme noch hinzu, daß die Bürger wegen der steigenden Preise im Allgemeinen und nach Weihnachten und Silvester (und vor der nächsten Gehaltszahlung) im Besonderen weniger Geld in der Kasse haben. Sollte man deswegen alle Karnevalsveranstaltungen im Februar durchführen?
Ich weiß nicht, ob das die Lösung ist und auch nicht, ob das das Problem richtig beschreibt. Als Außenstehender finde ich die Vielzahl an Karnevalsvereinen und draus folgenden die noch größere Zahl an Veranstaltungen faszinierend. Auf der anderen Seite kann es aber durchaus sein, daß es für so viele Veranstaltungen nicht genug Publikum gibt. Vielleicht ist auch bei den Karnevalsvereinen in Eckenheim und Preungesheim die Zeit für mehr Zusammenarbeit gekommen...

TMCR

Samstag, 12. Januar 2008

Plakatieren

(12.01.08) Waren Plakatieren - langweilige Eichhörnchenarbeit - alles gesagt (z.B. hier)

(15.01.08) Nachtrag: Ich bin gestern zur Ortsbeiratssitzung nach Bonames gefahren und habe dabei feststellen müssen, daß man uns bereits die Hälfte der Plakate zwischen dem Frankfurter Berg und Bonames wieder abgerissen hat. Dabei waren es Plakate wie die, die man auf dem Photo sieht, auf denen für unsere Landtagsabgeordnete Gudrun Osterburg geworben wird, jemand, der sich wie kaum jemand sonst für unsere Stadtteile stark gemacht hat und noch nicht einmal ein Plakat, auf dem politisch brisante Themen angesprochen werden.
Also ich finde das ehrlich gesagt zum k!§$&?, wie mit dieser Form der Sachbeschädigung umgegangen wird. Selbst intern hört man immer wieder: "Naja, 10 bis 15% Schwund haste immer, muß man mit leben". Daß diese Plakate und Plakatständer für uns teuer sind ist das eine, aber das Ausbringen von Plakaten ist nicht vergnügungssteuerpflichtig, und das ist das andere. Man gibt Wochenenden und Abende dran (noch am Montagabend bin ich rausgefahren, um einen Plakatständer zu versetzen, der nach Meinung eines Einzelnen einen Schulweg gefährdete), um für die eigenen politischen Anliegen zu werben, und mit einem Fingerschnippen wird die Arbeit von Stunden zunichte gemacht ...

Ambulante Verteilung

(12.01.08) Faltblätter unserer Kandidatin Gudrun Osterburg, Kugelschreiber, kleine Marmeladenportionen, Haftnotizen, andere Kugelschreiber, Einkaufswagenchips, Themenfaltblätter, Düngestäbchen: Man kommt sich vor, wie ein wandelnder Gemischtwarenladen. Aber das ist so die Grundausstattung, mit der wir unseren Weg die Eckenheimer Landstraße herauf und herunter antreten, um die Menschen anzusprechen und auf die bevorstehende Landtagswahl hinzuweisen. Nachdem in den letzten Tagen die Wogen ein weniger höher gegangen waren des Themas Jugendkriminalität wegen, hätte man ja meinen können, daß die Menschen auf der Straße darauf reagieren: Pustekuchen! Die einzige Reaktion kam von einer Dame, die sich als Kroatin vorstellte und sagte, sie würde den Herrn Koch sofort wählen, wenn sie wählen dürfte, er habe mit seinen Beobachtungen vollkommen recht. Sie habe als Ausländerin in Deutschland noch nie Probleme gehabt, schließlich schalle es ja aus dem Wald so heraus, wie man hineinrufe.
Irgendwann so gegen später kommen dann die Kollegen von der FDP und bauen ihren Stand auf. Da wir unser Pensum erfüllt haben und auch schon ein wenig durchgefroren sind, räumen wir das Feld und ein neues Kaffee an der Eckenheimer Landstraße gewährt uns Asyl.

