Thilo Stratemann und Karsten Meyerhoff sagen Tschüß

(3. April 2011) Wir, lieber Leserin, lieber Leser tingeln seit über 6 Jahren durch den Ortsbezirk 10 und seit 5 Jahren be- und verarbeiten wir das, was wir dabei gesehen und erlebt haben, in diesem Blog. Das war mal leicht, mal schwer, aber immer eine Menge Arbeit. Das werden Sie möglicherweise im Angesicht der kleinen Artikelchen nicht glauben, aber glauben Sie uns: In dieses Blog sind etliche Arbeitsstunden geflossen.
Nun war immer klar, daß der Besuch von Veranstaltungen und der anschließende Bericht einem politischen Ziel dient: Wir wollten als CDU-Vertreter vor Ort sein, wir wollten präsent und ansprechbar sein, um aus erster Hand zu erfahren, wo der Schuh drückt und wo wir helfen können. Am 27.03.2011 haben die Wähler im Ortsbezirk 10 und in Frankfurt diese Aktivitäten im Rahmen der Kommunlwahlen bewertet - das Resultat ist unter anderem auf der Webseite http://www.stadt-frankfurt.de/wahlen/ zu begutachten. Kurz gesagt ist das Ergebnis unmißverständlich - und es ist vernichtend. Wir beide wurden auf unseren jeweiligen Listen für den Ortsbeirat 10 und die Stadtverordnetenversammlung nach unten durchgereicht und Thilo Stratemann hat den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung erneut nicht geschafft. Das läßt nur den einen Schluß zu: Aktuelle Themen aus den Nachrichten entscheiden offenbar auch die Kommunalwahlen und nicht die Arbeit vor Ort.
In den letzten Jahren haben wir viele Menschen in den nordöstlichen Stadtteilen kennengelernt. Häufig wurden aus Gesprächspartnern Bekannte und gar nicht so selten aus Bekannten Freunde. Diese Bekanntschaften und Freundschaften werden wir natürlich weiterhin pflegen. Der Besuch möglichst aller Veranstaltungen im Ortsbezirk 10 und dieses Blog (inklusive des Veranstaltungskalenders) werden wir jedoch ab sofort einstellen.
Allen Menschen, die dieses Blog bisher gelesen und uns Rückmeldung gegeben haben - egal ob positiv oder negativ - danken wir recht herzlich; alle die das Blog gerne gelesen haben, bitten wir um Verständnis.

Kommunalwahl 27. März 2011

Machen wir's kurz: Am 27. März dieses Jahres sind in Frankfurt Kommunalwahlen. Bitten gehen Sie unbedingt zu diesen Wahlen: Es werden die Ortsbeiräte und die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Da stellen sich die Menschen zur Wahl, die sich um "Ihre" Bürgersteige, Einbahnstraßen, Schulen, Buslinien und Parkbänke kümmern wollen - um die Dinge, die bei Ihnen direkt vor der Haustür, in Ihrem Stadtteil passieren. Dafür brauchen alle Lokalpolitiker Ihre Unterstützung.
Die Autoren dieses Blogs bewerben sich ebenfalls um kommunalpolitische Ämter, Thilo Stratemann für die Stadtverordnetenversammlung (Platz 42 Stadtverordnetenliste CDU) und Dr. Karsten Meyerhoff für den Ortsbeirat 10 (Platz 2 Ortsbeiratsliste CDU). Bitte geben Sie uns am 27.03. jeweils drei Einzelstimmen, damit wir auch in Zukunft diese "Stadtteilzeitung" führen können. Wenn Sie mal "zur Probe" kumulieren und panaschieren wollen, dann können Sie das hier tun.

Donnerstag, 30. August 2007

Bürgeranhörung Frankfurter Berg

(28.08.07) Irgendwie scheint der Frankfurter Berg in den letzten Monaten das Epizentrum der politischen Erregung im Ortsbezirk 10 zu sein. Sowohl die IG Sonnentaustraße als auch die Wohngemeinschaft ProWoKultA haben dabei so lautstark auf ihre Probleme aufmerksam gemacht, daß es geboten schien, eine separate Veranstaltung anzuberaumen. So sitzen denn etliche Behördenvertreter wie Hühner auf der Stange unter den Neonröhren der Turnhalle der Albert-Schweizer-Schule und sehen so aus, als könnten sie sich auch andere Dinge vorstellen, die sie an diesem Dienstag-Abend hätten tun können.
Gab's was Neues? Für uns nicht - "natürlich nicht" möchte man sagen, denn Ortsbeiräte, die ihre Arbeit ernst nehmen, kennen selbstverständlich die Probleme vor Ort. Natürlich bittet ProWoKultA darum, den Bebauungsplan für den Schwarzen Platz noch einmal zu überdenken und natürlich fordert die gut organisierte und eloquente IG Sonnentaustraße, "ihre" Straße zur Sackgasse zu machen.

