
Was tut sich politisch und gesellschaftlich in den Stadtteilen Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg und Preungesheim in Frankfurt am Main?
Zu Beginn 2006 haben Thilo Stratemann und Karsten Meyerhoff begonnen, die gesellschaftlich-politische Landschaft des Ortsbezirks 10 in Frankfurt zu erkunden. Dabei sind sie auf vielfältige Aktivitäten gestoßen, die mit diesem Blog dokumentiert und kommentiert sein sollen.
Wir sind beide in der CDU in verschiedenen Funktionen tätig.
Thilo Stratemann und Karsten Meyerhoff sagen Tschüß
(3. April 2011) Wir, lieber Leserin, lieber Leser tingeln seit über 6 Jahren durch den Ortsbezirk 10 und seit 5 Jahren be- und verarbeiten wir das, was wir dabei gesehen und erlebt haben, in diesem Blog. Das war mal leicht, mal schwer, aber immer eine Menge Arbeit. Das werden Sie möglicherweise im Angesicht der kleinen Artikelchen nicht glauben, aber glauben Sie uns: In dieses Blog sind etliche Arbeitsstunden geflossen.
Nun war immer klar, daß der Besuch von Veranstaltungen und der anschließende Bericht einem politischen Ziel dient: Wir wollten als CDU-Vertreter vor Ort sein, wir wollten präsent und ansprechbar sein, um aus erster Hand zu erfahren, wo der Schuh drückt und wo wir helfen können. Am 27.03.2011 haben die Wähler im Ortsbezirk 10 und in Frankfurt diese Aktivitäten im Rahmen der Kommunlwahlen bewertet - das Resultat ist unter anderem auf der Webseite http://www.stadt-frankfurt.de/wahlen/ zu begutachten. Kurz gesagt ist das Ergebnis unmißverständlich - und es ist vernichtend. Wir beide wurden auf unseren jeweiligen Listen für den Ortsbeirat 10 und die Stadtverordnetenversammlung nach unten durchgereicht und Thilo Stratemann hat den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung erneut nicht geschafft. Das läßt nur den einen Schluß zu: Aktuelle Themen aus den Nachrichten entscheiden offenbar auch die Kommunalwahlen und nicht die Arbeit vor Ort.
In den letzten Jahren haben wir viele Menschen in den nordöstlichen Stadtteilen kennengelernt. Häufig wurden aus Gesprächspartnern Bekannte und gar nicht so selten aus Bekannten Freunde. Diese Bekanntschaften und Freundschaften werden wir natürlich weiterhin pflegen. Der Besuch möglichst aller Veranstaltungen im Ortsbezirk 10 und dieses Blog (inklusive des Veranstaltungskalenders) werden wir jedoch ab sofort einstellen.
Allen Menschen, die dieses Blog bisher gelesen und uns Rückmeldung gegeben haben - egal ob positiv oder negativ - danken wir recht herzlich; alle die das Blog gerne gelesen haben, bitten wir um Verständnis.