Gudrun Osterburg, MdL

Freitag, 11. Januar 2008

Neujahrsempfang der SPD Eckenheim/Preungesheim

(10.01.08) Ich hab's im letzten Jahr geschrieben (hier) und schreib's auch in diesem Jahr wieder: Der Neujahrsempfang der SPD Eckenheim/Preungesheim ist die Wucht in Tüten. Mit wem auch immer man im neuen Jahr schon mal ein Wort wechseln will, hier wird man ihn treffen. Wer immer gesellschaftlich aktiv ist in Eckenheim und Preungesheim ist anwesend und gesprächsbereit und hat sich Zeit mitgebracht. Chapeau!
Fester Bestandteil des Programms ist natürlich der Auftritt eines Chores, diesmal ist es der Shanty-Chor des Kleingartenvereins Eschersheim. Obwohl zwischen Eckenheim und Eschersheim die politische Sankt-Andreas-Spalte des Frankfurter Nordens verläuft (Ortsbezirksgrenze, Landtagswahlkreisgrenze, Bundestagswahlkreisgrenze), haben die Herren offenbar ein Visum für den Abend und geben z.B. "Ick heff mol 'n Hambörger Veermaster sejn" zum Besten. Ich gestehe, daß das für einen gebürtigen Ostfriesen, der ich ja bin, schon etwas merkwürdig ist. Shanties aus Eschersheim, das ist ein bischen so wie Kobe-Rind aus Hattersheim oder Krügerrands aus Bonames.
Natürlich ist auch die Spitzenkandidatin der SPD für die hessische Landtagswahl am 27. Januar anwesend und hält eine kurze Rede, die sie mit den Worten beginnt, gewiß stünde die SPD für ein klar erkennbares Programm, aber angesichts der vielen Anwesenden von den anderen Parteien wolle sie ihren Vortrag so gestalten, daß auch die sich wiederfänden. Um es kurz zu machen: Nein! Die Kandidatin sagt, nach dem Willen der SPD müßten auch jugendliche Straftäter bestraft, Wiederholungstäter gar hart bestraft werden. Da kann ich noch mit, aber bei allem anderen, das sie zum Vortrag bringt, sträuben sich mir die Nackenhaare.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Justizminister Banzer bei der CDU Frankfurt Nord-Ost

(07.01.08) "Greife nie in ein Wespennest, aber wenn Du greifst, dann greife fest!" Mit diesem markanten Ausspruch begann für über 40 Besucher der Diskussionsveranstaltung der CDU Frankfurt Nord-Ost mit dem hessischen Justizminister Banzer im Zentrum am Bügel in Bonames eine sehr interessante Veranstaltung, die natürlich ganz im Zeichen der öffentlichen Debatte über die Vorschläge des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch zur Verschärfung des Jugendstrafrechts stand.
Banzer machte zunächst klar, daß es sich bei den jetzt öffentlich wahrgenommenen Positionen der CDU Hessen keineswegs um populistische Wahlkampfneuschöpfungen handelt: Die CDU Hessen hat Initiativen zur Verschärfung des Jugendstrafrechts (z.B. Anwendung des Erwachsenenstrafrechts auf 18-jährige, Warnschußarrest, ...) bereits im Jahre 2005 in den Bundesrat eingebracht.
Banzer betonte, daß die geplanten Verschärfungen nur einem Ziel dienten: Mehr Zeit, Mittel und Möglichkeiten zu erhalten, auf die jugendlichen Täter einzuwirken. Es entspreche dem christlichen Menschenbild, so der Minister, sich um jeden Menschen zu kümmern, aber dafür brauche man Zeit und die Möglichkeit, sich mit den Tätern auseinanderzusetzen. Das sei im offenen Vollzug, der z.B. nach dem Willen der SPD und der Linken die Regel sein solle, nicht möglich.