Ich weiß, daß ich mich jetzt selber zum Buhmann mache, aber es zerreißt mich, wenn ich nicht jetzt mal das folgende sage: Ich habe kein Verständnis für die Menschen, die in der Stadt wohnen wollen und die die guten Verkehrsverbindungen auch mit dem eigenen Auto nutzen, die dann aber selber bestimmen wollen, wer in "ihrer" Straße fahren darf und wer nicht. Daß keiner gerne Autoverkehr vor der eigenen Haustür hat, weiß keiner besser als ich, der ich in der Sigmund-Freud-Straße wohne, einer vielbefahrenen Tempo-30-Straße. Aber das ist nun mal der Preis dafür, in einer attraktiven, dichtbebauten Stadt wie Frankfurt leben zu können. Jeder von uns fährt mehr oder minder täglich durch Straßen, aus denen uns die dortigen Anwohner ebenfalls am liebsten heraushalten würden. Aber alle diese Straßen haben wir von unseren Steuergeldern bezahlt und ohne daß es triftige Gründe dafür gibt, sollte nach meiner Meinung dieser öffentliche Verkehrsraum nicht eingeschränkt werden. Wer das nicht unterschreiben kann, sollte mal in eine der Ecken Frankfurts fahren, die in den 70ern und 80ern großzügig vereinbahnstraßt wurden und sollte versuchen, innerhalb von 30 Minuten von einer beliebigen Ecke zu einem beliebigen, 200m entfernten Punkt zu kommen - gutes Gelingen! So, jetzt ist es raus: Kreuzigt mich ...

Sonntag, 26. August 2007

Sommerfest mit grünen Daumen

(25.08.07) Schon aus der Entfernung sah man den Feuerwehrwagen vor dem Eingang zum Kleingartenverein Eckenheim. Der erste Eindruck, daß beim Sommerfest etwas in Brand geraten ist, war glücklicherweise falsch. Es handelte sich um eine Übung der Jugendfeuerwehr. Auch im weiteren Verlauf war das Sommerfest sehr abwechslungsreich. Es traten Tanzgruppen der Fidelen Eckenheimer und das Orchester der Fuldaer Feuerwehr auf.
Über Politik wurde an diesem Nachmittag auch gesprochen. Aus dem Urlaub wurde erzählt wie übertrieben die Kontrollen in den USA geworden sind und wie viel Polizei man dort auf den Straßen sieht. Aus Sicht des Erzählers fühlte er sich wie in einem Polizeistaat. Auf der anderen Seite vermißte er bei seiner Rückkehr nach Deutschland die Sauberkeit und ärgerte sich über Betrunkene in den Parks. Schnell kann man aus CDU-Sicht sagen, daß wir schon seit langem die sogenannte Gefahrenabwehrverordnung in Frankfurt verschärfen möchten. Diese könnte u.a. das Trinken von Alkohol in Parks und auf öffentlichen Plätzen verbieten. Aber wir bekommen dafür keine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung.
Das Problem liegt aber viel tiefer. Auf der einen Seite sind Werte, die noch vor 30 Jahren von jedem gelebt wurden, heute nicht mehr selbstverständlich. Auf der anderen Seite wurden die Freiheiten des Einzelnen (auch Selbstbestimmung genannt) immer weiter zu Lasten der Interessen der Allgemeinheit ausgebaut. Beide Prozesse werden sich nicht mit Wahlen oder Parteiprogrammen ändern lassen. Hier sind Parteien und Parlamente nur zwei Mosaiksteine in einer vielfältigen Gesellschaft, die in ihrer Mehrheit sich in solchen Fragen engagieren muß.

KGV Eckenheim

Hessenmeisterschaft in Preungesheim

(25.08.07) Wenn man zum ersten Mal zu einem Verein geht, gilt es - bildlich gesprochen - eine Schwelle zu überschreiten. Da aber der uns bekannte TMCR bei der Gastronomie den Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Preungesheim (SV) an diesem Wochenende verstärkte, traf man gleich auf bekannte Gesichter.
Die größte Überraschung war allerdings, daß mir der Vorsitzende Jürgen Günter durch seine Arbeit im Wahllokal persönlich bekannt war. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie klein der Kreis der Menschen ist die sich für das Gemeinwohl engagieren.
Nach einer kurzen Erklärung des Wettkampfes weiß ich jetzt, daß der Hund auf den Schutzanzug am Arm fixiert ist. Als Laie finde ich, daß alle Hunde sehr gut sind. Die zahlreichen Experten vor Ort konnten sicherlich die Unterschiede erkennen.
Die vielen Besucher und der niedrige Altersdurchschnitt zeigen, daß dieser Sport viele Freunde hat. An diesem sonnigen Nachmittag hat der SV eine gelungene Veranstaltung organisiert.

Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Preungesheim

Sonntag, 19. August 2007

Straßenfest der ProWoKultA

(18.08.07) Die zweite "Höhle des Löwen" an einem Tag (s.u.) und daß auch nur ein paar Meter Luftlinie entfernt: Das Straßenfest der ProWoKultA. Aber das Völkchen das da rumläuft, ist so bunt, daß wir zwei Krawattenträger da auch nicht weiter auffallen. Und fairerweise muß man ja auch mal sagen, daß "Höhle des Löwen" in einer Hinsicht zumindestens mal nicht stimmt: Wir werden genauso freundlich empfangen, wie jeder andere auch und das gefällt mir persönlich sehr gut - wie weit man immer auch politisch auseinander sein mag. Darüber hinaus kann der Frankfurter Berg mit seinem schwach ausgebildeten Selbstwertgefühl jedes identitätsstiftende Gemeinschaftsereignis gut gebrauchen, denn ein Stadtteilfest wie die Eckenline oder das Funzelfest gibt es ja nicht und auch das Lindenfest findet (wenn überhaupt) nur alle zwei Jahre statt - und außerdem ist das ja in Berkersheim ...
Das politische Projekt der ProWoKultA, wenn man denn einmal postuliert, daß dort tatsächliche alle Bewohner einer Meinung sind, scheint momentan nach wie vor die Bebauung des Schwarzen Platzes zu sein. Direkt hat man uns zwar nicht darauf angesprochen, aber die Ortsbeiratskollegen von den Grünen sind ebenfalls da (wie auch unser Ortsvorsteher Robert Lange) und die berichtet davon.
Wie man da den Gegnern einer Bebauung zu Willen sein kann, weiß ich allerdings nicht: Das bürokratische Verfahren ist sauber bis zur Erteilung eines Bebauungsplanes durchgelaufen und realpolitisch ist jetzt eignetlich die Zeit, daß Bauprojekt so zu begleiten, daß im Rahmen des Beschlossenen noch die Änderungen vorgenommen werden, die noch möglich sind - wie z.B. die von uns beantragte Erschließung ausschließlich vom Berkersheimer Weg statt von der Seitenstraße Prämäckerweg.

ProWoKultA

Sommerfest der AWO am Fliederweg

(18.08.07) Offiziell eingeladen waren wir nicht, aber gekommen sind wir dennoch zum Sommerfest der AWO - obwohl die Begriffe "CDU" und "AWO" von vielen Leuten mit einem dritten Begriff komplettiert werden: "Höhle des Löwen". Obgleich die Anwesenden, würden sie dem Klischee genügen, eher CDU-Wähler hätten sein müssen, wenn man das Durschnittsalter zugrundelegt.
Aber mit Politik gleich welcher Couleur haben es die anwesenden Damen und Herren nicht so. Da ist das Kuchenbuffet und die Tombola schon viel interessanter. Eine Dame immerhin erzählt mir, daß im Hunsrück ein riesiger Golfplatz gebaut werde - sie spezifiziert nicht so genau wo - und das sei doch eine Schande und man solle da doch wieder mehr "Bauern hinmachen", dann könne man sich auch wieder mehr auf sich selber verlassen und sei nicht so vom Ausland abhängig. Ihr Tischnachbar schwelgt in Erinnerungen an seine Zeit als Vereinsvorsitzender: Da sei noch was losgewesen! Man habe sich aufeinander verlassen können, sei eine kleine eingeschworene Gemeinschaft gewesen; ich warte nur noch drauf, daß er erzählt, früher hätten die Kühe größere Hörner gehabt und das Wasser habe besser geschmeckt.
Damit keine Mißverständnisse aufgekommen: Das mindert meinen Respekt vor den Menschen und ihren Lebensleistungen keineswegs, aber es macht klar, wie weit man trotz einer gemeinsamen Sprache voneinander entfernt sein kann. Und auch die Veranstalter müssen irgendetwas richtig machen, denn immerhin sind ca. 50 Leute gekommen, die sich allem Anscheine nach prächtig amüsieren. Da müssen die Parteien schon im weiten Rund einladen, um solche Besucherzahlen zusammenzubekommen. Wat lernt uns dat in bezug auf die Attraktivität der Kommunalpolitik ... ?

Sonntag, 12. August 2007

Neue Trimmgeräte in Preungesheim?

