Thilo Stratemann und Karsten Meyerhoff sagen Tschüß

(3. April 2011) Wir, lieber Leserin, lieber Leser tingeln seit über 6 Jahren durch den Ortsbezirk 10 und seit 5 Jahren be- und verarbeiten wir das, was wir dabei gesehen und erlebt haben, in diesem Blog. Das war mal leicht, mal schwer, aber immer eine Menge Arbeit. Das werden Sie möglicherweise im Angesicht der kleinen Artikelchen nicht glauben, aber glauben Sie uns: In dieses Blog sind etliche Arbeitsstunden geflossen.
Nun war immer klar, daß der Besuch von Veranstaltungen und der anschließende Bericht einem politischen Ziel dient: Wir wollten als CDU-Vertreter vor Ort sein, wir wollten präsent und ansprechbar sein, um aus erster Hand zu erfahren, wo der Schuh drückt und wo wir helfen können. Am 27.03.2011 haben die Wähler im Ortsbezirk 10 und in Frankfurt diese Aktivitäten im Rahmen der Kommunlwahlen bewertet - das Resultat ist unter anderem auf der Webseite http://www.stadt-frankfurt.de/wahlen/ zu begutachten. Kurz gesagt ist das Ergebnis unmißverständlich - und es ist vernichtend. Wir beide wurden auf unseren jeweiligen Listen für den Ortsbeirat 10 und die Stadtverordnetenversammlung nach unten durchgereicht und Thilo Stratemann hat den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung erneut nicht geschafft. Das läßt nur den einen Schluß zu: Aktuelle Themen aus den Nachrichten entscheiden offenbar auch die Kommunalwahlen und nicht die Arbeit vor Ort.
In den letzten Jahren haben wir viele Menschen in den nordöstlichen Stadtteilen kennengelernt. Häufig wurden aus Gesprächspartnern Bekannte und gar nicht so selten aus Bekannten Freunde. Diese Bekanntschaften und Freundschaften werden wir natürlich weiterhin pflegen. Der Besuch möglichst aller Veranstaltungen im Ortsbezirk 10 und dieses Blog (inklusive des Veranstaltungskalenders) werden wir jedoch ab sofort einstellen.
Allen Menschen, die dieses Blog bisher gelesen und uns Rückmeldung gegeben haben - egal ob positiv oder negativ - danken wir recht herzlich; alle die das Blog gerne gelesen haben, bitten wir um Verständnis.

Kommunalwahl 27. März 2011

Machen wir's kurz: Am 27. März dieses Jahres sind in Frankfurt Kommunalwahlen. Bitten gehen Sie unbedingt zu diesen Wahlen: Es werden die Ortsbeiräte und die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Da stellen sich die Menschen zur Wahl, die sich um "Ihre" Bürgersteige, Einbahnstraßen, Schulen, Buslinien und Parkbänke kümmern wollen - um die Dinge, die bei Ihnen direkt vor der Haustür, in Ihrem Stadtteil passieren. Dafür brauchen alle Lokalpolitiker Ihre Unterstützung.
Die Autoren dieses Blogs bewerben sich ebenfalls um kommunalpolitische Ämter, Thilo Stratemann für die Stadtverordnetenversammlung (Platz 42 Stadtverordnetenliste CDU) und Dr. Karsten Meyerhoff für den Ortsbeirat 10 (Platz 2 Ortsbeiratsliste CDU). Bitte geben Sie uns am 27.03. jeweils drei Einzelstimmen, damit wir auch in Zukunft diese "Stadtteilzeitung" führen können. Wenn Sie mal "zur Probe" kumulieren und panaschieren wollen, dann können Sie das hier tun.

Sonntag, 6. Februar 2011

TMCR: voller Saal und gute Stimmung

(05.02.2011) Der TMCR hat es geschafft: Der große Saal des Saalbaus Ronneburg ist voll. Die Stimmung ist gut. Das Programm läuft reibungslos ab. Die gastronomische Versorgung durch den Pächter Boro Cidic ist professionell. Der TMCR kann sehr zufrieden sein!
Als erster der drei Karnevalsvereine in den Stadtteilen Eckenheim und Preungesheim hat er nun vorgelegt. Bleibt abzuwarten, ob die beiden anderen - Fidele Eckenheimer und Die Krätscher - das übertrumpfen können.
Schön ist in jedem Fall, daß die meisten Besucher sich verkleidet haben und so eine karnevalistische Stimmung aufkam, die vielen Sitzungen in den letzten Jahren im Ortsbezirk gefehlt haben. Es wäre schön, wenn wieder mehr Menschen beim Karneval mitmachen und nicht nur am Fernseher zuschauen möchten.