Dienstag, 8. Januar 2008

100 Jahre Straßenbahn in Eckenheim

(07.01.08) Seit 100 Jahren fährt eine Straßenbahn - oder wie immer das schienengebundene Nahverkehrsmittel zur jeweiligen Zeit geheißen hat - nach Eckenheim. Das ist dem Verein "Historische Straßenbahnen in Frankfurt" eine Ausstellung wert, zumal der Verein seit einiger Zeit im 1911 eröffneten, ehemaligen Betriebshof in Eckenheim residiert. Und er residiert nicht schlecht! Im Vergleich zu unserem Besuch (s. hier) hat sich eine Menge getan: Die Räume sind alle perfekt verputzt, die Küche ist vollständig eingerichtet und alles erstrahlt in den Farben der VGF.
Die Ausstellung, übrigens in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein Eckenheim erarbeitet, gibt detailliert und reichlich bebildert darüber Auskunft, daß 1953 die Wagen der Reihe Pt in Doppeltraktion mit Anhängern rt betrieben wurden, denen allerdings nachträglich Lüftungsklappen angeschweißt wurden, während ab 1966 Sonderfahrten mit dem nicht serienmäßigem Linienanzeigerschild in rot in den AT-Wagen abgewickelt wurden, deren Backenbremsen nur im Betriebshof Eckenheim gewartet werden konnten - oder so ähnlich, vielleicht sind mir manche Details aber auch entfallen ...
Besonders interessant fand ich eine extrem genaue russische Militärkarte von Eckenheim von 1983. Irgendetwas sagt mir, daß man solche Karten damals nicht für touristische Zwecke vorgehalten hat ...

Historische Straßenbahnen in Frankfurt

Samstag, 5. Januar 2008

Wahlkampfauftakt

(05.01.08) Kalt - sehr kalt - naß - unangenehm - egal, der Wahlkampf hat endgültig begonnen und die Plakate müssen raus. Der Boden ist ordentlich durchgefroren und der erste Regen der darauf fällt, gefriert natürlich sofort und an einigen Stellen kann man sich kaum auf den Beinen halten. So schlittern wir dann durch die Gegend und suchen nach den Masten, an denen wir unsere Plakatständer aufstellen können.
Dabei beschleicht einen manchmal doch der Verdacht, daß wir das machen, weil es die anderen auch machen - und das es den "anderen" auch so geht. Wenn ich ehrlich bin, dann muß ich mich fragen, ob ich denn glaube, daß sich jemand in seiner Wahlentscheidung von Plakaten beeinflussen läßt - meine stille Hoffnung wäre, daß das nicht passiert, sondern daß politische Programme immer noch ausschlaggebend sind. So wie wir - und damit meine ich alle politischen Parteien, die Plakate aufhängen - im Moment plakatieren, machen wir im günstigsten Fall die Bürger darauf aufmerksam: Demnächst ist wieder Wahl. Gründliche Analysen haben es längst erwiesen: Plakate werden schon lange nicht mehr "gelesen". Bestenfalls werden sie aus denm Augenwinkel wahrgenommen. Und für all das ist der Aufwand, den wir treiben, verdammt groß.

Sonntag, 23. Dezember 2007

Gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr!

(23.12.07) Ich bin erstaunt, wirklich und wahrhaftig: Ich bin erstaunt! Ich hätte nie gedacht, daß dieses kleine, unbedeutende Blog eine solche Resonanz finden würde. Etwas über ein Jahr lang führen wir es jetzt, um Rechenschaft abzulegen darüber, was wir so tun und wo wir uns rumtreiben und ich wundere mich immer wieder, aus welchen Ecken man auf dieses Blog angesprochen wird.
Wir bedanken uns jedenfalls ganz herzlich bei unseren Lesern: Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles gute im neuen Jahr. Bleiben Sie gesund, bleiben Sie uns gewogen und schauen Sie mal wieder rein!

