Thilo Stratemann und Karsten Meyerhoff sagen Tschüß

(3. April 2011) Wir, lieber Leserin, lieber Leser tingeln seit über 6 Jahren durch den Ortsbezirk 10 und seit 5 Jahren be- und verarbeiten wir das, was wir dabei gesehen und erlebt haben, in diesem Blog. Das war mal leicht, mal schwer, aber immer eine Menge Arbeit. Das werden Sie möglicherweise im Angesicht der kleinen Artikelchen nicht glauben, aber glauben Sie uns: In dieses Blog sind etliche Arbeitsstunden geflossen.
Nun war immer klar, daß der Besuch von Veranstaltungen und der anschließende Bericht einem politischen Ziel dient: Wir wollten als CDU-Vertreter vor Ort sein, wir wollten präsent und ansprechbar sein, um aus erster Hand zu erfahren, wo der Schuh drückt und wo wir helfen können. Am 27.03.2011 haben die Wähler im Ortsbezirk 10 und in Frankfurt diese Aktivitäten im Rahmen der Kommunlwahlen bewertet - das Resultat ist unter anderem auf der Webseite http://www.stadt-frankfurt.de/wahlen/ zu begutachten. Kurz gesagt ist das Ergebnis unmißverständlich - und es ist vernichtend. Wir beide wurden auf unseren jeweiligen Listen für den Ortsbeirat 10 und die Stadtverordnetenversammlung nach unten durchgereicht und Thilo Stratemann hat den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung erneut nicht geschafft. Das läßt nur den einen Schluß zu: Aktuelle Themen aus den Nachrichten entscheiden offenbar auch die Kommunalwahlen und nicht die Arbeit vor Ort.
In den letzten Jahren haben wir viele Menschen in den nordöstlichen Stadtteilen kennengelernt. Häufig wurden aus Gesprächspartnern Bekannte und gar nicht so selten aus Bekannten Freunde. Diese Bekanntschaften und Freundschaften werden wir natürlich weiterhin pflegen. Der Besuch möglichst aller Veranstaltungen im Ortsbezirk 10 und dieses Blog (inklusive des Veranstaltungskalenders) werden wir jedoch ab sofort einstellen.
Allen Menschen, die dieses Blog bisher gelesen und uns Rückmeldung gegeben haben - egal ob positiv oder negativ - danken wir recht herzlich; alle die das Blog gerne gelesen haben, bitten wir um Verständnis.

Kommunalwahl 27. März 2011

Machen wir's kurz: Am 27. März dieses Jahres sind in Frankfurt Kommunalwahlen. Bitten gehen Sie unbedingt zu diesen Wahlen: Es werden die Ortsbeiräte und die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Da stellen sich die Menschen zur Wahl, die sich um "Ihre" Bürgersteige, Einbahnstraßen, Schulen, Buslinien und Parkbänke kümmern wollen - um die Dinge, die bei Ihnen direkt vor der Haustür, in Ihrem Stadtteil passieren. Dafür brauchen alle Lokalpolitiker Ihre Unterstützung.
Die Autoren dieses Blogs bewerben sich ebenfalls um kommunalpolitische Ämter, Thilo Stratemann für die Stadtverordnetenversammlung (Platz 42 Stadtverordnetenliste CDU) und Dr. Karsten Meyerhoff für den Ortsbeirat 10 (Platz 2 Ortsbeiratsliste CDU). Bitte geben Sie uns am 27.03. jeweils drei Einzelstimmen, damit wir auch in Zukunft diese "Stadtteilzeitung" führen können. Wenn Sie mal "zur Probe" kumulieren und panaschieren wollen, dann können Sie das hier tun.