TMCR

Sonntag, 30. Januar 2011

TSV Berkersheim erhält neuen Vorsitzenden

(30.01.11) Auf der Jahreshauptversammlung des TSV Berkersheim am 25.2. wird eine wichtige offene Frage des letzten Jahres geklärt: Wer übernimmt die Nachfolge von Volker Gilbert als Vorsitzender des Vereins?
Vor wenigen Tagen hat sich Dr Karsten Meyerhoff bereit erklärt für dieses Amt zu kandidierten. Es ist nicht zu erwarten, daß es Gegenkandidaten geben wird ;-)

TSV Berkersheim

Zaunkönig, Gartenideologie & Schneeräumdienst

(29.01.11) Wenn der Kleingartenverein Eckenheim zu seiner Jahreshauptversammlung in den Saalbau Ronneburg einlädt, ist der große Saal stets sehr gut gefüllt.
Es gibt die vom Vereinsrecht vorgeschriebenen Tagesordnungspunkte. Aber es gibt auch stets etwas zu lernen. So erhielt ein Mitglied neben dem Dank für langjährige Mitarbeit auch ein Lob für seinen Einsatz (z.B. beim Bau und Instandsetzen von Zäunen des Vereins). Und da bekommt der Name "Zaunkönig" doch eine ganz neue Bedeutung ;-)
Außerdem konnte man lernen, daß die verschiedenen Anschauungen zur Gestaltung des eigenen Kleingartens von manchen Zeitgenossen als unterschiedliche "Gartenideologien" bezeichnet wird.
Ganz nebenbei erwähne der Vorsitzende Nils König die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Schülerladen "Dornbusch-Piraten" und der evangelischen Kindertagesstätte "Nazareth-Schlange" bei zwei Generationsgärten des Vereins.
An diesem Nachmittag wurden auch Beschlüsse von größerer finanzieller Tragweite gefaßt: Der Vorstand wurde beauftragt sich um eine Lösung für den Schneeräumdienst zu kümmern. Hier sind die Kleingartenvereine gefordert, in gleichem Umfang wie private Grundbesitzer auf öffentlichen Gehwegen den Schnee zu schüppen. Außerdem genehmigten die Mitglieder das Budget für erste Zaunerneuerungen.
Ob wirklich in den nächsten Jahren die Fußwege eigene Straßennamen erhalten werden, wird sich zeigen. Hier mal ein paar - nicht ganz ernst gemeinte - Vorschläge: Mohnweg, Hanfweg und Cannabisweg.

Kleingartenverein Eckenheim

Schließlich soll der Saal voll werden

(23.01.11) Als Boris Straub, der Vorsitzende der SPD Frankfurter Berg, die Gäste begrüßte hatte er viel zu tuen. Neben den Vereinsvertretern aus dem Stadtteil waren viele Ortbeiratsmitglieder und Mandatsträger von anderen Parteien anwesend. Aber um eine Begründung mußte Herr Straub gar nicht gefragt werden. Er sagte dazu selber: Schließlich müsse der Saal ja voll werden.
Mit dem Neujahrsempfang war die SPD am Frankfurter Berg relativ spät dran. Mit ihrem Wahlprogramm für den Stadtteil Frankfurter Berg war sie noch rechtzeitig vor dem Kommunalwahlkampf fertig geworden. Und so nutze Herr Straub auch die Möglichkeit in seinem Redebeitrag die Unterschiede zu den anderen Parteien herauszuarbeiten. Damit wurde jedem Besucher verdeutlich: Der Kommunalwahlkampf hat begonnen.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Wo sich Elvis die Mandeln rausnehmen ließ