Sonntag, 16. Dezember 2007

Weihnachtsfeier der DJR

(16.12.07) Es gibt weihnachtsfeiern und es gibt WEIHNACHTSFEIERN und das was die DJR an diesem Sonntagnachmittag abzieht, gehört zweifelsohne zur zweiten Kategorie! Es beginnt alles damit, daß das sogenannte Zentrum am Bügel in Bonames förmlich vibriert: Überall geschäftiges Treiben, als Löwen geschminkte Kinder rennen herum, die Biene Maja hastet hinterher, die Helfer von Väterchen Frost telefonieren am Handy, Prinzen müssen noch mal dahin, wohin selbst der König zu Fuß geht und alles durchweht ein Hauch von froher Erwartung; wer befürchtet den Zauber der Weihnacht zu verlieren, der komme hierher und der schaue den Kindern zu!
Der Saal, der so seine 300 Menschen faßt, ist rappeldicke-voll, und pünktlich zu Beginn der Veranstaltung betritt doch tatsächlich der hessische Ministerpräsident Roland Koch mit seiner Gattin den Raum! Wieviele Vereine bei uns im Ortsbezirk schaffen es, dem Ministerpräsidenten einen Sonntagnachmittag abzutrotzen? Da lege sich jeder mal selber ehrlich Rechenschaft über seine Bedeutung ab ...
Natürlich spricht Roland Koch ein Grußwort, in dem er insbesondere den Integrationswillen der DJR und die gute Einbettung in die Gesellschaft lobt. Eine erkennbar erfreute - und nach eigenem Bekunden aufgeregte - Frau Nazarenus-Vetter, stellvertretende Bundesvorsitzende der DJR, merkt dann allerdings noch an, daß sich die DJR nicht nur sehr gerne an der Gestaltung der deutschen Gesellschaft beteiligen möchte, sondern sich auch als Bereicherung derselben versteht.
Wer das nachfolgende Programm miterleben darf, ist davon überzeugt, denn jetzt übernehmen die Kinder und Jugendlichen für etwa eine Stunde (sic!) die Bühne und lassen eine phantasievolle Choreographie von Tanznummern und Sprecheinlagen ablaufen, die in eine Märchenhandlung eingebettet sind. Die jungen Künstler sind in aufwendige Kostüme gekleidet und sie gehen ihrer Aufgabe wenn schon nicht mit heiligem, so doch mit großen Ernst nach. Standardtanz wechselt sich mit freiem Tanz ab, die Auftritte der guten Fee werden mit Sound- und Lichteffekten und Sternenstaub untermalt und alles wird mit einer großen Akribie und einem hohen Anspruch vorgetragen. Schritte sind synchron, Hände werden gestreckt, die Binnenkörperbewegungen ("Let's Dance"-Zuschauer wissen wovon ich rede) werden korrekt ausgeführt und die Texte sind - natürlich - auswendig gelernt.

Jeder, der Kindern dabei hilft, sich zu betätigen und auf verschiedenste Arten und Weisen kreativ zu sein, hat meinen hohen Respekt, nur gibt sich die DJR nicht damit zufrieden, Kinder nach dem olympischen Motto "nur mitlaufen" zu lassen, sondern man verlangt ihnen etwas ab, gibt sich nicht mit Mittelmäßigkeit zufrieden. Das hat zur Folge, daß die Kinder wahrhaft stolz sein können, wenn sie etwas erreicht haben.

Roland Koch
DJR Frankfurt

Samstag, 15. Dezember 2007

Weihnachtsplakatierung

(15.12.07) Es ist eine in Jahrhunderten gereifte Wahlkämpferweisheit, daß sich Menschen in der Zeit vor Weihnachten nicht gerne mit Wahlkämpfen beschäftigen - nicht daß sie zu anderen Zeiten enthusiastisch wären ...
Aber natürlich müssen die Weihnachtsplakate raus. Ich gestehe, daß ich mir Plakate mit etwas mehr Weihnachten und etwas weniger Wahlkampf gewünscht hätte. Aber es ist nun so, wie es ist und also gehen die Plakate raus. Ich bin gespannt wieviel Verlust und wieviel Zerstörung wir dieses Mal erleiden werden ...

Sonntag, 9. Dezember 2007

Weihnachtsfest für 4 Generationen

(09.12.07) Normalerweise findet man bei Vertriebenenverbänden unter den Besuchern fast nur die Generation der Großeltern. Bei der Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen in Frankfurt ist das ganz anders. Hier feiern vier Generationen.
Das Buchenland war keine zusammenhängende Fläche, in der Deutsche siedelten. Hier gab es einzelne Deutsche Siedlungen bzw. Dörfer. In den Städten gab es einen großen Anteil an Deutschen Einwohnern. Daraus ergibt sich auch, daß die Landsmannschaft in Frankfurt vergleichsweise klein ist.
Durch die Einbindung der ganzen Familie kommen die Buchenlanddeutschen aber auf über 50 Besucher. Damit schaffen Sie den Sprung von der Erlebnisgeneration zur Bekenntnisgeneration.