(11.08.07) So, Ferien sind vorbei: Es muß wieder gearbeitet werden. Angefangen damit haben wir in Preungesheim und zwar gemeinsam mit dem TV Preungesheim. Es wurden ja in der Vergangenheit immer mal wieder Stimmen laut, man solle doch auch mal im öffentlichen Raum Sport- und Trimmgeräte für Senioren aufstellen. Herr Stadtrat Warnke, Kreisvorsitzender der Senioren-Union Frankfurt, ist einer der Fürsprecher für eine solche Maßnahme. Er regt immer wieder an, solche Geräte durchaus auch im Zusammenhang mit Kinderspielplätzen aufzustellen.
Wir haben uns nun gefragt, ob und in welchem Zusammenhang man so etwas im Ortsbezirk 10 einführen könnte. Ältere Menschen treiben zunehmend Sport, die Zulaufzahlen der Sportvereine beweisen es. Nun gibt es durchaus seit einiger Zeit spezielle Turn- und Sportgeräte für Senioren und das Konzept eines sogenannten Seniorenspielplatzes macht die Runde (siehe zum Beispiel Wikipedia: Seniorenspielplatz). Ich persönlich glaube aber, daß der Ausdruck "Seniorenspielplatz" unglücklich gewählt ist und daß eine zu große räumliche Nähe zu Kinderspielplätzen ebenfalls der Sache nicht dient. Ich habe mehrere Senioren gefragt und deren Auskunft läßt darauf schließen, daß Sie ein wenig fürchten, sich der Lächerlichkleit preiszugeben. Darüber hinaus ist das schiere Aufstellen von Geräten auch nicht ausreichend: Solche Angebote, wie gut sie auch immer gemeint sind, werden nicht automatisch ein Erfolg.
Was es braucht, ist eine Einbettung in ein Konzept das dafür sorgt, daß die Geräte zunächst einmal ganz sicher von jemandem benutzt werden, also nicht von Anfang an verweist und leer aussehen. Das kann man nur erreichen, wenn man organisierte Menschen für die Geräte interessiert, andere mögen dann folgen, wenn sie sehen, daß und wie die Geräte genutzt werden. Nun drängt es sich also förmlich auf, sich an die Sportvereine zu wenden. Da gibt es organisierte Menschen, da gibt es jede Menge Senioren, die sich regelmäßig sportlich betätigen. Eine kurze Nachfrage beim TV Preungesheim hat bestätigt, daß der Verein nicht rundheraus abgeneigt ist, Sport- und Trimmgeräte in das Programm mit einzubeziehen - schon heute, so erfahren wir von Frau Abicht, könnte die Nordic-Walking-Gruppe des Vereins ein paar Geräte gut gebrauchen. Also sind wir mal flugs durch Preungesheim gelaufen, um uns Plätze anzusehen, die für so etwas im Prinzip in Frage kommen und um uns darüber zu unterhalten, welches langfristig tragfähige Konzept zur Nutzung und zur Pflege von Geräten Erfogl verspricht. Der Rundgang mit den Vereinsvertretern war sehr interessant und ich glaube, daß man da was draus machen kann ...

Christof Warnke
Senioren-Union Frankfurt

Sonntag, 15. Juli 2007

Ehrung von Herzen

(14.07.07) Ehrungen gibt es in Vereinen viele. Meistens ist klar geregelt, wann man das Recht auf eine Urkunde oder ähnliches hat. Die Verleihung erfolgt nach immer dem gleichen Ablauf. Häufig hat das ganze dann den Charakter einer Pflichtveranstaltung. An diesem Samstag war bei den Krätschern alles ganz anders. Auch der Anlaß...
Da Rainer Ley (stellvertr. Vorsitzender) mit Frau und Kind aus beruflichen Gründen nach Bremen umzieht, wurde für ihn eine Abschiedsfeier veranstaltet, die ich von der Stimmung her zwischen Sommerfest der Krätscher und Familienfest der Leys einordnen würde. Aus der Mitte des Vereins wurde in vielfältiger Art und Weise die Arbeit von Rainer Ley gewürdigt. Keine vier Jahre war er bis jetzt aktiv. Er hat zusätzlich zu seinem Amt zeitenweise die Schriftführung und die Kasse übernommen und war stets da, wo Arbeit zu erledigen war. Seine Frau Petra und seine Tochter Anna-Sophie waren ebenfalls im Verein aktiv.
Es ist ein offenes Geheimnis, daß immer nur wenige Mitglieder einen Verein am Laufen halten. Rainer Ley gehört zu diesen. Auch in der CDU-Eckenheim konnten wir uns stets auf ihn verlassen.
Dank E-Mail, Telefon und vielleicht auch dieses BLOGs werden wir bestimmt noch in Kontakt bleiben. Auch noch mal an dieser Stelle: Alles Gute für den Start in Bremen !

Montag, 9. Juli 2007

Sommerfest im Julie-Roger-Haus

(07.07.07) Andere Leute heiraten an diesem Tag, damit sie sich den Hochzeitstag besser merken können, wir tun etwas viel prosaischeres: Wir besuchen das Sommerfest der kürzlich vom Heim zum Haus mutierten Einrichtung, die sich in Eckenheim um die Senioren kümmert. Das Team um den Leiter, Herrn Blum, hatte die Feier unter das Motto "Indien" gestellt und so liefen dann einige Leute so herum, wie man sich klischeehaft Indien vorstellt: Sari, bunte Stoffe, wallende Gewänder.
Es sind die üblichen Verdächtigen vor Ort und bei den Themen scheint auch schon eine gewisse Sommerpause eingetreten zu sein. Zwar werden wir auf den Kinderspielplatz am Kirschenwäldchen angesprochen - auf dem seien die Spielgeräte in keinem schönen Zustand - aber das war's dann auch schon. Hhmm, eigentlich interessant, daß man zu den Senioren gehen muß, um etwas über die Kinderspielplätze im Stadtteil zu erfahren.

Wie man an unserem Terminkalender ersehen kann, gehen wir jetzt ein paar Wochen in die Sommerpause und ich gestehe, daß ich die auch ganz gut gebrauchen kann. Auf die Dauer schlaucht es ganz schön, neben einem anstrengenden Beruf her so viele Termine wahrzunehmen, überall frisch und interessiert zu sein und sich zu konzentrieren. Na ja, nach dem Urlaub, so will es ein gerne zitierter Spruch, stellt sich dann die alte Frische ein, die man für so was braucht.
Allen Lesern einen schönen Sommer und einen erholsamen Urlaub!