Sonntag, 31. Januar 2010

Schmidteinander

(30.01.2010) Die älteren unter uns werden sich an diese legendäre Fernsehsendung erinnern (ich sage nur Hupfdolls und "Mal sehen, ob das Sprichwort stimmt."), die jüngeren werden in youtube nachschauen müssen - und werden doch möglicherweise nicht begreifen können, daß diese Sendung einmal revolutionär war. Harald Schmidt jedenfalls hatte in Feuerstein einen kongenialen Partner, ein Widerlager und einen Unterstützer. Seinem Nachnamensvetter von den Fidelen Eckenheimern, Hans-Jürgen Schmidt, fehlt anläßlich der Gala- und Kostümsitzung der Fidelen Eckenheimer dieser Widerpart und ihm fehlt auch im weiteren Sinne die Unterstützung und so macht er denn alles alleine: Sitzungspräsident, Büttenredner, Zeremonienmeister, Elferrat, ... Nur das Männerballett muß auf ihn verzichten, aber das ist dann auch schon alles. Genau da allerdings liegt der Hase im Pfeffer: Nicht daß er seinen Job nicht gut machte, gewiß macht er den gut, aber da liegt dann vielleicht doch etwas zu viel Verantwortung auf den Schultern eines Menschen.
Mir persönlich hat z.B. das Protokoll sehr gefehlt. Ich war gewiß mit Udo Stalp als Dr. Faustus politisch nicht immer einer Meinung, aber seine Protokollrede fand ich immer hörenswert. Und die Arbeit, von der man vermuten darf, daß Hans-Jürgen Schmidt sie weiland Udo Stalp abgenommen hat, die nimmt offenbar nun niemand Hans-Jürgen Schmidt ab - und darunter leidet die Sitzung. Um es klar zu sagen: Hans-Jürgen Schmidt reißt sich sämtliche ihm zur Verfügung stehenden Beine aus, aber er wirkt recht alleingelassen. Ob da nicht der erste Vorsitzende eingreifen müßte, sei mal dahingestellt ...
Neben weiteren Dingen machen technische Pannen der Sitzung zu schaffen: Der von der Saalbau beigestellte Tontechniker beherrscht offenbar die Tonanlage nicht so recht und so sprechen Akteure immer wieder in abgeschaltete Mikrophone und Musikstücke auf mitgebrachten CDs werden zu früh angespielt oder nicht gefunden. Da gibt es Verbesserungspotential.
Also alles Mist? Nein, natürlich nicht! Die Garden sind bei den Fidelen immer gut und so langsam aber sicher schleichen sich auch ein paar Neuerungen in die Sitzung ein. So treten zum Beispiel zwei jungen Herren auf, die eine Tanznummer im Stile Michael Jacksons abliefern. Die beiden Herren scheinen darüber, daß sie auf einer Karnelvalssitzung auftreten, genau überrascht zu sein, wie das Publikum, dem man solche Nummern natürlich bisher auch nicht "zugemutet" hat. Da scheint etwas Neues zu entstehen - schau'n mer mal, wohin es führt.

Fidele Eckenheimer

Sonntag, 24. Januar 2010

Man muß auch mal dahin gehen, wo's weh tut ...

(23.01.2010) ... für den Karneval - und Norbert Roth der Vorsitzende des TMCR tut das anläßlich der Gala- und Kostümsitzung seines Vereins auch. Denn bereits unmittelbar nach der Eröffnungsnummer - Guggemusik {Ergänzung: Norbert Roth hat mich nach der Lektüre dieses Artikels zusammengeschissen: Das sei doch keine Guggemusik gewesen! Sorry, Norbert, war nicht böse gemeint. Für mich war bisher alle Musik, die ihr spielt Guggemusik. Ich gelobe Besserung!} vom TMCR selber - scheint er gestürzt zu sein und kehrt sichbar gezeichnet auf die Bühne zurück. Zeitweise ziert ein Pflaster seine linke Wange, aber im Karneval, wo ja bekanntlich der Spaß noch ernst genommen wird, hindert das einen gestandenen Sitzungspräsidenten natürlich nicht daran, die Sitzung ordnungsgemäß durchzuführen.
Was gibt's über das Programm zu sagen? Nun, zunächst einmal, daß der Protokoller 'nen Arsch in der Hose hat und auch heikle Themen wie die Volksabstimmung in der Schweiz zum Thema Minarette anspricht und sich auch nicht scheut, dem Publikum den Spiegel vorzuhalten, so zum Beispiel in Sachen Erziehung. Natürlich kommen auch die Politiker nicht ungeschoren davon, weder die kleinen noch die großen und auch der anwesende Volker Stein (Stadtrat) bekommt sein Fett weg. Hurra! Endlich mal wieder eine wahrhaft politische Büttenrede, die aus dem sonstigen Allerlei auf Hallervorden-Niveau herausragt!
Prinzenpaare gibt's zur Sitzung nach dem Motto: Buy one, get one free. Sowohl das Frankfurter Kinderprinzenpaar als auch das erwachsene Frankfurter Prinzenpaar hat die Kolleginnen und Kollegen aus dem nahegelegenen Dietzenbach mitgebracht. Lustig - habe ich so noch nie gesehen.
Also alles super? Na ja, eine Sängerin tritt auf, deren Nummer der Sitzungspräsident mit den Worten quittiert, eben diese Sängerin habe das Publikum ja bereits zum Musikfest des TMCR mit ihren Sangeskünsten überrascht. Gut, so kann man das auch ausdrücken ...
Und über die Fähigkeiten des jüngsten Büttenredners darf ich mich nicht auslassen, denn das Publikum findet ihn offenbar einsame Spitzenklasse - ich nicht. Aber das ist wohl die Meinung eines einsamen Querulanten und damit kann der einladende TMCR hoffentlich leben, den Vortragenden als deutschen Eiche stört es sicher ohnehin nicht, wenn ein Schwein sich an ihm reibt.