Wikipedia Eintrag über das Buchenland

Weihnachtsfeier des TMCR

(09.12.07) Im Moment könnte der Tag 48 Stunden haben, insbesondere die Samstage und die Sonntage! Auf den heutigen Sonntag hatte der TMCR seine Weihnachtsfeier gelegt und das war Gott sei Danke eine sehr familiäre und nette Angelegenheit.
Ein wenig gestaunt habe ich darüber, daß meine Tischnachbarn Lust hatten, mit mir über Politik und gesellschaftliches Engagement zu sprechen! Man wagt es ja gar nicht mehr zu hoffen, daß mal jemand Lust hat, sich mit dem Gerede über die Politik den Feierabend zu versauen. Um so mehr habe ich es genossen über ALG I und Harz IV zu schwätzen, wenngleich ich nicht immer einer Meinung sein konnte mit meinen Gesprächspartnern.

TMCR

Weihnachtsmarkt am Frankfurter Berg

(08.12.07) Es ist schon stockdunkel, als wir am Frankfurter Berg, genauer gesagt an der Albert-Schweitzer-Schule, eintreffen, um uns den Weihnachtsmarkt dort anzusehen. Und der Markt ist überaus gut besucht! Wir hätten das, ehrlich gesagt, nicht so ohne weiteres erwartet, aber der Markt wuselt, es sind sehr viele Kinder da und die üblichen Verdächtigen (Allerheiligste Dreifaltigkeit, Bürgerverein, die Parteien, ...) haben die Stände gestaltet. Schön, wenn das Wetter einigermaßen mitspielt und das Engagement der vielen Freiwilligen so belohnt wird! Man steht beim Feuer und wärmt sich am Glühwein, die Eintracht hat wieder nur ein Unentschieden erreicht und den Sieg in den letzten Minuten verschenkt, das wird per Lautsprecherdurchsage bekannt gemacht, aber auch das vermag die gute Stimmung nur kurzfristig zu trüben.
Von unserem Ortsvorsteher, Robert Lange, höre ich später, daß die Albert-Schweitzer-Schule, auf dessen Schulhof die Veranstaltung stattfindet, offensichtlich aus allen Nähten platzt und eine Erweiterung der Klassenräume einerseits und eine Renovierung der Turnhalle andererseits braucht.

Weihnachtsfeier des VdK

(08.12.07) Zur Weihnachtsfeier des VdK Eckenheim im Sozialzentrum am Marbachweg finden wir uns ein wenig verspätet ein. In der besinnlichen Adventszeit muß man sich eben ranhalten, wenn man alle Weihnachtsfeiern besuchen möchte. So treffen wir dann eine Gesellschaft an, die in ihre Gespräche und ihren Kuchen vertieft ist. Der Saal ist zwar voll, aber eine gute halbe Stunde nach unserem Eintreffen machen sich die ersten schon wieder auf den Weg, es wird ja auch so früh dunkel dieser Tage.
Ich weiß, daß ist jetzt wieder ungerecht gegen die vielen Ehrenamtlichen, die natürlich wieder alle Kräfte aufgeboten haben, um anderen Menschen eine schöne Zeit zu bereiten. Aber ich kann nicht umhin zu denken, daß es zwei Dinge gibt, für die sich die Menschen noch begeistern können: Kaffee und Kuchen einerseits und die Abwesenheit von Inhalt andererseits. Wenn man die Säle füllen will, dann muß man einerseits Essen und Trinken bieten und darf um Gottes willen keine Themen und Inhalte diskutieren wollen. Ruhe und Gemütlichkeit sind das Gebot der Stunde. Wo wir als politische Parteien da noch Nischen finde, weiß ich nicht. Der VdK hat das offensichtlich begriffen und verinnerlicht und wird mit einem guten Besuch belohnt - und das gönne ich dem Verband, ganz ohne Ironie und Hintergedanken.

Weihnachtsfeier TV Preungesheim

(08.12.07) Schon von draußen hört man den Lärm, aufgeregte Kinder in verschiedenen Kostümen schießen an einem vorbei, Eltern rennen mit Requisiten oder einfach nur mit einem Taschentuch hinterher, kurz und gut: Es herrscht fröhliches Chaos. So hat denn der Vereinsvorsitzende, Klaus Böttger, seine liebe Mühe, mit seiner Begrüßung und seinen Moderationen durchzudringen, obwohl ihm ein Mikrophon und ein Verstärker zu Gebote steht! Im letzten Jahr, so habe ich grade festgestellt, war das offensichtlich auch mein beherrschender Eindruck (s. letztjähriger Blog-Eintrag). Nach meiner Beobachtung gibt es nicht so viele "große" Weihnachtsfeiern praktisch nur für Kinder, da finde ich es gut, daß der TV Preungesheim seine Tradition da aufrechterhält.