(09.01.2011) Es ist völlig klar, wer gemeint ist, wenn von Elvis die Rede ist, oder? Es ist nicht Elvis Smith oder Elvis Jones gemeint, sondern Elvis Presley. Aber was ein echter Rockstar ist, der braucht keinen Vornamen - ich sage nur Madonna, Prince und Heintje.
Auch den zahlreichen Besuchern des Neujahrsempfanges des Ortsbeirates 10 ist klar, auf welchen Elvis sich der Generalkonsul der USA, seine Exzellent Herr Alford bezieht, als er sein Grußwort denen entbietet, die er als seine Nachbarn bezeichnet. Er berichtet nämlich davon, wie die Gebäude, in denen er mit dem weltweit größten Generalkonsulat der USA residiert, einst ein Militärkrankenhaus waren, in dem sich Elvis die Mandeln hat herausnehmen lassen: Die große Geschichte und die kleinen Geschichten berühren einander.
Der rappeldicke gefüllte Saal des Hauses Ronneburg quittiert jedenfalls diese kleine Anekdote mit viel Wohlwollen, wie überhaupt der Herr Generalkonsul viel Aufmerksamkeit erfährt, denn es ist ja keineswegs selbstverständlich, daß eine so wichtige Persönlichkeit sich die Zeit nimmt, an einer so kleinen Veranstaltung, wie das der Neujahrsempfang des Ortsbeirates 10 ist, teilzunehmen: Hätte er diesen Termn nicht wahrgenommen, wäre er wohl auch nicht vor Langeweile umgekommen.
Was gab's sonst? Musik auf hohem Niveau! Das ist man sonst bei solchen Veranstaltungen gar nicht gewohnt, aber hier gab es Musical, Oper und Operette. Gut, "nur" Gesang mit Klavierbegleitung, aber von Laien auf einem sehr hohen Niveau dargeboten. Hätte einer der Sänger schiefe Zähne gehabt und ein schlecht sitzendes Sakko getragen, er hätte glatt "Deutschland sucht den Superstar" gewinnen können: Was Paul Potts kann, können wir schon lange. Mir persönlich hat "Ach, ich habe sie nur auf die Schulter geküßt" aus dem Bettelstudenten von Carl Millöcker besonders gut gefallen, weil der Sänger eine kleine szenische Aufführung dazu liefert, obwohl er einen modernen Straßenanzug trägt und nicht die Uniform die einem Oberst Ollendorf, Gouverneur von Krakau, angemessen gewesen wäre, denn das ist die Rolle, in der er seinen sehr sonoren Bass-Bariton-Gesang zum Besten gibt. Ich denke, daß die Nummer zur Uraufführung des Werkes 1882 wahrscheinlich der Gipfel der Verruchtheit war: Tempi passati.

Freitag, 7. Januar 2011

Neujahrsempfang der SPD Eckenheim und Preungesheim

(07.01.2011) Der erste Termin im frischen, neuen Jahr, dieselben Leute, dieselben Veranstaltungen, dieselben Themen - zum Beispiel beim Neujahrsemfpang der Eckenheimer und Preungesheimer Genossen. Aber das ist nichts Schlimmes. Im theologischen Gesprächskreis der Nazarethgemeinde in Eckenheim habe ich, neben vielen anderen Dingen gelernt, daß die Form den Inhalt unterstützt - und ihn manchmal auch ersetzt, wenn es am Inhalt ein wenig fehlt. Aber die Wahrung der Form erhält die Möglichkeit, funktionale Zusammenhänge wiederzubeleben, auch wenn es zwischenzeitlich mal am Inhalt fehlt. Das nennen manche Menschen konservativ oder gar reaktionär - ich denke, es ist schlau.
In diesem Sinne ist der Neujahrsempfang der Eckenheimer und Preungesheimer SPD-Ortsvereine eine sehr konservative Sache, denn alles ist wie immer: Voller Saal, alle da, die immer da sind und es wird gesungen - der Jugendchor Eschersheim ist mal wieder dran. Man zieht sich diese Veranstaltung an, wie den alten Lieblingspullover: Es ist vielleicht nicht das neueste und schönste Kleidungsstück, aber soooooo bequem ...
Natürlich gibt es auch eine Rede und die hält in diesem Jahr der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, Klaus Oesterling. Was diese Rede angeht - nun ja, wenn Sie dieses Blog lesen, dann kennen Sie unsere politische Ausrichtung und Sie ahnen schon, daß wir hier keine Elogen auf die Rede und den Redner veröffentlichen werden. Aber ich hatte den Eindruck, daß mir selbst die Genossen nicht wiedersprochen haben würden: So eine saft- und kraftlose Rede mit überaus wohldosiertem Inhalt habe ich selten erlebt. Denn diese Genossen mußten sich an ein, zwei Stellen sozusagen das Recht erkämpfen, applaudieren zu dürfen ansonsten der Redner einfach tonlos weitergesprochen haben würde, ohne Punkt und Komma. Das finde ich schon kurios, wenn man nicht einmal den eigenen Leuten die Möglichkeit einräumt, Zustimmung zu signalisieren. Und was den Inhalt angeht, also, mal ganz ehrlich: Ich als CDU-Mitglied muß mich doch wenigstens ein klein-wenig über die Rede aufregen oder ärgern, oder? Sonst stimmt doch da was nicht - aber mehr als Ruhepuls hatte ich zu keiner Zeit ...