Nun war immer klar, daß der Besuch von Veranstaltungen und der anschließende Bericht einem politischen Ziel dient: Wir wollten als CDU-Vertreter vor Ort sein, wir wollten präsent und ansprechbar sein, um aus erster Hand zu erfahren, wo der Schuh drückt und wo wir helfen können. Am 27.03.2011 haben die Wähler im Ortsbezirk 10 und in Frankfurt diese Aktivitäten im Rahmen der Kommunlwahlen bewertet - das Resultat ist unter anderem auf der Webseite http://www.stadt-frankfurt.de/wahlen/ zu begutachten. Kurz gesagt ist das Ergebnis unmißverständlich - und es ist vernichtend. Wir beide wurden auf unseren jeweiligen Listen für den Ortsbeirat 10 und die Stadtverordnetenversammlung nach unten durchgereicht und Thilo Stratemann hat den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung erneut nicht geschafft. Das läßt nur den einen Schluß zu: Aktuelle Themen aus den Nachrichten entscheiden offenbar auch die Kommunalwahlen und nicht die Arbeit vor Ort.
In den letzten Jahren haben wir viele Menschen in den nordöstlichen Stadtteilen kennengelernt. Häufig wurden aus Gesprächspartnern Bekannte und gar nicht so selten aus Bekannten Freunde. Diese Bekanntschaften und Freundschaften werden wir natürlich weiterhin pflegen. Der Besuch möglichst aller Veranstaltungen im Ortsbezirk 10 und dieses Blog (inklusive des Veranstaltungskalenders) werden wir jedoch ab sofort einstellen.
Allen Menschen, die dieses Blog bisher gelesen und uns Rückmeldung gegeben haben - egal ob positiv oder negativ - danken wir recht herzlich; alle die das Blog gerne gelesen haben, bitten wir um Verständnis.
Kommunalwahl 27. März 2011
Machen wir's kurz: Am 27. März dieses Jahres sind in Frankfurt Kommunalwahlen. Bitten gehen Sie unbedingt zu diesen Wahlen: Es werden die Ortsbeiräte und die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Da stellen sich die Menschen zur Wahl, die sich um "Ihre" Bürgersteige, Einbahnstraßen, Schulen, Buslinien und Parkbänke kümmern wollen - um die Dinge, die bei Ihnen direkt vor der Haustür, in Ihrem Stadtteil passieren. Dafür brauchen alle Lokalpolitiker Ihre Unterstützung.
Die Autoren dieses Blogs bewerben sich ebenfalls um kommunalpolitische Ämter, Thilo Stratemann für die Stadtverordnetenversammlung (Platz 42 Stadtverordnetenliste CDU) und Dr. Karsten Meyerhoff für den Ortsbeirat 10 (Platz 2 Ortsbeiratsliste CDU). Bitte geben Sie uns am 27.03. jeweils drei Einzelstimmen, damit wir auch in Zukunft diese "Stadtteilzeitung" führen können. Wenn Sie mal "zur Probe" kumulieren und panaschieren wollen, dann können Sie das hier tun.
Die Autoren dieses Blogs bewerben sich ebenfalls um kommunalpolitische Ämter, Thilo Stratemann für die Stadtverordnetenversammlung (Platz 42 Stadtverordnetenliste CDU) und Dr. Karsten Meyerhoff für den Ortsbeirat 10 (Platz 2 Ortsbeiratsliste CDU). Bitte geben Sie uns am 27.03. jeweils drei Einzelstimmen, damit wir auch in Zukunft diese "Stadtteilzeitung" führen können. Wenn Sie mal "zur Probe" kumulieren und panaschieren wollen, dann können Sie das hier tun.
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Kaffee, Kuchen, Weihnachten und drei Vorstandsmitglieder