Dienstag, 19. Januar 2010

Anerkennung des Ehrenamts am Frankfurter Berg

(18.01.10) Wissen Sie wer die Veranstaltungen des Vereinsrings am Frankfurter Berg immer tatkräftig unterstützt? Nein? Frau Teske, die Vorsitzende, weiß es und sagt DANKE.
Nun mögen Sie einwenden, daß das Loblied auf das Ehrenamt doch von vielen gesungen wird. Gerade bei den berühmten Sonntagsreden ist das Ehrenamt immer wieder Thema. Es wird immer gelobt.
Aber an diesem Abend ist das anders. Hier hat der Vereinsring nur die Leute eingeladen, die seine Arbeit unterstützen. Es gibt keine Reden und keine Grußworte! Es gibt nur eine kurze Begrüßung durch die Vorsitzende, ein kalt/warmes Buffet, viele Gespräche und gute Stimmung.
Solche Neujahrsempfänge dürfte es in Frankfurt häufiger geben!

Sonntag, 17. Januar 2010

Neujahrsempfang Ortsbeirat 10

(10.01.2010) Der Neujahrsempfang des Ortsbeirats 10 macht sich. Nachdem die "Tradition" erst letztes Jahr wieder aufgenommen wurde, ist bereits in diesem Jahr wieder eine schöne Veranstaltung daraus geworden. Natürlich dreht sich in diesem Jahr alles um den hundertsten Jahrestag der Eingemeindung der Stadtteile des Ortsbezirks 10, der Kämmerer Becker weist darauf hin, der amtierende Stadtverordnetenvorsteher Trinklein tut es und der Vorsitzende der Freunde Frankfurts Schembs als Festredner tut es erst recht - dafür hatte man ihn schließlich engagiert.
Daß der Saal rappeldicke voll ist, scheint zu beweisen, daß es auch früh im Jahr bereits bei den Vereinen und Verbänden viel Gesprächsbedarf gibt. Vielleicht muß man darüber nachdenken, noch mehr solcher Ereignisse zu schaffen, angelegentlich derer Verbands- und Vereinsvertreter mit den Ortsbeiratsmitgliedern in Kontakt kommen können. Am Rande der Ortsbeiratssitzungen ist das immer so ein wenig problematisch. Die Ortsbeiratsmitglieder müssen sich auf so viele Sachen vorbereiten (Tischvorlagen, Anwesenheitsliste, Tagesordnungen I und II, Verständigungen in letzter Minute, Begrüßungen, ...), daß für das konzentrierte Zuhören vor der Sitzung und in der Pause kaum Zeit bleibt.

Freitag, 8. Januar 2010

Neujahrsempfang der SPD Eckenheim und Preungesheim

(07.01.2010) Die erste Veranstaltung im neuen Jahr - ist natürlich wie immer der Neujahrsempfang der SPD in Eckenheim und Preungesheim. Die Veranstaltung habe ich ihn den vergangenen Jahren häufig genug gelobt (z.B. hier und hier) und auch in diesem Jahr gibt es nicht weniger Anlaß zur Zufriedenheit - aber, liebe Genossen, wenn ihr noch mehr Lob wollt, dann müßt ihr euer eigenes Blog schreiben ;-)
Neuheit in diesem Jahr: Jemand aus der Amt für Statistik hält einen Vortrag über Eckenheim und Preungesheim anläßlich des 100-jährigen Eingemeindungsjubiläums welches in diesem Jahr zu feiern sein wird. Wie soll ich sagen: Der Vortrag fällt so aus, wie man das von einem Statistiker erwarten kann und muß ...
Im Anschluß singt dann die Germania und läutet damit den inoffiziellen Teil des Abends ein. In der ersten Reihe sitzt übrigens Andrea Ypsilanti und das ist für mich insofern ganz interessant, als ich grade das Buch "Die Vier" lese das die Ereignisse um den mißglückten Versuch eben dieser Dame behandelt, mit Schützenhilfe der Kommunisten hessische Ministerpräsidentin zu werden. Es bietet sich ein Sinnbild des altebekannten Spruches: Ein Politiker muß immer einmal mehr aufstehen können, als er niedergeschlagen wird.