Freitag, 10. Dezember 2010

Weihnachtsbasar der AHD

(05.12.2010) Ich bin evangelisch-reformiert. Damit müßte ich eigentlich nach katholischem Verständnis kurz vor der Ketzerei stehen, wenn ich das richtig sehe. Aber Amtsverständnis und Rechtfertigungslehre, sehr geehrter Herr Ratzinger: Da kann ich nicht anders, das sehe ich anders als Sie.
Trotzdem fühle ich mich in der katholischen Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit immer willkommen. Kaum hat man sich gesetzt, kommt einer oder eine, setzt sich dazu, ein Plausch ist im Gange, man ist einer oder verschiedener Meinung, der Kuchen ist selbstgebacken und der Kaffee heiß. Ich habe hohen Respekt davor, wenn es auf der Basis ehrenamtlicher Arbeit gelingt, immer wieder ein so offenes Haus zu bereiten. Da macht sich sicher der missionarische Anspruch der christlichen Kirchen ("Geht hinaus in alle Welt und lehret alle Völker, [...]) bemerkbar - aber der muß ja auch immer wieder durch harte Arbeit mit Leben gefüllt werden. Die AHD, die sich insbesondere den Familien verschrieben hat, tut das jedenfalls immer wieder und genügt damit dem eigenen Motto: "Du glaubst nicht allein!".

AHD

Weihnachtsfeier beim TMCR

(05.12.2010) Weihnachtszeit - besinnliche Zeit? Pustekuchen! Weihnachtsbrief schreiben, Geschenke besorgen, Weihnachts- und Adventsfeiern besuchen (viele davon!), Jahresendstreß in der Firma: Weihnachten ist alles, nur nicht besinnlich!
Deshalb bin ich wirklich und wahrhaftig dankbar, daß die Weihnachtsfeier des TMCR so überaus geruhsam ist. Es gibt kein offizielles Programm, man sitzt beisammen, erzählt sich was oder auch nicht, beklagt sich über's Wetter, nimmt die eine oder andere Speise zu sich und gießt das Gemenge aus Putenbrust, Erdnüssen, Negerküssen und Keksen im Magen mit Sekt auf. Lieber TMCR, über den Traubenkleber, den ihr da als Sekt ausschenkt, müssen wir allerdings noch mal reden.
So ist denn dieser kurze Artikel ein tief empfundenes Lob der Faulheit und der Ereignisarmut. Nein, das ist jetzt ausnahmeweise mal nicht ironisch gemeint ...

TMCR

Funktionierender Weihnachtsmarkt am Frankfurter Berg

(05.12.2010) Warum funktionieren manche Veranstaltungen und andere nicht? Das habe ich mich gefragt, als wir auf dem Weihnachtsmarkt am Frankfurter Berg auf dem Schulhof der Albert-Schweitzer-Schule stehen - und frieren wie verrückt. Wie verrückt gefroren haben wir auch schon auf anderen Weihnachtsmärkten, aber nicht gemeinsam mit so vielen anderen Leuten. Weihnachtsmärkte in Eckenheim und Preungesheim - beides viel größere Stadtteile mit einem viel größeren Besucherpotential - gibt es nicht oder sie haben in der Vergangenheit nicht wirklich funktioniert.
Nach kurzen Nachdenken sage ich:
  • Organisator
  • Gemeinschaft
  • Platz
sind die entscheidenden Faktoren. Es braucht einen Organisator. Das kann eine Person oder eine Funktion sein, aber er oder sie müssen permanent da und permanent ansprechbar sein - und permanent sanft die Peitsche schwingen, damit jeder Beteiligte weiß: Ich muß wieder ins Geschirr.
Es braucht auch eine Gemeinschaft, oder community wie man auf Neudeutsch sagt: Menschen die sich zusammengehörig fühlen und sich sagen: "Wenn wir's nicht tun, tut's keiner und wir tun's für uns und unsere Kinder." und die sich aus diesem Gefühl den Sch%&$ jedes Jahr wieder antun. Und schließlich braucht's den Platz. Der muß zentral liegen und gut erreichbar sein, denn sonst kann sich keiner sagen: "Ach, komm, wir geh'n mal schnell gucken was so los ist." um dann drei Stunden zu bleiben, weil den Kindern das Kinderschminken so gut gefällt.
Und da der Weihnahctsmarkt am Frankfurter Berg blüht, wächst und gedeiht, muß der Frankfurter Berg wohl die drei Kriterien erfüllen. Überlegen Sie doch mal, ob Ihnen der/die Organisator/Organisatorin und die Gemeinschaft einfallen.

Sonntag, 28. November 2010

Weihnachtsmarkt Bethaniengemeinde

(28.11.2010) Mal ehrlich, was soll man denn über einen Weihnachtsbasar schreiben? Also, wie kann ein aufregender und lustiger Beitrag über einen Weihnachtsmarkt aussehen? Es gibt kaum eine unaufgeregtere Veranstaltung, als einen Weihnachtsmarkt im Saale. Das ist per definitionem so, das soll so sein: Besinnlichkeit ist hier oberste Bürgerpflicht.
Immerhin kann man über den Weihnachtsmarkt in der Bethaniengemeinde am Frankfurter Berg sagen, daß fast ausschließlich selbstgefertigte Dinge angeboten werden: Eine wohltuende Abwechslung. Und sonst? Ein netter Plausch bei Kaffee und Kuchen und ich habe einen sehr originellen Adventskalender gefunden, weit abseits der Industrieware, die wahrscheinlich schon im Frühjahr von versklavten Zwergen in den tiefen, tiefen Höhlen Nordlapplands unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen industriell gefertigt werden - so schmeckt wenigstens die Schokolade in den Dingern immer ...