Wenn die lokalpolitische Arbeit eines lehrt, dann daß: Es fehlt dieser Gesellschaft an allen Ecken und Enden an ehrenamtlichem, bürgerlichem Engagement, an Menschen, die wenigstens einen kleinen Teil ihrer reichlichen Freizeit für irgendetwas anderes verwenden, als "Bauer sucht Frau" im Fernsehen zu schauen und Capo-di-Monte-Imitate im Tschibo-Shop zu kaufen. So wie wir im Moment organisiert sind in dieser Gesellschaft wird zuviel der dringend nötigen Arbeit von zu wenigen geleistet - und das wird auf die Dauer nicht gut gehen.
VdK Preungesheim-Berkersheim
Weihnachtsmarkt in Bonames

Á propos Unzulänglichkeiten: Da bequemt sich der Stadtrat Schwarz hinaus nach Bonames, um die feierliche Eröffnung des Weichnachtsmarktes mitfeiern zu können, und versagt bereits am ersten Tag die Technik. Es gibt nämlich für einen Teil der Stände keinen Strom. Na gut, Kinderkrankheiten, wie ich mal annehme; brandneue Sachen eben ...
Freitag, 12. Dezember 2008
Als Eckenheim noch ein Dorf war...

Wenn man zu einem Vertriebenentreffen geht, hört man ähnliche Geschichten über eine vergangene Zeit. Hier kommt noch das Schicksal der Vertreibung, die Schrecken des Weltkriegs und die Zerstörung der Dörfer hinzu.
Aber in einem sind sich die Erzählungen gleich. Sie berichten von einer Vergangenheit, die in der Erinnerung der älteren Generation noch lebt und in den Geschichtsbüchern nachgelesen werden kann. Für die jüngere Generation ist es eben nur noch die Deutsche Geschichte. Wobei es meist interessanter und anschaulicher ist, wenn aus einer persönlichen Perspektive berichtet wird.
Leider war an diesem Abend der rote Faden in den beiden Berichten nicht zu erkennen. Auch wäre es schön gewesen, wenn man sich auf ein bis zwei Themen konzentriert hätte. "Oral Historie" - wie zu Neudeutsch die mündlich aus der Erinnerung der Betroffenen erzähle Geschichte auch bezeichnet wird - hat ihre eigenen Gesetze und lebt u.a. davon, daß frei ohne Vorgaben erzählt wird. Für die Forschung ist dies ein sehr interessanter Ansatz. Für die Veranstaltung wäre ein kurzer Fragenkatalog oder ein vorgegebenes Thema aber förderlich gewesen.
Heimat und Geschichtsverein Eckenheim
Oral History: Definition in Wikipedia
Und zum Schluß sind dann auch noch die Jacobs-Sisters da ...

Ich weiß, ich bin jetzt ein widerlicher Spielverderber, aber als ich so hinten auf den billigen Plätzen vor mich hinsaß und mir die Reden angehört habe, habe ich gedacht: "Na, da wird es ja ganz einfach sein, daß nächste Mal, wenn das nötig ist, etwas für die Geehrten zu erreichen!". Sie sind ja immerhin in dieser multikulturellen Stadt Frankfurt wesentliche Träger der Integration und leisten ungeheuer wichtige Arbeit - so zumindestens konnte man das den Reden entnehmen.

An diesem Mittwoch-Abend jedenfalls, an dem man sich fast mit metallbewehrten Ellenbogenaufsätzen den Weg durch den Weihnachtsmarkt in den Römer bahnen muß, läßt man sich davon nicht beeindrucken, hört sich geduldig die Reden an, um sich anschließend an edlen Häppchen und Sekt zu laben.
Und wer sich jetzt fragt, wie dieser Blog-Eintrag zu seinem Titel gekommen ist: Auf dem Heimweg, der unvermeidlich natürlich wieder über den Weihnachtsmarkt führt, sehen wir tatsächlich die knödeligen Jacobs-Sisters mit ihren ondulierten Pudeln, die wohl grade einen Pressetermin absolvieren. Ich habe mir kein Autogramm geholt ...
KGV Eckenheim
DJR Frankfurt
Weihnachtsmarkt in der Gemeinde der Allerheiligsten Dreifaltigkeit

How-auch-ever, Kaffee und Kuchen auf dem Weihnachtsmarkt der Kirchengemeinde sind jedenfalls weder katholisch noch evangelisch, sondern lecker. Daneben wird noch Selbgebasteltes feilgehalten - und das ist im Moment alles, was mir zu dieser Veranstaltung einfällt.
Allerheiligste Dreifaltigkeit
Sonntag, 7. Dezember 2008
50 Jahre Gemeindesaal Nazarethgemeinde

Die Gemeinde beläßt es allerdings nicht bei einer Feier, sondern gestaltet ein ganzes Wochenende, an dem für alle etwas geboten wird: Am Freitag gibt es evangelisches Kabarett (jaja, liebe Katholiken, wir dürfen so etwas, auch außerhalb des Karnevals), am Samstag wird das Gemeindefest gefeiert und am Abend gibt es einen Nikolaustanz (spießig; nur echte