Sonntag, 1. Juli 2007

75 Jahre Kleingartenverein Miquel

(30.06.07) Der Weg zum KGV Miquel führte uns durch den Fliederweg vorbei an der Baustelle, wo noch vor kurzem Häuser abgerissen wurden, und weniger Meter dahinter an Altbauten, die demnächste durch neue Häuser ersetzt werden. Der Frankfurter Berg wandelt sich an dieser Stelle und erhält durch dieses Bauvorhaben eine neue Facette hinzu.
Angekommen am Kleingartengelände trifft man viele Bürger, die am Frankfurter Berg in Politik und Vereinsleben engagiert sind. Das Fest entwickelt sich zu einer Plattform für interessante Gespräche in einer angenehmen Atmosphäre.
So endet unsere Tour - unterwegs im Ortsbezirk 10 - an diesem Samstag...

Kleingartenverein Miquel

Zwei auf einen Streich

(30.06.07) Der Frankfurter Verband hat an diesem Tag am Marbachweg zwei Veranstaltungen organisiert:
1. Tag der offenen Tür im Gesundheitszentrum (Schliemannweg 14) am Vormittag
2. Sommerfest des Sozialzentrums am Nachmittag
Im Gesundheitszentrum fällt das breite Angebot positiv ins Auge. Neben dem kleinen Schwimmbad gibt es eine Vielzahl von Behandlungsräumen. Die Auflistung aller Angebote würden den Rahmen dieses BLOGs sprengen...
Auf dem Sommerfest hatten wir im Rahmen einiger Gespräche Gelegenheit uns über die Zukunftspläne des Frankfurter Verbands zu informieren.
Zum einen stehen sie in Verhandlungen mit dem Vermieter des ehemaligen HLs (später REWE), um dort einen eigenen Supermarkt als Mischung aus Beschäftigungsgesellschaft (u.a. für Behinderte) und als Markt für die Bewohner ihres Sozialzentrum zu schaffen. Wenn der Vermieter einer geringeren Miete zustimmt und die Personalkosten zu großen Teilen vom Steuerzahler bezahlt werden, ist ein solcher Supermarkt bestimmt ohne Gewinnerzielungsabsicht zu betreiben. Mit Marktwirtschaft hat dieses Projekt nicht viel zu tun. Wir werden dieses Projekt kritisch beobachten.
Das zweite Projekt beschäftigt sich mit dem gleichmässigen Überaltern ganzer Siedlungen. Hier besteht die Gefahr, daß innerhalb kurzer Zeit Mieter ganzer Straßenzüge in Altenwohnheime oder gar Pflegeheime umziehen müssen. Der Frankfurter Verband steht in Verhandlungen mit einigen Wohnungsbaugesellschaften wegen eines Quartiersmanagements. Hier sollen die Wünsche der Vermieter (Erhalt der Sozial- und Mieterstruktur) mit dem Wunsch der Bewohner (zuhause alt werden) verbunden werden. Sicherlich ist es für Vermieter riskant innerhalb weniger Jahre komplette Siedlungen neu zu vermieten. Daher bietet sich der Lösungsvorschlag an die älteren Mieter in ihren Wohnungen zu betreuen. Vielleicht könnte man aber bei der Neuvermietung darauf achten, daß der künftige Alters-Mix in der Siedlung stimmt und eine solche Situation nicht wieder passiert.
Insgesammt muß man feststellen, daß der Frankfurter Verband, obwohl es eine der Stadt nahe stehender Verein ist, wie eine Firma neue Märkte erschliessen und wachsen möchte.

Frankfurter Verband

Jahnvolk baut aus

(30.06.07) Das Sommerfest des Jahnvolks in Eckenheim war eine gute Gelegenheit für uns die entstehenden Neubauten anzuschauen.
Auf der einen Seite wurde ein Anbau für die WCs der Gaststätte errichtet. Die bestehenden WCs werden dann ausschließlich von Sportlern (d.h. Vereinsmitgliedern) genutzt. Da die Reinigung jetzt einerseits der Wirt und andererseits der Verein bezahlt und die Benutzergruppen klar getrennt werden können, erledigt sich ein langjähriges Streitthema.
Das Jahnvolk hatte nur einem Duschraum, der in zwei Schichten von Damen und Herren genutzt wurde. Im zweiten Anbau sowie durch Umbauen im bestehenden Gebäude entstehen zur Zeit zwei Umkleideräume und zwei Duschräume. Auf die Einweihung freuen sich bestimmt alle aktiven Sportler des Jahnvolks.