Bethaniengemeinde

Integratives Spiel- und Sportfest

(07.11.10) Was ist eigentlich wichtiger: Breitensport oder Leistungssport? Beides? Das ist die bequeme Antwort, die ein Kommunalpolitiker in Zeiten klammer Kassen nicht mehr geben kann.
Nun könnte man sagen, daß für integrative Angebote - in diesem Fall Sportangebote für Kinder mit und ohne Behinderung - immer genug Geld da seien müßte. Und das ist auch so. Der TSV Bonames muß sich keine Sorgen um die Zuschüsse der Stadt machen. Zur Eröffnung kommt der ehrenamtliche Stadtrat Bürger und der Kämmerer Uwe Becker. Und die Besucherzahlen sprechen für sich! Diese Veranstaltung wird es auch in den nächsten Jahren geben.
Aber wie sieht es z.B. mit einem Marathon aus? Kann man hier sagen wir brauchen nur die ganz großen Veranstaltungen, die im Fernsehen übertragen werden und auch für Sponsoren interessant sind? Ist eine kleine Veranstaltung eines kleinen Vereins für einen kleinen Stadtteil genau so wichtig? Hier wird es schwierig Kriterien festzulegen!
Aus Gesprächen mit dem TSV haben wir erfahren, daß die Stadt Frankfurt bezüglich der Förderung von Marathonläufen ihre Zuschußpolitik umgestellt habe und vermutlich mehr auf Events, die sich gut vermarkten lassen, umgestellt habe. Dies wird einerseits mit Schulterzucken kommentiert und anderseits mit dem Wunsch an die Stadtpolitik doch bitte die Kriterien offen zu legen und den betroffenen Vereinen mitzuteilen. Der Marathonlauf hat dieses Jahr übrigens in Bonames wieder stattgefunden - auch ohne Zuschüsse...

TSV Bonames

Weihnachtsmarkt Berkersheim

(28.11.2010) Der Weihnachstmarkt in Berkersheim leidet unter dem Problem aller Veranstaltungen, die auf ehrenamtliche Arbeit angewiesen sind: Alle wollen feiern, keiner will dafür arbeiten. In Abwandlung eines bekannten Sprichwortes gilt aber: Wer feiern will, muß auch arbeiten können, denn vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt - um gleich noch eine triviale Wahrheit anzufügen. Gemessen daran, daß es nicht ganz einfach war im Vorfeld alle Truppen zu sammeln und geordnet in die Schlacht zu führen, sieht der Weihnachtsmarkt wieder aus wie aus dem Ei gepellt. Na ja, wenn Berkersheim die Muskeln anspannt ...
Der zweijährlich stattfindende Markt zieht wie immer die Massen an. Am Stand des TSV Berkersheim beispielsweise sind die feilgebotenen Adventsgestecke schon fast ausverkauft, obwohl wir schon am frühen Nachmittag eintrudeln. Am ersten Advent noch Adventsgestecke zu verkaufen ist ja eigentlich ziemlich mutig, denn man würde doch erwarten, daß die Leute ihre Adventsgestecke bereits haben. Aber offenkundig weiß man: Auf dem Berkersheimer Weihnachtsmarkt gibt es schöne Gestecke, laß uns noch zuwarten. Frankfurt hat noch Ecken, die herzerwärmend ungroßstädtisch sind und Berkersheim gehört eindeutig dazu - aber nur, wenn sich auch in Zukunft Leute finden, die mithelfen.

Fideler Karnevalsanfang

(20.11.2010) Jetzt kommt man kurz vor Veranstaltungsbeginn in den großen Saal des Saalbaus Ronneburg und bekommt gerade so noch einen Sitzplatz. Da habe ich aber noch mal Glück gehabt...
Damit fängt die Karnevalssaison für die Fidelen Eckenheimer vorbildlich an. Auch wenn dem Besucher vieles nicht bewußt ist. Wieviele Telefonate und Schreiben wurden verschickt, um die Gastauftritte zu organisieren? Wie lange habe die Garden geprobt für ihre Auftritte? Seit wie viel Uhr sind die Mitglieder des Vereins heute schon unterwegs um den Saal vorzubereiten? Wie viele helfenden Hände hinter der Bühne ermöglichen das ganze Programm? u.s.w.
Es gab keine Generalprobe und es hat alles geklappt. Na, dann kann die Kampagne ja beginnen!