Zu dieser Veranstaltung wäre an sich weiter nichts zu sagen, hätte es nicht einen Festvortrag zu Ehren des Jubilars gegeben. Eine Architektur-Professorin der Frankfurter Fachhochschule sollte ein paar erhellende Worte zum Gemeindesaal sagen, so jedenfalls meinte ich die Ankündigung verstanden zu haben. Geboten wurden ein paar dürre, zusammengegoogelte Lebensdaten des Architekten und ein paar zusammengegoogelte weitere Bauwerke, die dieser Architekt gestaltet hat. Der Rest des Vortrag ein einziges konzeptloses Aufzählen weiterer Bauwerke der 50-iger Jahre in Frankfurt ohne roten Faden. Dazu eine Diashow vom Computer die bereits in zwei Meter Abstand nichts mehr erkennen konnte. Mir liegt das Wort "Unverschämtheit" auf der Zunge - es von dort entfleuchen zu lassen verbietet mir einzig und alleine die christliche Nächstenliebe.
Zum Schluß noch eines: Ohne die große Zahl der ehrenamlichen Helfer, die lange und hart gearbeitet haben, wäre dieses Festwochenende nicht zu stemmen gewesen. Diesen Menschen spreche ich meine Hochachtung aus!
Samstag, 6. Dezember 2008
Weihnachtsmarkt am Frankfurter Berg
Es ist schon interessant: In keinem Gespräch an diesem Nachmittag ist der REWE-Vollsortimenter ein Thema. Als positiv denkender Mensch könnte man sagen, daß der Kompromiß zur Verkehrregelung rund um den neuen Markt die Anforderungen der Anwohner erfüllt hat. Nun, wo das Gebäude für den Markt und die darüberliegenden Wohnungen im Bau ist, scheint das Thema gegessen zu sein.
Auch bei dem anderen großen Thema: Lärmschutzwand an der A661 (bzw. der Umlage der Kosten auf die Anlieger) scheint sich auch Beruhigung und Sachlichkeit im Stadtteil zu verbreiten. Auch hier scheint der gefundene Kompromiß die Gemüter zu beruhigen.
Und wer sagt eigentlich immer, daß kommunale bzw. lokale Politik langweilig ist. Diese auf den ersten Blick kleinen Themen mobilisieren erstaunlich viele Personen und es ist die Aufgabe der Politik, Lösungen für diese Probleme zu finden.
Sonntag, 30. November 2008
Samstagsschule im Haus der Heimat

Seit einigen Wochen kommen am Samstagvormittag viele Drei- bis Fünfjährige ins Haus der Heimat, um Tanz-, Kunst-, Musik, Englisch-, Russisch, u.a. Unterricht zu erhalten.
Menschen mit einem verfestigten Bild über die Arbeit der Heimatvertriebenen- und Aussiedlerorganisationen müßten sich beim Anblick der vielen jungen Eltern und ihrer spielenden und lernenden Kinder doch mal überlegen. dieses anzupassen. Wer hätte noch vor wenigen Jahren gedacht, daß Eltern ihre Kinder im Vorschulalter in eine Samstagsschule bringen. Hier zeigt sich, daß die Eltern weiter sind als mancher Sonntagsredner. Bildung ist den Eltern wichtig und sie tun etwas für Ihre Kinder.
An diesem Vormittag standen ganz handfeste Themen auf der Tagesordnung. Hier ging es um die Organisation. Langweilig? Für die betroffenen Eltern, Kinder, Lehrer und die anderen Helfer keineswegs.
Es ist erfreulich, daß die Deutsche Jugend aus Rußland (DJR) mit der Samstagsschule ein weiteres, interessantes Projekt in Frankfurt betreibt. Wir wünschen: Viel Erfolg!
Deutsche Jugend aus Rußland, Kreisverband Frankfurt
Haus der Heimat, Frankfurt am Main
Weihnachtsmarkt auf dem Fußballplatz

Ganz anders als man bei dieser Einleitung vermuten würde, war gegen 18:30 Uhr der Weihnachtsmarkt noch gut besucht. Es hatte den Anschein, daß hier jeder jeden kennt. Auch das Konzept durch vier lange Zelte einen kleinen Platz zu schaffen, hat sich bewährt. Dieser Bereich wurde schön beleuchtet und durch den guten Besuch, kam auch eine schöne Atmosphäre auf. Mit den Vorstandsmitgliedern kamen wir ins Gespräch über so unterschiedliche Themen wie die Kanninchenplage (d.h. deren Löcher im Rasen erhöhen die Unfallgefahr der fußballspielenden Kinder), den gewünschten Kunstrasenplatz und auf der anderen Seite die Möglichkeiten mit neuen Techniken Buslinien des ÖPNV effizienter betreiben zu können. Unsere Gespräche hätten bestimmt länger gedauert, wenn nicht die Kälte und unser nächster Termin uns gezwungen hätte Richtung Saalbau Ronneburg aufzubrechen.
TSG Frankfurter Berg
Berkersheimer Weihnachtsmarkt