P.S.: So interessant der in dem genannten Buch beschriebene Vorgang ist, so grauenhaft ist das Buch. Es ist vollgestopft mit irrelevanten Details - wer auf wessen Schals neidisch ist und sich deshalb ebenfalls einen kauft, trägt zur Klärung der Angelegenheit herzlich wenig bei - und durch diesen Detailverhau muß man sich zu den wenigen interessanten Stellen durchquälen.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Weihnachtsmark am Frankfurter Berg gut besucht

(05.12.09) Der traditionsreiche Weihnachtsmarkt auf dem Schulhof der Albert-Schweitzer-Schule ist immer gut besucht. Das Wetter ist natürlich eigentlich immer "nicht optimal" (diemal: Regen) und trotzdem würde sich mancher Veranstalter eines Stadtteil-Weihnachtsmarkts freuen, wenn seine Veranstaltung so viel Zuspruch erfahren würde.
Vielleicht ist das Geheimnis des Erfolgs die Einbindung fast aller Vereine, Kirchengemeinden, Kindergärten, Jugendhäusern und Parteien des Frankfurter Berges. Auf dieser breiten Basis gelingt eine Veranstaltung.
Dem Vereinsring Frankfurter Berg unter Leitung von Frau Teske sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern gebührt der Dank für Organisation und Durchführung.

Samstag, 12. Dezember 2009

Kaffee, Kuchen und Routine

(06.12.09) "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier." sagt ein altes, schon etwas abgegriffenes Sprichwort. Aber wie immer ist etwas Wahres dran: Menschen schätzen die Struktur, die Verläßlichkeit, das Bekannte. Es muß in der Tat nicht immer alles neu, unbekannt, sensationell und noch nie dagewesen sein. Das weiß niemand besser als die christlichen Kirchen, die in der Liturgie im Gottesdienst und ihren Veranstaltungen genau diese Form von Halt bieten, den viele Menschen offenbar dringend nötig haben.
Das weiß auch die katholische Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit am Frankfurter Berg, deren Weihnachtsbasar nicht Spektakuläres, nichts Glamouröses und nichts Sensationelles hat. Trotzdem - oder grade deswegen - ist diese Veranstaltung in der AHD immer gut besucht. Man sitzt beisammen, trinkt eine Tasse Kaffee, nimmt ein Stück Kuchen, plaudert bald mit diesem, bald mit jenem, erfährt was wieder schreckliches und schönes am Berg passiert ist - und kauf natürlich zum guten Schluß eine selbstgebastelte Kleinigkeit zur weihnachtlichen Verschönerung der Wohnung.

AHD

Sonntag, 6. Dezember 2009

Alles eine Frage des Anspruchs

(05.12.09) Letzte Woche waren wir bei der DJR und haben etliche Tanzvorführungen gesehen, die fast alles brilliant waren - siehe unten. Heute waren wir bei der Weihnachtsfeier des TV Preungesheim und auch dort wurde getanzt und diverse andere Fertigkeiten vorgeführt. Das Niveau war - sagen wir mal: ein anderes.
Und jetzt kommt die 1-Millionen-Euro-Frage: Darf man das werten und vergleichen? Darf man sagen: Dieses war besser als jenes? Nein, nein, ich meine nicht: "Dieses hat mir besser gefallen als jenes.", denn das ist eine Geschmacksfrage und über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten. Kann man feststellen, daß die eine Vorführung besser war als die andere, ohne sich dem Verdacht auszusetzen, Defätist zu sein und eine gut gemeinte Aktion zu hintertreiben? Nun, offenkundig ist der Anspruch beim TV Preungesheim ein anderer als bei der DJR. Während man bei der DJR offensichtlich Wert auf sportliche und künstlerische Leistung legt, geht es anderenorts eher nach dem olympischen Motto zu. Ist dieses Engagement darum weniger wert? Wohl nicht und man sollte jedem Kränze flechten, der Menschen die Möglichkeit gibt, sich zu bewegen und sich gesund zu verhalten. Also ist bei der Bewertung von "öffentlichen Auftritten" immer der Kontext wichtig: Warum macht jemand etwas und welches Ziel verfolgt er damit? Und damit verbietet sich der direkte und kommentarlose Vergleich.