Jahnvolk

Burgbesichtigung im Neubau


(30.06.07) Wenn man den Neubau an der Malvenstraße betritt, weiß man noch nicht, warum der Name "Eddys Burg" gewählt wurde. Das man am Eingang zum Gebäude 4,00 Euro Eintritt zahlt erinnerte mich im ersten Moment an den Wegezoll vergangener Tage... Es war aber nur die pauschale Bezahlung von Speis und Trank.
Im Gebäude findet man an jeder Ecke spielerische Anlehnungen an das Thema Burg. So steht an den WC-Türen "Latrine" und es gibt viele andere kreative Beschriftungen.
Neben dem pädagogischen Konzept wurde uns auch erklärt, daß die Einrichtung Wert auf frisch gekochtes und gesundes Essen legt. Eine eigene Küche mit zwei Köchen produziert 3 Mahlzeiten täglich.
Natürlich kamen wir auch auf das Thema REWE-Markt zu sprechen. Für die Küche der Einrichtung ist der Markt gut, weil man viel kürzere Wege zum Einkaufen hat. Aber durch den erhöhten Autoverkehr würden die Kinder neuen Gefahren ausgesetzt.
Nun ja... da haben wir wieder das Problem: Jeder möchte einen Supermarkt in der Nähe haben, aber keinen Zulieferverkehr und alle Kunden sollen zu Fuß kommen. Auch ohne BWL-Studium müßte jedem verständlich sein, daß kein Supermarkt auf der Welt das bieten kann.

Trägerverein von Eddy's Burg

Sonntag, 24. Juni 2007

Sommerfest des Bürgervereins Frankfurter Berg

(23.06.07) Petrus hat es nicht gut gemeint mit dem Bürgerverein Frankfurter Berg, auch wenn das Photo etwas anderes auszusagen scheint. Das Sommerfest war jedenfalls zwischendurch immer mal wieder wassergekühlt.
Wie auch immer: Die üblichen Verdächtigen hatten sich natürlich wieder eingefunden: CDU und SPD, der Bürgerverein selber, die Kirchengemeinden, ... - und die üblichen Gesprächsthemen hatten sich auch wieder eingefunden: Vollsortimenter an der Ecke Berkersheimer Weg/Homburger Landstraße und Bahnunterführung (obwohl die in Berkersheim liegt!).
Von den Geflügelzüchtern werden wir natürlich daraufhin angesprochen, ob das neue Ortsbeiratsbudget denn wohl die Wiederherstellung ihres Daches hergibt welches Kyrill schlimm zugerichtet hat (s.a. http://tkob10.blogspot.com/2007/03/frhlingsfest-bei-den-geflgelzchtern.html). Ich bin mir ganz und gar nicht sicher, daß dieses Budget solche Maßnahmen hergibt. Schließlich heißt es immer wieder, daß Verschönerungen des öffentlichen Raumes davon finanziert werden sollen, und egal für wie wichtig man die Arbeit der Geflügelzüchter hält: Öffentlicher Raum ist das nicht. Darüberhinaus ist die Frage: Wenn man beginnt, Vereine mit diesem Geld zu subventionieren, muß man bei ca. € 45.000,- die der OB 10 erhalten wird, eine Grenze ziehen, die schwer zu ziehen sein wird. Warum in diesem Jahr dieser Verein und nicht jener? Warum dort € 1000,- und anderswo € 2000,-? Da wird der Ortsbeirat noch einen modus vivendi finden müssen ...

Erzwungene Wege

(17.06.07) Wenn das Zentrum gegen Vertreibungen in der Paulskirche den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis verleiht, ist eines klar: Der Vorplatz ist von der Polizei abgesperrt, um die Versammlung vor Gegendemonstranten, die die Veranstaltung stören möchten, zu schützen. Diesmal waren es etwa 10 Gegendemonstranten ...
Die Feierstunde zur Verleihung des Preises war auch eine Lehrstunde in europäischer Geschichte. Hier im BLOG sei nur eine Anekdoten erwähnt: György Konrad, der Preisträger, durfte viele Jahre in Ungarn keine Bücher veröffentlichen. Seine Bücher wurden folglich im Exil - im Westen - gedruckt. In seiner Laudatio erzählte Milan Horacek, daß er einer derer war, die diese Bücher nach Ungarn geschmuggelt hatte... Solche Erzählerungen machen mich immer sehr nachdenklich. Da versteht man was Meinungsfreiheit bedeutet und daß diese nicht selbstverständlich ist.
György Konrad hat sich Zeit seines Lebens für das Recht auf Heimat eingesetzt. Dafür erhält er den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis!
Im Anschluß wurde die Ausstellung "Erzwungene Wege" eröffnet. Diese Ausstellung beschreibt die Vertreibung der Deutschen und befaßt sich auch mit anderen politisch heißen Eisen (z.B. dem Völkermord an den Armeniern). Ein Besuch lohnt sich.