Man sollte vielleicht erwähnen, daß der Erlös dieses Weihnachtsmarkts - und nach allem, was man hört, kann das schon mal ein deutlich vierstelliger Betrag werden - traditionell einem guten Zweck zukommt.
In diesem Jahr ist eine Organisation namens AKIK an der Reihe, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, Kindern im Krankenhaus zu helfen, zu helfen, mit dieser ungewöhnlichen und beängstigenden Erfahrung fertig zu werden und die auch die Eltern dieser Kinder unterstützt.
Da paßt es einfach, daß unsere Landtagsabgeordnete, Gudrun Osterburg das Kinderkarussel gesponsort hat.
AKIK
Eröffnungssitzung der Fidele Eckenheimer

Na gut, ist ja alles selbstgewähltes Schicksal, also vom Weihnachtsmarkt des TSG Frankfurter Berg (s.o.) direkt hinein in die Eröffnungssitzung der Fidelen Eckenheimer, die ziemlich genau zur Hälfte aus Tanzvorführungen besteht: Minis, Midis, Maxis, Marsch, Polka, Schautanz, Majoretten - hat eigentlich jemand mal die Zahl der Permutationen (ohne zurücklegen) berechnet?
Wie auch immer: Der krönende Abschluß allen Tanzens ist der Auftritt des Männerballetts das sich nicht ohne Selbstironie "Happy Hippos" nennt. Musikalisch und thematisch lehnt man sich an den Film "Dirty Dancing" an und ich glaube, ich sage nicht zuviel: Manche Dame aus dem Publikum wird sich diesen Film nie wieder mit denselben Augen ansehen können wie vorher ...
Fidele Eckenheimer
Weihnachtsbasar der Krätscher

Neben Selbstgebasteltem (siehe zum Beispiel nebenstehendes Photo) gibt es auch Selbstgebackenes - und wie immer bei den Krätschern einen netten Plausch: Über Gott, die Welt und die Unterstellmöglichkeit für den Umzugswagen des Vereins.
Krätscher
Wahlkreisdelegiertenversammlung WK39

So darf man sich über weite Strecken die Wahlkreisdelegiertenversammlung der CDU im Landtagswahlkreis 39 vorstellen. Aber da es der Demokratie dient, macht man es ja gerne ...
Ach so ja, so gegen später wurde auch noch gewählt: Jeweils mit Ergebnissen weit jenseits der 90% wurden Gudrun Osterburg als Kandidatin und Jan-Dominik Schneider als Ersatzbewerber auf den Schild gehoben und nach 60 Minuten war der Spuk vorbei.
Gudrun Osterburg
Sonntag, 16. November 2008
Krätscher starten in die 5. Jahreszeit
Das Programm ist professioneller als vor einem Jahr und der Saal ist gut gefüllt. Zu gut gefüllt? Es ist teilweise eng. Aber welcher Verein wünscht sich nicht einen vollen Saal?
Es ist schön zu hören, daß die Krätscher für nächstes Jahr einen größeren Saal mieten möchten und dafür schon erste Überlegungen anstellen.
Hier sieht man, daß gute Angebote für Kinder und Jugendliche auch einem Verein etwas bringen. Er wächst! Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!
Die Krätscher
Die Fastnacht wird ausgegraben
(15.11.08): Im Garten der Familie Möller wird
die Fastnacht ausgegraben.
...und gefunden...

Gott Jokus wird aus dem Sarg genommen...

Mit Gott Jokus kann die Fastnacht beginnen...

Die Musikzüge spielen auf und sorgen für gute Stimmung im schönen Innenhof der Familie Möller.