TV Preungesheim

Sonntag, 29. November 2009

Weihnachtsbasar der Krätscher

(28.11.09) Man ist viel rumgekommen, man hat schon mal vor der Kreuzkirche gestanden, aber auch auf dem Platz vor der Nazarethgemeinde ist er nicht zum ersten Mal, der Weihnachtsbasar der Krätscher. In diesem Jahr hat man sich mit den Verein der Straßenbahnfreunde zusammengetan und sich eben wieder dort vor der Nazarethgemeinde eingefunden. Die Kirchengemeinde tut ein übriges und öffnete ihre Pforten für eine Andacht - und fertig ist die Laube.
Der Platz ist eigentlich nicht wirklich gut geeignet für einen Weihnachtsbasar, insofern bietet es sich nicht wirklich an, noch weitere Vereine hinzuzubitten - aber schön wär's schon ... Nachdem der sogenannte Amispielplatz so einen schönen Veranstaltungsort abgegeben hat, wäre dort doch vielleicht auch ein gemeinsamer, Eckenheimer Weihnachtsbasar denkbar, oder?

Krätscher

P.S.: Wer wissen, was man auf dem Bild sieht, muß sich an die Krätscher wenden ...

Kein Staub im Wind!

(28.11.09) 10 Jahre gibt es die DJR schon, kaum zu glauben! Und zu diesem Jubiläum haut man natürlich ordentlich auf die Pauke und feiert, nein, nicht mit einem Festakt, sondern gleich mit einer ganzen Festwoche unter dem Motto "Wir sind kein Staub im Wind"! Kleiner hat's die DJR nicht ... Aber sie kann es sich leisten, sie hat die Ressourcen, sie hat das Engagement und sie hat die Organisationskraft: Der kalte Neid faßt einen an. Oder besser gesagt würde er einen anfassen, wenn man der DJR überhaupt etwas neiden könnte. Ich kann es nicht, aber das hohe Lied der DJR habe ich ja schon häufig gesungen, das muß hier nicht wiederholt werden.
Zum Abschluß der Festwoche gönnt man sich einen Festakt, der aufgrund der künstlerischen Darbietungen mal wieder seinesgleichen sucht! Es werden zwar im ersten Teil der Veranstaltung viele staatstragende Reden gehalten - vielleicht etwas zu staatstragend - aber die Tanz- und Gesangsdarbietungen reißen es wieder raus. Auch wenn ich mir jetzt den Unmut der Karnevalsvereine zuziehe: Mancher Gardetanz könnte etwas mehr DJR und etwas weniger Funkemarieche vertragen ...
Also liebe DJR, vielen Dank für einen vergnüglichen und interessanten Nachmittag und uneingeschränkt: Weiter so!

DJR Frankfurt


Neubau Homburger Landstraße/Berkersheimer Weg

(28.11.09) Das nebenstehende Bild zeigt einen Garten! Na gut, er ist noch nicht ganz fertig, aber sehr viel Phantasie braucht man nicht mehr, um sich vorzustellen, wie's denn mal werden wird, sobald es mal was geworden ist. Wovon die Rede ist? Vom Neubau an der Kreuzung der Homburger Landstraße mit dem Berkersheimer Weg!
Auf dessen Zwischendach wird nämlich ein Garten eingerichtet, der dem ganzen Gebäude nach meinem Empfinden einen vergleichsweise freundlichen Anstrich geben wird - soweit das bei einem Gebäude dieser Größenordnung möglich ist. Aber die Computersimulationen lassen erahnen, daß man einiges getan hat, um das Haus nicht allzu klotzig wirken zu lassen und vom gewohnten Schema "Quadratisch - prkatisch - gut" abzuweichen.
Das Projekt nähert sich mit Riesenschritten der Vollendung - sicher eine Erlösung für die Nachbarn, die jetzt schon eine geraume Zeit den Baulärm haben ertragen müssen. Die Vermarktung ist im vollen Gange und als wir zur Besichtigung der Musterwohnungen eintrudeln, sind etliche Interessenten anwesend. Man erfährt, daß wohl der Supermarkt viel Zuspruch erfährt und das die ersten Mietparteien - nur solche wird es geben - im nächsten Frühjahr einziehen sollen. Ich bin mal gespannt, was sich ab dann in Sachen Verkehr ergeben wird ...