Zentrum gegen Vertreibungen

Freitag, 22. Juni 2007

Musikfest des TMCR

(16. & 17.06.07) Wie sind noch kaum auf dem Musikfest des TMCR eingetroffen, da ereilt uns die schlechte Nachricht vom Sommerfest der Carlo-Mierendorff-Schule (s.u.), aber beim TMCR soll der heiteren Muse gefrönt werden und so gilt es denn, die harte Arbeit der Vereinsmitglieder zu würdigen und sich zu freuen.
Das geht am nächsten Morgen - das Fest erstreckt sich über Samstag und Sonntag - schon etwas besser. Insbesondere, weil ich das besondere Vergnügen habe, daß Faß Bier anstechen zu dürfen. Ich habe so was noch nie gemacht, aber es läuft super: Ich zapfe das erste Glas, der Belüftungsstopfen wird gelockert und das Bier schießt in einer hohen Fontäne aus dem Faß und ergießt sich in der Folge glasweise über die Bühne, wovon auch die im Hintergrund tapfer musizierenden Roten Herolde nicht wirklich ablenken können. Na wunderbar denke ich: Da soll der Bürohengst mit den zarten Händen das Faß anstechen und prompt geht's daneben. Norbert Roth als Vereinsvorsitzender des TMCR und Moderator der Veranstaltung müht sich redlich, dem Faß Manieren beizubringen, scheitert aber ebenso wie ich. Ich stehe wie ein Statist dabei und denke: Puh, waren wohl doch nicht die beiden linken Hände (schlimm genug für ein CDU-Mitglied!), sondern das Faß ist wohl ganz in Ordnung.
Ich steige von der Bühne hinab und darf mich nun ganz den künstlerischen Darbietungen widmen. Die sind erstaunlich vielfältig - sowohl nach Art als auch nach Qualität. Während ich meinen Hut nach wie vor und immer wieder tief ziehe vor denen, die selber etwas unternehmen statt sich berieseln zu lassen, muß eines gesagt sein: Bei dem einen oder anderen übertrifft die Spielfreude das Vermögen. Manche Kombo ist froh, wenn alle gemeinsam anfangen und auch gemeinsam wieder aufhören, aber es gibt auch erstaunlich professionelle Darbietungen, wie die von einer Gruppe Schlagzeugern, die gleich allen Melodieinstrumenten abgeschworen hat und statt dessen komplexe Rhythmusfiguren und interessante Klänge vorträgt daß es eine Freude ist.
Ein wenig Kommunalpolitik wird nebenher auch gemacht, wie fast immer: Der Vorsitzende des KGV Eckenheim, Herr Belser, nimmt mich beiseite und trägt mir vor, daß sich an der Grenze einer der Anlagen des KGV eine Stützmauer auflöst und das, weil das angrenzende Gelände in der Verwaltung der Bundesvermögensverwaltung nicht richtig gepflegt wird. Das wird man sich wohl mal anschauen müssen ...

TMCR

Sommerfest der Carlo-Mierendorff-Schule

(16.06.07) Es gibt Ereignisse, über die kann man eigentlich im Nachhinein gar nicht mehr unvoreingenommen berichten, weil die nachfolgenden Vorkommnisse den Blick trüben und die Gedanken schon in eine bestimmte Richtung drängen. Das Sommerfest der Carlo-Mierendorff-Schule 2007 wird immer unter der Überschrift "Messerstecherei" stehen, ungeachtet der Tatsache, daß das unseelige Ereignis höchstens sehr mittelbar mit der Schule zu tun hatte, insofern als einer der Beteiligten Schüler an der CMS war.
Da rückt dann leider die Tatsache, daß das Fest so etwas war, wie der Abschied des bisherigen Rektors Zabler genauso in den Hintergrund wie die - nun ja, sagen wir mal: kreativen Interpretationen der in Ehren ergrauten Popklassiker für zwei akustische Gitarren und Trommel. Und schließlich ist das Sommerfest ja auch immer der Abschluß der Projektwoche, nach der die Schüler einer geneigten Öffentlichkeit präsentieren, was sie in der zurückliegenden Woche so abseits des Schulalltages gemacht haben.
Ein schönes, normales Fest hätte es sein können, wenn nicht ein paar Jugendliche vorgehabt hätten, einen Streit handgreiflich werden zu lassen. Jetzt, da ich diesen Artikel schreibe, liegt die letztwöchige Ortsbeiratssitzung, auf der Thema breit diskutiert wurde, bereits hinter mir und auf dieser Sitzung wurde von einer Mehrheit befunden, das Ereignis sei nicht mit der CMS einerseits und mit der Kalr-Kirchner-Siedlung anderseits und mit Preungesheim schon mal gar nicht in Verbindung zu bringen, es hätte anderenorts in Frankfurt genauso stattfinden können.
Mir ist nicht wohl bei dieser Analyse: Hätte eine Messerstecherei, die sich über ein Schulsommerfest ergießt, im Westend wirklich genauso stattfinden können oder in Nieder-Eschbach? Verschließt man nicht aus Angst davor, als Nestbeschmutzer gebranntmarkt zu werden, die Augen davor, daß die Sozialstruktur der Karl-Kirchner-Siedlung ein solches Geschehen sehr wohl begünstigt? Wenn es so wäre, müßte man diese Frage stellen dürfen, ohne daß einem vorgeworfen würde, man stelle die Bewohner der Karl-Kirchner-Siedlung unter Generalverdacht - und das hätten sie ja nun gewiß nicht verdient. Aber schließlich ist es ja so, daß sich z.B. ein Karl-Kirchner-Kreis seit einigen Jahrzehnten vor Ort sozial engagiert und jetzt sogar die Einrichtung eines Präventionsrates bevorsteht - das passiert ja nun auch nicht, weil's so famos läuft im Dorf.
Wenn wir da ein Problem haben, dann ist niemandem damit geholfen, dieses Problem zu relativieren und es wegzuschieben mit dem Kampfruf: "Reiner Zufall, daß es hier passiert ist!"

