...und gefunden...
Gott Jokus wird aus dem Sarg genommen...
Mit Gott Jokus kann die Fastnacht beginnen...
Die Musikzüge spielen auf und sorgen für gute Stimmung im schönen Innenhof der Familie Möller.
TMCR
Was tut sich politisch und gesellschaftlich in den Stadtteilen Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg und Preungesheim in Frankfurt am Main?
Zu Beginn 2006 haben Thilo Stratemann und Karsten Meyerhoff begonnen, die gesellschaftlich-politische Landschaft des Ortsbezirks 10 in Frankfurt zu erkunden. Dabei sind sie auf vielfältige Aktivitäten gestoßen, die mit diesem Blog dokumentiert und kommentiert sein sollen.
Wir sind beide in der CDU in verschiedenen Funktionen tätig.
(12.01.08) Der Heimatverein Eckenheim war mir in den zurückliegenden Jahren nicht grade als vitaler, mitgliederstarker Verband aufgefallen, aber vielleicht ist es das Wesen von Heimat- und Geschichtsvereinen, daß sich vorwiegend gesetztere Herrschaften für die von diesen Vereinen bearbeiteten Themen interessieren. Dem Heimatverein Eckenheim scheint jedenfalls die Unterstützung durch die Krätscher gut zu tun und mit dieser Unterstützung ist denn wohl auch zu erklären, daß es erstens eine Veranstaltung zum Thema "Geschichte des Karnevals in Eckenheim" gibt und daß diese Veranstaltung zweitens wirklich gut besucht ist.
(02.11.08) So, die Frau Pauli, Leiterin des GFFB-Büros in der Eckenheimer Landstraße, wird wieder nicht zufrieden sein mit mir, denn ich kann einfach über das von der GFFb organisatorisch begleitete Nachbarschaftsfest nicht nur Jubelarien schreiben. Es erscheint mir nicht zuende gedacht zu sein. Aber eins nach dem anderen: Auf eine Privatgrundstück an der Ecke der Eckenheimer Schulstraße mit der Eckenheimer Landstraße finden sich eine Reihe von Ständen, an denen teilweise Flohmarktware, teilweise Kunsthandwerk angeboten wird und hintenrum ums Eck stellt sich die GFFB auch selber noch mal vor. Es ist so warm oder kalt, wie man das von einem 2. November erwarten kann und da die besagten Stände draußen sind, laufen die Gäste mit wärmenden Jacken herum.
(02.11.08) Ich habe mir jetzt eine Woche lang den Kopf darüber zerbrochen, was ich über das Integrative Sport- und Spielfest des TSV Bonames Originelles, Witziges und/oder Lästerliches schreiben kann. Die Antwort ist: Nix! Die Veranstaltung ist einfach quadratisch, praktisch, gut. Wer sich so viel Mühe gibt, Kindern einen schönen Tag zu bereiten, wer dazu die komplette Kalbächer Sporthalle voll macht - mit Menschen ;-) - der verdient Anerkennung, Anerkennung und noch mal Anerkennung.
(01.11.08) Die fünfte Jahreszeit nähert sich mit Riesenschritten und ihr erster Vorbote war der Senatsabend des TMCR. Während eine solche Veranstaltung normalerweise dazu dient, Senatoren, Ehrensenatoren und sonstige karnevalistische Würdenträger zu küren und das auch in diesem Jahr natürlich geschehen ist, hatte sich der Verein darauf verlegt, in diesem Jahr stärker auch diejenigen zu ehren, die den Verein mit ihrer unermüdlichen Arbeit am Leben erhalten: Den "normalen" aktiven Mitgliedern. Das finde ich sehr gut und sehr richtig so, denn jeder Karnevalsverein braucht natürlich die diversen Würdenträger aus der Politik, aber ohne die vielen, fleißigen helfenden Hände im Hintergrund geht ebenfalls nichts. Es ist müßig darüber zu streiten, ob das linke oder das rechte Bein für's Laufen wichtiger ist: Es braucht braucht beide Beine gleichermaßen, damit es voran geht.
(19.10.08) An diesem Wochenende fand die traditonelle Geflügelschau des Kleintierzuchtvereins Frankfurter Berg statt.
(15.10.08) Einen Mißstand zu erkennen ist das Eine, ihn in "J'accuse"-Manier in die Öffentlichkeit zu bringen ist ein Zweites, aber ihn zu beheben, das ist ein ganz Anderes. Deshalb ist es zwar gut und richtig, wie ein Ortsbeiratskollege das getan hat die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten im Frankfurter Bogen zu erkennen und es ist auch schön, im Ortsbeirat mit flammender Rede diesen Mißstand anzuprangern und den Magistrat aufzufordern "was" zu tun, aber diese beiden Dinge sind notwendige, aber nicht hinreichende Bedingungen. Es ist gewiß bedauerlich, daß der Supermarkt im Frankfurter Bogen immer noch nicht gebaut werden kann - aus Gründen, die alleine der bisherige Investor zu verantworten hat, soweit ich das sehe - aber es bleibt natürlich mal wieder dem Ortsvorsteher vorbehalten, konkrete und wirksame Maßnahmen zur Behebung des Mißstands einzuleiten. Gemeinsam mit dem Landesverband für Markthandel und Schausteller Hessen e.V. (LMS) sollten nämlich durch einen Ortstermin die Möglichkeiten ausgelotet werden, auf dem Gravensteiner Platz - oder was mal der Gravensteiner Platz werden soll - einen Wochenmarkt einzurichten. Ich war leider einige wenige Minuten zu spät und mußte bei meinem Eintreffen feststellen, daß die Diskussion im schönsten Gange war - und sehr aggresiv und aufgeregt geführt wurde. "Wie das?" werden Sie fragen, handelt es sich scheinbar doch um ein recht einfaches und unemotionales Thema. Weit gefehlt: Ein Anwohner hatte sich im Vorfeld bereits stark engagiert und war nun wohl der Meinung, "seine" Lösung vehement vertreten zu müssen - wobei er sich eines Tones befleißigte, der an die Grenze dessen ging, was ich unter einer leidenschaftlichen Diskussion verstehe. Nachdem sich die Wogen dann doch etwas geglättet hatten, war die sachliche Arbeit recht schnell erledigt: Alle Beteiligten würden einen Wochenmarkt an der genannten Stelle begrüßen, der LMS hält eine Einrichtung für unkompliziert und wirtschaftlich sinnvoll, alle Infrastrukturvoraussetzungen (Strom, Wasser, Platz, ...) sind erfüllt und fertig ist die Laube. Schnell war der Freitagnachmittag als sinnvoller Termin identifiziert - ob später ein weiterer Wochentag hinzukommt, kann man davon abhängig machen, wie der Markt angenommen wird.