Fidele Eckenheimer

Kaffee, Kuchen und der Heiland

(27.11.2010) Was feiern wir zu Weihnachten? Straßenumfragen fördern da ja regelmäßig die kuriosesten Antworten zutage (mein Favorit: "Jesus' Hochzeitstag") und wenn man sich das Stadtbild anschaut könnte man den Eindruck gewinnen, es würden iPod und Dessous gefeiert. Tatsächlich hat man in unvordenklicher Zeit strategisch geschickt die Geburt von Jesus in die Nähe der Wintersonnenwende gelegt. So wie ich den Erlöser einschätze, würde er wohl nichts dagegen gehabt haben, daß man seinen Ehrentag mitten im europäischen Winter feiert, Hauptsache man erinnert sich seiner.
Und da wird's spannend. Bei den zahlreichen Weihnachtsfeiern, die wir regelmäßig besuchen, stellt sich mir immer wieder die Frage: Um wieviele Glaubensinhalte geht es denn hier eigentlich noch? Oder haben Kaffee und Kuchen lange die Oberhand gewonnen? Ich bin mir da manchmal nicht so sicher. Bei der Weihnachtsfeier des VdK Ortsverband Eckenheim/Eschersheim immerhin werden Weihnachtslieder mit eindeutig christlichem Hintergrund gesungen und von Heiland, der das Licht der Welt ist, ist auch mehr als einmal die Rede. Die Lieder werden von den Marbach-Lerchen begleitet, einem Damen-Chor, der stets versucht, zur Zufriedenheit des Publikums die Lieder zu intonieren. Und das Publikum ist zahlreich: Wenigsten 100 Menschen haben sich in den Räumen des Sozialzentrums Marbachweg versammelt, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Und vielleicht hat sich in dem kleinen Wort "gemeinsam" bereits ein Teil der Weihnachtsbotschaft erfüllt. Das ist ja auch das Motto des VdK: "Wir lassen keinen allein! Für uns ist jeder wichtig!". Schon erstaunlich, daß sich in einem so weltlichen Verein wie dem VdK so viele christliche Wurzeln finden. Daran sollte man sich vielleicht erinnern, wenn das nächste Mal wieder irgendwo die weitere Säkularisierung unserer Gesllschaft gefordert wird ...

VdK Frankfurt - Ortsverbände

Wer hoch hinaus will, muß tief in die Erde

(27.11.2010) Der Deutsche Alpenverein hat eine Sektion Frankfurt. Das mag einen wundern, da doch die Alpen so den einen oder anderen Kilometer von Frankfurt entfernt sind. Aber es geht weiter: Frankfurt war lange Jahre nach Gründung des DAV im 19. Jahrhundert Hauptsitz des Vereins! Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, hat die Frankfurter Sektion des DAV gut und gerne 6000 Mitglieder; nein, da ist mir keine Null zuviel reingerutscht - und wie sagt man in Norddeutschland: Und jetzt kommen Sie!
Ich habe das alles nicht gewußt und weil der Verein wohl der Meinung war, daß es auch andere, die es wissen könnten und sollten, nicht wissen, hat man einen Informationsnachmittag veranstaltet und der halbe Ortsbeirat ist da und hört sich an, daß der Verein vom breitensportlichen Wandern bis zum Sportklettern auf Europa- und Weltniveau eine enorme Vielzahl von Aktivitäten entfaltet.
Nach ungefähr einer halben Stunde steuert der Beamer-Vortrag dann auf das Thema zu, daß sich als des Oudels Kern erweist: Die Kletterhalle, die der DAV auf seinem Gelände fast am Kreuzungspunkt der Stadtteile Berkersheim, Eckenheim, Preungesheim und Frankfurter Berg (Homburger Landstraße 283) errichten wird. Auf einer Grundfläche von ungefähr 20 mal 25 Metern wird alles geboten werden, was das Klettererherz begehrt. Der Clou dabei ist, daß der Verein die Halle der Allgemeinheit öffnen wird - gegen ein Eintrittsgeld, gewiß, aber immerhin. Und auch zu den Schulen und anderen Sportvereinen im Beritt wird der Kontakt gesucht. Für den Ortsbezirk 10, der an einem erheblichen Mangel an gedeckten Sportstätten leidet, wäre es ein Segen eine solche Halle zu haben. Da sind sich alle Besucher der Informationsveranstaltung dann schnell einig.
So, reden wir mal über die Höhe der Halle. Daß eine Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins mehr lichte Höhe braucht als eine Neubau- und sogar eine Altbauwohnung ist klar. Also, 14 Meter Außenhöhe muß es schon mal sein. Und da sagt jetzt die Stadtverwaltung: Hhmm, in Abwesenheit eines dedizierten Baurechts und in Anlehnung an die umgebende Bebauung darf die Halle aber nur 10 Meter hoch sein. Das hat zur Konsequenz, daß der Halle 4 Meter in der Erde verschwinden muß, damit insgesamt die Höhe von 14 Meter erreicht wird. Das kostet überall in Deutschland eine Menge Geld, aber an der Stelle liegt ausgerechnet der Grundwasserspiegel sehr hoch, sodaß es dort extra teuer würde, da man ein Wassermanagement bräuchte. Jetzt fragt sich der geneigte Leser, warum man sich denn im Niemandsland zwischen Autobahn, Gewerbegebiet und Bundespolizeikaserne - alles keine architektonischen Geniestreiche - an 10 Meter Außenhöhe halten sollte, nur weil zufällig das bestehende Gebäude des DAV diese Höhe aufweist. Die Besucher des Informationsnachmittages rechnen mal schnell mit 10 Fingern nach, daß der ebenerdige Bau der Halle dem Steuerzahler Zuschüsse in sechsstelliger Höhe ersparen würde und man ist schnell einig: Der Ortsbeirat wird den Magistrat bitten, seine Entscheidung zu überdenken, seinen Ermessensspielraum im Sinne des DAV und der Bürger im Ortsbezirk 10 zu nutzen und die ebenerdige Bauweise zu gestatten.