TMCR
...und gefunden...
Gott Jokus wird aus dem Sarg genommen...
Mit Gott Jokus kann die Fastnacht beginnen...
Die Musikzüge spielen auf und sorgen für gute Stimmung im schönen Innenhof der Familie Möller.
TMCR
Samstag, 15. November 2008
Lokalschau der Kleintierzüchter
Ein großer Teil des großen Saales ist gefüllt mit Käfigen. In diesem Teil des Raumes kann man sich die Tiere und die Bewertung der Preisrichter anschauen. Natürlich gibt es noch genug Platz für die Tombola, die Kuchentheke und Tische und Stühle für die Besucher.
Schnell kommen wir ins Gespräch mit Mitgliedern des Kleintierzuchtvereins. Da geht es um so unterschiedliche Themen wie die Vor- und Nachteile der Schließung des Autobahnanschlusses Bonames und die Notwendigkeit für kleinere Betriebe im Internet präsent zu sein. Natürlich ging es auch um die Neuwahl des hessischen Landtags.
Die positive Stimmung für die CDU in diesen Tagen ist für uns erfreulich. Aber bekanntlich sind Stimmungen keine Stimmen. Und wer die Landtagswahl im Januar 2009 gewinnen wird, weiß heute noch niemand!
Als Songs noch Lieder waren
Der Chor der jüngeren Generation hatte sich für eine Auswahl von Musicalliedern entschieden. Mir haben die Lieder besser gefallen als letztes Jahr. Aber Lieder wie "We will rock you" kamen - meiner Meinung nach - bei dem Publikum meist jenseits der 70 nicht so gut an. Den jüngeren Besuchern schien dieser Teil des Programms gut zu gefallen.
Der Chor der ... Damen und Herren in den besten Jahren... entschied sich für Lieder des "Eurovision Song Contest". Die Musik aus der Zeit als "Songs noch Lieder waren", um den Moderator zu zitieren, traf vermutlich den Geschmack der Mehrheit der Besucher.
Insgesamt muß man feststellen, daß im Saal noch einige Plätze frei waren. Ob dies an "Wetten daß" im TV oder an der Überalterung, die auch in den Kirchengemeinden ein Problem ist, liegt? Vielleicht an beiden?
Es ist lobenswert, daß soviele Gemeindemitglieder bereit waren auf der Bühne, bei der Organisation und bei der gastronomischen Versorgung der Gäste an diesen Abend ehrenamtlich zu arbeiten. Vermutlich hat der Kampf um den Erhalt der Kirche St. Bonifazius den Aktivierungsgrad der Gemeinde erhöht und so wird es auch in den nächsten Jahren ein Weinfest in Bonames geben.
Gemeinde St. Bonifazius
Förderverein der Gemeinde St. Bonifazius
Freitag, 14. November 2008
Eckemer Gebabbel beleuchtet den Karneval

Na gut, statt "Geschichte des Karnevals" gibt es zwar mehr "Geschichten des Karnevals", aber den meisten Anwesenden scheint das gut zu gefallen, denn immer mal wieder werden die Geschichten und Anekdoten der Vortragenden aus dem Publikum ergänzt. Jetzt wissen wir also, warum die Krätscher-Garden zunächst mit weißen Stiefeln antraten (die ungefärbten Modelle waren billiger), der Spielmannszug in der freien Klasse antreten mußte (man hatte bereits Ventilfanfaren) und manche Blechblasformation besser war als andere (man hatte sich der Unterstützung amerikanischer Musiker versichert). Da hört sich manches an wie "Früher war alles besser!", aber vielleicht kann das an so eine Abend auch nicht anders sein.
Bei aller Gemütlichkeit des Abends wird aber auch eines klar: Karnevalisten sind zwar eine große Familie, aber wie in einer echten Familie gibt es auch regelmäßig Zoff und immer sind es die Jungen, die etwas ändern wollen und sich ausgebremst fühlen und immer sind es die Alten, die beim Bewährten bleiben wollen und die dem "neumodischen Kram" nicht trauen. Das gilt erstaunlicherweise auch dann, wenn die Jungen erst jung sind, dann aber langsam aber sicher alt werden und zu den Alten gehören: Erst Revolte, dann Reaktion.
Samstag, 8. November 2008
Nachbarschaftsfest der GFFB