Eines allerdings ist mir aufgefallen: Zwischen den Wortbeiträgen, in denen sehr zu recht die ehrenamtliche Arbeit gelobt wird, werden Weihnachtslieder gespielt. Herr Böttgers anfangs munter, später flehentlich geäußerter Wunsch, es möge doch das Auditorium kräftig in die Lieder mit einfallen, verhallt ungehört, obgleich Noten und Texte ausliegen. Nun ja, es sind etliche Familien im Saale, die mutmaßlich einen Migrationshintergrund haben. Von denen wird man nicht erwarten können, daß sie deutsche Weihnachtslieder mitschmettern. Aber ich habe das Gefühl, daß es da bei den Eingeborenen auch nicht viel besser bestellt ist und Brauchtumspflege hat ja schon seit einigen Jahren eher den Beigeschmack von Spießertum. Na gut, ist "Stille Nacht" eben vom Aussterben bedroht, um das Lied ist es eh' nicht schade ...

TV Preungesheim

Samstag, 8. Dezember 2007

PISA-Studie vom Weihnachtsmann

(08.12.07) Die Weihnachtsfeier des Kleingartenvereins Eckenheim fand in einer angenehmen Atmosphäre statt.
In seiner kurzem Ansprache erzählte der Vorsitzende Helmut Belser von der Kinder-Weihnachtsfeier des Vereins, die vor kurzen stattgefunden hatte. Der Weihnachtsmann sagte ihm nach der Veranstaltung, daß kaum ein Kind noch irgendein Gedicht auswendig könne. Zugegebenermaßen ist dies keine neue Erkenntnis. Erwähnenswert ist die Reaktion von Herrn Belser. Er schlug vor, daß die Rute nächstes Jahr die Eltern der Kinder treffen solle, die keine Gedichte auswendig könnten. Wie leicht wäre es gewesen auf "die Kindergärten" oder "die Schulen" zu schimpfen. Aber Herr Belser hat Recht: In erster Linie sind die Eltern für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich und nicht "der Staat".
Gerne kommen wir nächstes Jahr wieder zur Weihnachtsfeier. Natürlich sind wir gespannt, ob die Kinder bei der Weihnachtsfeier 2008 Gedichte auswendig konnten ...und ob die Eltern bei der Feier anwesend waren ...und ob die Rute zum Einsatz kam, würden wir dann natürlich auch gerne wissen ;-)
Kleingartenverein Eckenheim

Weihnachtsfeier der CDU-Ortsbeiratsfraktion

(7.12.07) Wenn es wahr ist, daß das Gespräch der Rohstoff der Politik ist, dann war die gestrige Weihnachtsfeier der CDU-Fraktion im Ortsbeirat mit reichen Rohstoffvorkommen gesegnet. Außer den üblichen Verdächtigen waren nämlich einige Mitglieder erschienen, die man ansonsten nicht so häufig zu Gesicht bekommt und auch einige neue Mitglieder waren anwesend. Nach meiner Beobachtung waren alle diese während des ganzen Abends ins Gespräch vertieft und das ist das beste, was man sich für eine solche Veranstaltung wünschen kann.
Das Restaurant im Hotel an der Friedberger Warte hatte groß aufgefahren und selbst der Deutschlandchef des internationalen Bundes hatte es sich nicht nehmen lassen, persönlich in Kochmütze und -schürze zu erscheinen und ein paar salbungsvolle Worte zu sprechen.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Bürgeranhörung zum Bebauungsplan Nr. 859