DAV - Sektion Frankfurt

Sonntag, 14. November 2010

Sie können es nicht erwarten!

(13.11.2010) Der 11.11. ist grade einmal zwei Tage verstrichen, da eröffnen die Krätscher schon die Kampagne für sich mit, na ja, eben der Eröffnungssitzung. Ich hatte erwartet, daß es die Vereine wohl etwas langsamer würden angehen lassen, da doch diesmal die Kampagne im Vergleich zu den letzten Jahren diesmal sehr lang ist, aber da liege ich wohl falsch.
Für mich steht diese Sitzung und wohl auch die ganze Kampagne der Krätscher unter dem Motto: "Machen wir jetzt selbst!". Die gesamte Veranstaltung wird nämlich - von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen - von Akteuren aus den eigenen Reihen bestritten: Von der Moderation über die Büttenreden und die Gardetänze - alles Krätscher. Meinen Respekt dafür, da beginnt die lange, beharrliche Arbeit des Vorstands Früchte zu tragen! Und noch etwas fällt mir auf: Ein erheblicher Teil der Arbeit wird von dem vermeintlich schwachen, gewiß aber schönen Geschlecht getragen und das beschränkt sich nicht nur auf die Garden und die Arbeit hinter den Kulissen - auch eine interessante Entwicklung.
Ansonsten haben sich die Krätscher alte Tugenden bewahrt: Wer Karneval mit Familienanschluß sucht, ist hier genau richtig.

Krätscher

Alles anders - und alles gleich

(13.11.2010) Die Ausgrabung der Fastnacht, wie sie der TMCR alljährlich zelebriert, ist eine hoch-ritualisierte Veranstaltung, fast so wie ein Gottesdienst. Wenn man die Gottesdienstordnung in seiner Gemeinde kennt, dann weiß man, wo die Lieder kommen, wann die Predigt dran ist und wann der Segen. Und so weiß man, wo und wann bei der Ausgrabung der Fastnacht das karnevalistische Vaterunser gebetet wird und wann das Gelöbnis dran ist. So weit nichts Neues. Neu ist, daß der Regen in diesem Jahr viel wärmer war, als in den Jahren zuvor. In den zrückliegenden Jahren war das Wetter nämlich immer überaus naß, kalt und generell so eckelhaft, daß man sich gewünscht hätte, es würde Glühwein gereicht. Diesmal nieselt es nur leicht und es ist so wohl-temperiert, daß die musikalisch Aktiven locker in Kostümen und Uniformen draußen musizieren können.