Sonntag, 1. November 2009

Senatsabend =? Karnevalssitzung

(31.10.09) Tja, woran hat's gelegen? Daß Halloween war? Sie wissen schon, dieses Fest das zwar in Deutschland überhaupt gar keine Tradition hat, das aber von den deutschen Supermärkten, Süßwarenherstellern und Kostümanbietern dennoch unverdrossen gefeiert wird. Oder liegt's daran, daß die Leute nach einem langen, halben Jahr wieder Lust auf Karneval haben und die Gelegenheit nutzen, die erste Veranstaltung in dieser Richtung zu besuchen? Wie auch immer: Der Saal ist voll beim Senatsabend des TMCR und das ist die Hauptsache. Schön, daß die harte Arbeit der vielen Ehrenamtlichen gewürdigt wird!
Der Senatsabend ist ja eigentlich dazu da, mals wieder Senatoren, Ehrensenatoren und sonstige Würdenträger zu ernennen - nicht das es dem TMCR an solchen mangeln würde, aber solange es noch Frankfurter Einwohner gibt, die noch nicht Senator beim TMCR sind ... Aber dieser Senatsabend war schon eine halbe Fastnachtssitzung: Es war das (grade eben noch so amtierende) Prinzenpaar geladen und zelebrierte unkostümiert einen Einmarsch des Prinzenpaares, es wurde eine Travestienummer zum Besten gegeben und es gab auch so etwas wie eine Büttenrede - zu deren Abschluß ich meine das böse Wort gehört zu haben das der erfahrene Fastnachter außerhalb der 5. Jahreszeit nur dezent mit "hellblau" umschreibt und dessen ungeschütztes Herausblasen außerhalb der Kampagne normalerweise mit einer Lokalrunde zu bezahlen ist. Nun ja, die Kampagne hat noch nicht begonnen, da ist ja noch Raum für das Perfektionieren der Vorträge und der sonstigen Nummern.

TMCR

Sonntag, 11. Oktober 2009

Kunst in der Kirche

(03.10.09) Für die Künstler ist es bekanntlich schwer Ausstellungsmglichkeiten zu finden. Noch schwerer ist es für sie ihre Kunstwerke zu verkaufen. Dies gilt auch für die große Zahl der eher unbekannten Künstler.
In der Bethaniengemeinde haben sich Ehrenamtliche gefunden, die nun in regelmäßigen aber größeren Abständen Kunstausstellungen veranstalten möchten. Der Gemeindesaal und der Garten sowie die Kirche bieten ein schönes Ambiente dafür.
Es wird darauf hingewiesen, daß diese Veranstaltung keine Konkurrenz zum Kunstmarkt des Bürgervereins seien soll. Dieser habe nur einmal - nach langer Pause - stattgefunden und wegen des hohen Arbeitsaufwands plane der Bürgerverein vom Frankfurter Berg vermutlich in der nächsten Zeit keinen weiteren.
Wenn die Gemeinde es schafft ihre Kunstausstellung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, wird sie ihren Platz im Kalender der Bürger finden.

Bethaniengemeinde

25 Jahre Jugendfeuerwehr in Bonames

(03.10.09) Das 25jährige Bestehen feiert die freiwillige Jugendfeuerwehr in Bonames mit einem Fest in ihrem Gerätehaus. Man hat den Eindruck, daß ganz Bonames auf den Beinen sei. Aber so klein ist Bonames dann auch wieder nicht ;-)
Es ist lobenswert, daß es so viele Aktive bei der freiwilligen Feuerwehr gibt. Nur mit einer solchen Personaldecke kann eine Organisation eine solche Veranstaltung schultern. Unter den Besuchern sind die Vereinsvertreter und Mitglieder in der Minderheit.
Da merkt man doch, daß Bonames sich seine dörflichen Strukturen erhalten hat und hier die Feuerwehr noch eine gesellschaftliche Rolle spielt, die man in einer Großstadt so nicht mehr erwartet. Schön, daß ein Stadtteil die Vorteile eines Dorfes - zumindest in dieser Frage - erhalten hat.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Vom Schäferhund, der mit Kaninchen spielt