(05.12.07) Worüber wird während einer Bürgeranhörung zum Thema "Bebauungsplan Nr. 859; frühzeitige Bürgerbeteiligung gemäß § 3(1) BauGB" gesprochen? Über den Bebauungsplan Nr. 859? Pah, Sie Anfänger, sie naiver! Man redet natürlich über die Dinge über die man sowieso immer schon mal reden wollte oder die einem grade so unter den Nägeln brennen. Wir als Vertreter des Ortsbeirats 10 waren ja eigentlich nur pro forma eingeladen, denn der Geltungsbereich des neuen Bebauungsplans liegt nur zu einem sehr kleinen Teil auf Bonameser Gemarkung, mit Masse betrifft der BPlan den OB 15. Und den erschienenen Vertretern dieses Ortsbeirates sowie einigen Bürgern schien ein Gelände außerhalb des BPlans 859 sehr viel wichtiger zu sein. Stein des Anstoßes ist ein Supermarkt, der nach dem Willen der Einen dort gebaut werden soll und nach dem Willen der Anderen eben nicht. Durch den gelegentlich vom Ortsvorsteher des OB 15 vorgebrachten Hinweis, es handele sich doch nun aber um ein Gelände das gar nicht Gegenstand der grade laufenden Bürgeranhörung sei, ließ sich niemand in die Irre führen: Fleißig wurde der Supermarkt weiterdiskutiert, der ja eigentlich gar nicht ... ich wiederhole mich.
Das wesentliche Ergebnis für den Ortsbezirk 10? Es bleibt alles beim Alten, der neue Bebauungsplan ersetzt - im wesentlichen inhaltsgleich - mehrere ältere Bebauungspläne. Lediglich große Supermärkte mit mehr als 800m² Bruttogeschoßfläche werden nicht mehr zugelassen. Und wieder ist ein Mittwochabend gerettet, an dem man ansonsten nichts mit sich anzufangen gewußt hätte.

Samstag, 1. Dezember 2007

Weihnachtsbasar der Krätscher

(01.12.07) Ehedem und vormals hatte der Weihnachtsbasar der Krätscher im Dornbusch stattgefunden, doch in diesem Jahr hatte man sich entschieden, den Ort des Geschehens an die Nazarethkirche in Eckenheim zu verlagern. Bei milden Temperaturen und Regen ist immer die Frage, ob weihnachtliche Artikel wirklich so gut gehen. Immerhin: Es gibt selbstgebastelte Adventsgestecke und das ist mehr, als man von den meisten Weihnachtsmärkten sagen kann.

Freitag, 30. November 2007

Offizielle Eröffnung der Kita Alkmenestraße

(30.11.07) Was soll man über die Eröffnung einer Kita eigentlich groß schreiben? Es rennen Dutzende von Kindern aufgeregt herum, alles sieht schön und neu und frisch aus, die Erwachsenen, die ausnahmeweise mal die zweite Geige spielen, sind aufgeräumter Stimmung, denn eine neue Kita, das ist uneingeschränkt und unzweideutig eine gute Sache - und das ist für viele Menschen offenbar eine nette Abwechslung zum normalen "einerseits - andererseits", "man muß aber auch bedenken" und "das kann man aber auch anders sehen".
Die Kinder jedenfalls führen zum Beginn ein kleines Theaterstück auf, in dem es um ein Pony geht, dem Äpfel gestohlen werden - sehr angemessen für eine Kita im Apfelviertel. Als der Erzähler davon berichtet, daß sich das Pony auf einem Kahn mit 10 Matrosen einschifft, ich aber nur 8 Matrosen zählen kann, raunt mir mein Nachbar zu, der Rest der Schiffsbesatzung sei wahrscheinlich outgesourced worden. Pfui, was für ein prosaischer Gedanke :-)
Nach dem Theater redet Frau Bürgermeisterin Ebeling und wenn man den steigenden Geräuschpegel im Raum als Indikator für den Gefallen nimmt, den die Anwesenden - in der Hauptsache Kinder - an dem Vortrag finden, dann hat ihnen das Theaterstück deutlich besser gefallen. Immerhin gibt Frau Ebeling noch das interessante Faktum zu Protokoll, daß die Kita in der Anschaffung 2,7 Millionen Euro gekostet hat und jedes Jahr weitere 500000 Euro im Unterhalt kosten wird. Wenn ich die Ausstattung des Gebäudes sehe, die sogar eine Kletterwand umfaßt, will ich es glauben ...

Kita Alkmenestraße