TMCR

Sonntag, 7. November 2010

Krätscher allüberall

(06.11.2010) Die Krätscher werden 50 und wie jeder 50-jährige lassen sie die Sektkorken knallen und zwar ordentlich. Mit akademischer Feier und buntem Abend an einem Tag haben sich die Karnevalisten noch kurz vor Beginn der Kampagne in Bezug auf den Arbeitsaufwand einen ordentlichen Büngel ans Bein gebunden. Der akademischen Feier konnte wir beide leider nicht beiwohnen, da uns jeweils private Termine am Kommen gehindert hatten, aber den bunten Abend konnten wir uns ansehen. Da fällt zunächst einmal eines auf: Der große Saal des Hauses Ronneburg ist gesteckt voll, man findet kaum noch einen freien Sitzplatz. Wenn doch nur alle ehrenamtlich arbeitenden Menschen für ihr Engagement so belohnt würden ..
Von der Form her ist die Veranstaltung eine Mischung aus Nostalgiefete und Karnevalssitzung - bei einem Karnevalsverein, der 50 wird, ist das auch nicht wirklich anders zu erwarten, denn es gibt ja noch etliche Menschen, die aus eigener Anschauung von der Gründung des Vereines berichten können. So berichtet denn ein ehemaliges Vereinsmitglied das seit 47 Jahren in den USA wohnt von den ersten Aktivitäten und den ersten Erfolgen der Garden, ein ehemaliges Mitglied des Männerbaletts erzählt launig Geschichten über die Kostüme von damals, von denen heute nur noch die Schuhe passen und über die gewissenhafte Überprüfung des Inhalts von Bierfässern und zwischendurch tanzen die Garden. Die haben in den letzten zwei Jahren übrigens enorm zugelegt, sowohl an Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (sic!) als auch an Können. Respekt!
Was den Organisationsablauf der Veranstaltung angeht, so wird man wohl mit dem berühmten Zitat aus dem Götz von Berlichingen sagen müssen: "Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten!". Aber ich bin mir sicher, daß Moderation, Organisation, Technik und Ablaufsteuerung bis zu den eigentlichen Karnevalssitzungen zum gestiegenen Leistungsniveau der Garden aufschließen werden ...
Da bei der Feier etliche ehemalige Krätscher anwesend waren, wäre es ungeheuer schön, wenn mit dieser Veranstaltung die Versöhnung über die Generationsgrenzen hinweg fortgesetzt werden könnte: Was Captain Kirk und Captain Jean-Luc Picard können, könnt ihr auch! (Nicht-Trekkies können sich hier informieren)

Krätscher

Alt-Frankfurt in der AWO und in Dias

(30.10.2010) Der Bürgerverein Frankfurter Berg ruft in die heiligen Hallen der AWO am Frankfurter Berg zum Diavortrag der Freunde Frankfurts zum Thema: "Alt-Frankfurt vor dem Krieg" und alle kommen - oder doch eine Menge. Das es Kaffee und Kuchen kostenlos gibt wird wohl keinen abgeschreckt haben.
Ich für mein Teil stelle fest, daß ich offenbar nicht ganz das Zielpublikum bin, denn allgemein wird der Vortragsstil des Referenten goutiert. Ich tue mich schwer, der reinen Aneinanderreihung von abphotographierten Postkarten etwas abzugewinnen, denn die Bilder werden als eine reine Aneinanderreihung vorgestellt. Es wird kaum kein Bezug hergestellt, weder ein räumlicher noch ein historischer und so gibt es denn den Römer von vorne, von hinten, von der Seite, von der Paulskirche aus gesehen, von Innen, mit dem Brunnen davor und ohne, als Zeichnung und als Photographie - und dann gibt es den Dom von vorne, von hinten, von der Seite, von der Paulskirche aus gesehen, ... Alles sehr enzyklopädisch und wissenschaftlich gewiß überaus verdienstvoll, aber an einem Samstagnachmittag nichts das mich wirklich fesseln würde. Aber wie gesagt: Dem Publikum scheint es bei Kaffee und Kuchengut zu gefallen und mehr als einmal höre ich Getuschel: "Ach ja, stimmt, so lag das an ... weißt Du noch, wie wir ... ich ja damals dort ...". Damit höre ich jetzt auf zu nörgeln. Denjenigen, denen die Veranstaltung hatte gefallen sollen, hat sie offensichtlich gefallen: Das freut mich aufrichtig!

Freitag, 5. November 2010

Bürgerpflicht und Kriegsbeil

(30.10.2010) Wer die Krätscher kennt, weiß daß weder die Vergangenheit ganz konfliktfrei war noch die Gegenwart so ganz konfliktfrei ist. Wie auch immer man sich zu den Dingen und Vorgängen stellt, die Gegenstand der Streitereien sind: Dem Verein entziehen sie einen Teil der Kraft, die er eigentlich bräuchte, um das Schiff auf Kurs zu halten und zusätzliche, neue Ideen in die Tat umsetzen zu können.
Das merkt man auch wieder anläßlich der Hauptversammlung des Vereins, während der - sagen wir mal: engagiert und mit viel innerer Beteiligung diskutiert wird. Nun ist Ruhe in einem Verein nicht notwendigerweise die erste Bürgerpflicht, aber eine Unruhe sollte dann wenigstens kreativ sein. Ob sie das bei den Krätschern ist, daran darf man zweifeln.
Ich wünsche dem Verein von Herzen, daß es möglich wird, die zahlreichen Kriegsbeile so zu begraben, daß nicht noch die Handgriffe noch aus der Erde schauen ...

Krätscher