(03.10.09) Der volle, monströse Titel der Veranstaltung lautet: "Gemeinsame Kreisjugendschau der Rassegeflügel- und Rassekaninchenzüchter Frankfurt" und der kleine Kleintierzüchterverein am Frankfurter Berg richtet das große Ereignis aus: Hohe Ehre, große Freude, wie ich mal annehme. Das würdigen auch der Ortsvorsteher Robert Lange und seine Stellvertreterin Barbara Burkhardt durch ihre Anwesenheit.
Was mich mal wieder beeindruckt ist, wie der kleine Verein diese Veranstaltung mit geballter Familienpower stemmt. Ein Familienmitglied ist übrigens der Schäferhund - und der spielt angeblich mit den Kaninchen statt sie sich als leckeres Abendessen vorzustellen ...

Herbstfest der Krätscher

(26.09.2009) Was soll man groß über die familiären Feiern der Krätscher sagen? Man sitzt gemütlich beisammen, plaudert über Dieses und Jenes, läßt sich vom Vereinsvorsitzenden eine Rindsworscht grillen, nimmt am Knobeln und am von den Kindern ausgerichteten Bingo teil und verbringt einen schönen, ruhigen Abend in netter Gesellschaft: What you see is what you get.
Ich habe allerdings zur Kenntnis genommen, daß einige meiner Bemerkungen zum Thema Wein-, Mieter- und Weinfest (vgl. hier) nicht uneingeschränkt positiv aufgenommen wurden, aber ich stehe dazu. An meiner Sympathie für die Krätscher und ihre Art und Weise, den Karneval zu feiern, ändert sich jedenfalls dadurch nichts.

Krätscher

Noch mal schnell weg mit dem alten Bier

(26.09.2009) Oktoberfeste dienen ja bekanntlich dazu das im Frühjahr gebraute Bier ("Märzenbier") noch rechtzeitig vor dem Beginn der neuen Brausaison zu verbrauchen - ja, ja, was Wikipedia alles so weiß (Wikipedia:Oktoberfest). Warum sich Oktoberfeste mit bajuwarisch-folkloristischem Einschlag allerdings auch bei uns zunehmender Beliebtheit erfreuen, verstehe ich allerdings nicht ganz. Vielleicht ist es schlicht und ergreifend die Freude an der "Verkleidung" in Dirndl und Krachledernen.
Wie auch immer: Das Gespräch ist der Rohstoff der Politik und Gespräche kann man auch anläßlich des Oktoberfestes katholischen Gemeinde am Frankfurter Berg, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, immer jede Menge haben. So treffen wir z.B. den Vorsitzenden und den Kassenwart der TSG Frankfurter Berg, die von den immer noch herkulischen Aufgaben berichten, den Verein wieder in die Spur zu bringen.

Kurz vor der Veranstaltung sind wir übrigens mal kurz auf die Baustelle der Aktiven Schule gleich nebenan gegangen und haben uns den Baufortschritt angesehen: Auch das Eichhörnchen scheint sich mühsam zu nähren ... Es liegt grade einmal die Bodenplatte des Gebäudes und der Rest des Geländes liegt mehr oder minder brach. Na ja, das Gebäude ist ja ein Fertighaus, da geht möglicherweise der Endausbau dann ja auch sehr schnell. Von einem anwesenden und uns freundlich begrüßenden Elternteil erfahren wir, daß die Aktive Schule bereits die Zulassung als Gesamtschule erhalten hat und einen zweiten Bauabschnitt, der das dafür erforderliche Raumprogramm enthält, zumindestens lose plant.

Allerheiligste Dreifaltigkeit
TSG 1957 Frankfurter Berg

Ein jedes Ding hat seine Zeit

(26.09.2009) Tja, was soll ich sagen? Die Berkersheimer Kerb war der Hammer, one-of-a-kind, sensationell und unvergeßlich für alle, denen die Gnade zuteil wurde, an ihr teilnehmen zu dürfen - wahrscheinlich. Wir jedenfalls waren zum völlig falschen Zeitpunkt da und haben von all den Sensationen nichts mitbekommen, mutmaßlich weil dienigen, die am Samstag-Nachmittag Kaffee und Kuchen auf der Kerb genommen haben, im Gehen begriffen waren und diejenigen, die die Abendunterhaltung genießen wollten, noch nicht da waren. So hatten wir das Vergnügen, einer Rockband bei der Einrichtung ihren Equipments zusehen und -hören zu dürfen, etwas in der Abendsonne herumstehen zu können und übrigen unbehelligt über alle möglichen Themen sprechen zu können, über die wir immer schon mal sprechen wollten. Fazit: Auf die Berkersheimer Kerb im nächsten Jahr zu einer anderen Tageszeit.