Carlo-Mierendorff-Schule

Sommerfest der August-Jaspert-Schule

(16.07.07) Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Das Schulfest der August-Jaspert-Schule hat uns eigentlich nur vor Augen geführt, wie vergleichsweise schlecht wir uns noch in Bonames auskennen. Das Kinder- und Jugendhaus in Bonames konnte ich nicht richtig vom evangelischen Jugentreff am Bügel unterscheiden - und das ist peinlich! - und im übrigen haben wir unerkannt und unangesprochen unter einem Zeltdach gesessen, bis uns eine Dame vom Festkommitee ansprach, die noch Leute für den Abbau suchte und ganz erstaunt war, als wir uns per Visitenkarte zu erkennen gaben. Da war es allerdings schon wieder zu spät, denn wir waren bereits auf dem Sprung zum nächsten Sommerfest. Fazit: Noch viel zu tun ...

August-Jaspert-Schule

Mittwoch, 6. Juni 2007

Der Dialog von Moslems und Christen


(05.06.07) In die Geschäftsstelle der CDU-Nordend (Friedberger Landstraße 112) kamen fast 30 Leute, sodaß der Raum sehr gut gefüllt war. Herr Dozent Dr. Helmut Diel sprach zum Thema "Denken Moslems anders als Christen?" und damit über die Chancen des interreligösen und interkulturellen Dialogs.
Zu seinen Thesen gehört, daß für einen erfolgreichen Dialog:
1. Man selber in seinem Glaubensbekenntnis verwurzelt sein muß.
2. Man die andere Religion kennen muß.
3. Man über die nötige Offenheit und Dialogfähigkeit verfügen muß.
Er sagte auch, daß dem Islam Erfahrungen des Christentums wie die Aufklärung und die Reformation fehlen. Viele Probleme im Dialog beruhen auf kulturellen Unterschieden und haben weniger mit der Religion zu tun.
Am Ende der Veranstaltung habe ich den Raum mit einigen Fragen aus der Diskussion verlassen, für die es an diesem Abend keine Antwort gab:
- Die Hälfte aller Muslime - die Frauen - stehen meistens für einen Dialog nicht zur Verfügung. Wäre ein Dialog eher über die Frauen möglich?
- In den muslimischen Ländern müssen sich die Christen den dort geltenden Regeln unterordnen. Sollten wir unsere Toleranz aufgeben und die Moslems in Deutschland so behandeln wie diese die Christen in Ihrer jeweiligen Heimat behandeln?
- Die muslimischen Länder sind meistens keine Industrienationen. Hier gibt es noch eine durch den starken Agrarsektor und durch Großfamilien geprängte Sozialstruktur. Ist der Dialog wegen dieser Unterschiede so schwierig?
- Das menschliche Individuum hat im Koran keine Bedeutung. Den Christen ist z.B. die individuelle Freiheit sehr wichtig. Ist ein Dialog auf dieser Basis möglich?
- Viele Muslime gehören eher bildungsfernen Schichten an. Ist der Bildungsstand für einen erfolgreichen Dialog wichtig?
Ich habe natürlich auch keine einfachen Antworten, daher überlasse ich es den Lesern dieses BLOGs sich ihre Gedanken dazu zu machen.

Stadtbezirksverband Nordend der CDU-Frankfurt am Main

Sonntag, 3. Juni 2007

Abend der Vereine bei Viktoria-Preussen

(02.06.07) Stellt Euch vor, Viktoria-Preussen wird 100 - und keiner geht hin. Genauso sah die Veranstaltung "Abend der Vereine" bei der Viktoria aus. Die Vereine sollten Gelegenheit erhalten, die Preussen und sich untereinander zu treffen. Allein: Die Vereine wollten nicht. In der Mitte des halbvollen Zeltes hat es für einen leidlich vollen Tisch gereicht - nicht zuletzt dank der Kommunalpolitik - aber das war's dann auch schon. Na ja, wenn im Fernsehen für alle Sportbegeisterten ein so attraktives Programm läuft, wie das Fußballänderspiel Deutschland - San Marino, dann darf man sich nicht wundern, wenn's Zelt leer bleibt ...
Da war dann der Auftritt der Tanzmäuse - die heißen wirklich so - tatsächlich der Höhepunkt des Abends, auch wenn Herr Llambi von "Let's Dance!" sicherlich die mangelhafte Topline etwas zu bemängeln gehabt hätte. Aber wer Kinder dazu bewegt, sich zu bewegen, sollte sich keinerlei Kritik ausgesetzt sehen und so ziehe ich diese Bemerkung dann auch sofort wieder zurück. Der Schlag soll mich treffen, wenn ich hier was politisch inkorrektes sage.

Ach ja, die Vereine, die sich hatten treffen sollen: Die sehen sich alle zwei Tage auf irgendeiner Veranstaltung, einer Sitzung oder einem meeting, und ansonsten trifft man sich auf der Straße oder im Haus Ronneburg oder man telefoniert. Wat lernt uns dat? Treffe, schwatze, Schoppe petzen, Wörschtscher esse' alleine reicht nicht mehr, um die Menschen aus der guten Stube herauszulocken.

Viktoria Preussen