(12.10.08) Heute fand die Rassegeflügelschau des Kleintierzuchtvereins Eckenheim statt. Neben den zu bewertenden Tieren in Einzelkäfigen, die jeder Besucher sich anschauen konnte, wurde auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.
(03.10.08) 3. Oktober: Was sagt uns dieses Datum? Genau: Tag der Deutschen Einheit. Und weil der CDU-Stadtbezirksverband Fechenheim seit der Wiedervereinigung jedes Jahr diesen Tag feiert, unterstützen wir die Veranstaltung durch unseren Besuch.
(03.10.08) Politisch Interessierte wissen es: Am 3.10. ist "Tag der Deutschen Einheit" aber auch "Tag der offenen Moschee".
(27.09.08) Durch die Verbreitung des Computers und durch den Siegeszug des Internets hat sich die Entwicklung verstärkt, daß Texte wiederverwendet werden. Die einfache Möglichkeit, Texte zu markieren, zu kopieren und im neuen Dokument einzufügen setzt sich immer weiter durch.
(27.09.08) Durch die Verbreitung des Computers und durch den Siegeszug des Internets hat sich die Entwicklung verstärkt, daß Texte immer wiederverwendet werden. Die einfache Möglichkeit, Texte zu markieren, zu kopieren und im neuen Dokument einzufügen, setzt sich immer weiter durch.
(27.09.08) In der letzten Ortsbeiratssitzung haben sich Bürger über die unmöglichen Zustände in der Grünanlage im Frankfurter Bogen beschwert. Es wäre vor den Arbeiten so schön gewesen und jetzt wäre alles so häßlich. Man hätte Stahlkonstruktionen mit scharfen Kanten montiert, an denen sich die Kinder verletzen würden. Und ... die Liste ließe sich fortsetzen.
(23.09.08) Verkehr ist das kommunalpolitische Knallerthema schlechthin. Wann immer es auf die Tagesordnung kommt kann man sich sicher sein, daß folgende Aspekte eine Rolle spielen:
(16.09.08) Manchmal weiß man ja nicht, ob man lachen soll oder weinen. So ging es mir jedenfalls beim Forum "Frankfurter Horizonte" der CDU-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung zum Thema "Stadt im Grünen - Neue Wohnviertel und Perspektiven für den Wohnungsbau in Frankfurt am Main" das aus gegebenem Anlaß in der neuen Grundschule im Frankfurter Bogen stattfand. Nun sollte man ja meinen, daß ein solches Thema, verhandelt in einer Grundschule auf niedlichen, kleinen Stühlen, auf denen man sich die Ohren mit den Knien hätte zuhalten können, zu keinerlei Gefühlsregung Anlaß gibt - und die Diskutierenden Junker (ABG), Herkströter (Hessen Agentur) und Vowinckel (Stadtverordentenversammlung) haben sich alle denkbare Mühe gegeben, sich an diese Vorgabe zu halten. Aber Carl Scherrer vom Bund für Umwelt- und Naturschutz bringt einen Knaller nach dem anderen! Er eröffnet mit der Feststellung, daß es auf dem Podium an Frauen fehle und das sein insbesondere deshalb unschön, weil es doch die Frauen seien, die ganz besonders unter schlecht geplanten Neubaugebieten litten, sie müßten ja ständig darauf schauen und dort leben. Kann sich jemand den Sturm der Entrüstung vorstellen, der auf das Haupt eines CDU-Politikers gekommen wäre, der sich zu einer solchen Äußerung verstiegen hätte? Aber Herr Scherrer hat noch mehr auf Lager: Es seien ja am ehesten die Frauen, die ein Faller-Häuschen mit Gärtchen wollten, was natürlich angesichts des Flächenverbrauchs nicht akzeptabel sei. Möchte jemand Herrn Scherrer ein patriachalisch-mittelalterliches Weltbild vorwerfen? Nein, sicher nicht, denn er gehört ja zu den per se unverdächtigen Gutmenschen.
(06.09.08) "Ihr feiert ja nur!" lautete vor einiger Zeit der Anwurf eines Bekannten und ein Ortsbeiratskollege, dessen Identität des Sängers Höflichkeit verschweigt, ist in eine der letzten Sitzungen auch mal der Kragen geplatzt und er hat sich zu der Äußerung hinreissen lassen, wir sollten doch jetzt mal aus dem Feiern raus- und in die "echte" Arbeit wieder reinkommen.
(05.09.08) Dōjōs, in denen Zazen praktiziert wird, werden im Zen-Buddhismus Zendō oder Sembutsujô genannt. Man betritt den Zendō von links mit dem linken Fuß zuerst und macht einen Gassho - aber das ist ja allgemein bekannt (wer eine Auffrischung braucht, findet sie hier).