Berkersheimer Kerb

Sonntag, 13. September 2009

Seit 25 Jahren: Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr

(12.09.2009) Eigentlich sollte hier ja etwas Unterhaltsames, leicht Ironisches stehen, etwas Kurios-Leichtes über die akademische Feier der Jugendfeuerwehr Bonames anläßlich ihres 25-jährigen Bestehens. Geht aber nicht. Wäre unangemessen. Wäre unverschämt.
Diese Feier war nämlich von A bis Z perfekt. Perfekt geplant, perfekt durchgeführt, ein Genuß und ein großer Spaß, daran teilnehmen zu dürfen. Es fängt bereits damit an, daß alle Teilnehmer und Organisatoren natürlich adrett gekleidet sind in Uniform oder Abendgarderobe und daß der Saal, das Oktogon der katholischen Gemeinde, liebevoll hergerichtet ist - unter anderem sind die Pfosten des Saales mit Schläuchen umwickelt.
Trotz der vielen Grußworte, die anläßlich einer akademischen Feier natürlich sein müssen und sollen, bleibt die Veranstaltung locker und unterhaltsam, denn es tritt immer wieder eine Feuerwehrgesangsformation auf, die a capella im Satzgesang Lieder zum Besten gibt: Ich wußte gar nicht, daß singen zur Kernkompetenz der Feuerwehr gehört ... Und natürlich gestalten auch die heutigen Mitglieder der Jugendfeuerwehr einen Teil des Programmes, und zwar nicht den Schlechtesten!
Das Programm läuft ab wie am Schnürchen und als der offizielle Teil der Veranstaltung vorbei ist, ist das Grillgut für das Buffet bereits fertig und harrt des Verzehrs.

Liebe Jugendfeuerwehr Bonames: Wenn ihr denn Werbung nötig hättet (Konjunktiv Irrealis), der gestrige Abend wäre die beste gewesen, die man sich vorstellen kann. Danke und weiter so!

Jugendfeuerwehr Bonames

Samstag, 12. September 2009

Heimat-, Wein- und Mieterfest/Fest der Nationen

(5./6.9.09) Ehre, wem Ehre gebührt: Das Heimat-, Wein- und Mieterfest/Fest der Nationen in Eckenheim war ungewöhnlich und interessant, es war groß und bunt und es hat - nach allem, was man sehen konnte - seine Besucher. Mit dem Weinfest des Eckenheimer Heimatvereins der letzten Jahre hatte das nichts mehr zu tun, was sicher auch der Tatsache geschuldet war, daß in diesem Jahr sowohl der Verein der Straßenbahnfreunde als auch die Krätscher als Mitveranstalter aufgetreten sind. Aber das war nicht die einzige Neuerung: Man hat neben der ABG auch etliche Gewerbetreibende gewinnen können, einen Stand aufzubauen und die Veranstaltung in den in Eckenheim immer noch so genannten Amispielplatz verlegt. Insgesamt keine ganz dummen Entscheidungen, wie es scheint. Es gebührt jedenfalls den Veranstaltern Respekt für die Arbeit, die erkennbar in dem Fest steckt. Zukünftige Stadtteil- und/oder Straßenfeste, die vielleicht einmal die Eckenline oder das Funzelfest beerben sollen, werden sich jedenfalls an dieser Veranstaltung messen lassen müssen - was nach meiner Einschätzung nicht heißen muß, daß sie automatisch genauso aussehen müssen. Aber die Meßlatte liegt jetzt schon etwas höher ...
Ich würde es allerdings sehr bedauern, wenn sich eine Tendenz verstärkt, die sich anläßlich dieses Festes angedeutet hat, die nämlich, daß das genannte Vereinstriumvirat als eine Ersatz-Vereinsring auftritt. Das wäre insbesondere im nächsten Jahr fatal, wenn der Ortsbezirk 10 und seine Stadtteile das 100-jährige Eingemeindungsjubiläum feiern. Es wäre schön, wenn man diese Feierlichkeiten unter einen Hut brächte ...