Nun ist jeder zu ehren und zu preisen, der versucht, Nachbarn zusammenzubringen und somit gebührt auch der GFFB Dank für ihre Initiative, aber mir stellen sich drei Fragen:
- Warum Anfang November eine Außenveranstaltung?
- Wer sollte mit der Mischung des "Warenangebots" angesprochen werden?
- Warum nicht jemanden ansprechen, der sich mit der Ausrichtung solcher Feste auskennt (z.B. einen Verein)?
Integratives Sport- und Spielfest des TSV Bonames

Kurios ist da, zumindestens für mich, das gebetsmühlenartig immer wieder vorgetragene Selbstverständnis, "kein Verein wie andere Vereine" zu sein, "so mit Vereinsmeierei und so" und es es scheint mir eine gehörige Portion Distanz aus diesem Mantra zu sprechen. Nun ist recht klar, worauf sich die Selbsteinschätzung des Vereins gründet: Kein klassischer Vereinsvorsitzender, keine klassischen Vereinsfeste und das Verständnis, der Verein habe lediglich dafür zu sorgen, daß die Halle aufgeschlossen und das Licht eingeschaltet wird - auf seiner Webseite bezeichnet sich der Verein unter anderem als "Sportdienstleister". Nun kann man darüber diskutieren, ob ein Verein nicht mehr sein sollte, als der lockere Rahmen den Mitglieder dazu nutzen können, ihren individuellen Sportarten nachgehen zu können und man kann sich auch fragen, ob sich hier ein Sportverein ohne Not in die Nähe kommerzieller Fitness-Studios begibt. Aber letztlich ist meine Nörgelei hier vielleicht auch nur intellektuelle Selbstbefriedigung: Ungefähr 2300 Mitglieder haben diese Frage für sich beantwortet und dem TSV Bonames durch ihren Beitritt das Konzept bestätigt.
Sonntag, 2. November 2008
Senatsabend des TMCR

Und es scheint voran zu gehen beim TMCR, denn der Saal ist gut gefüllt und neben den üblichen Verdächtigen gibt es auch ein paar neue Gesichter zu sehen. Da mag sich unter anderem die Entscheidung, dem Großen Rat beizutreten doch segensreich ausgewirkt haben. Es ist all denjenigen, die sich wieder mal reingehängt haben, um die Veranstaltung möglich zu machen, von Herzen gegönnt.
Was das Programm angeht, so läßt sich natürlich - wie immer - über Geschmack nicht streiten und so würde wohl Rüdiger Hofmann z.B. zu einem Sänger in den besten Jahren im weißen Anzug mit pinkfarbigem Hemd und ebenso gefärbter Krawatte, der deutsche und internationale Schlager vornehmlich aus den 50ern und 60ern zu besten gab, gesagt haben: Das kann man mögen, ...
Sonntag, 19. Oktober 2008
1. Platz für ehrenamtlichen Engagement

Am Freitag waren die Preisrichter da gewesen, sodaß das Publikum sich am Samstag und Sonntag die Tiere und ihre Bewertung anschauen konnten.
Bei Veranstaltungen dieses Vereins kommt immer eine familiäre Antmosphäre auf. Das könnte man am selbst gebackenen Kuchen oder an der Stimmung festmachen. Natürlich trägt auch die Integration von Jung und Alt dazu bei, da die Tiere von den jugendlichen Mitgliedern und den älteren Mitgliedern gleichberechtigt am Wettkampf teilnehmen. Aber auch sonst arbeiten hier Jung und Alt "Hand in Hand" im Verein zusammen.
Unsere Beachtung findet, daß das beschädigte Dach des Vereinsheims in Eigenleistung neu gedeckt wurde. Das nennt man Einsatz! Hier sieht man wieder wie viel engagierte Mitglieder in einem Verein bewegen können.
Unser Bericht über die Ausstellung vor einem Jahr
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Aufregender Wochenmarkt im Bogen

So wird man sich nun also in den kommenden etwa 6 Wochen bemühen, die Genehmigung der Stadt zu bekommen, mindestens 12 Marktbeschicker anzusprechen und für das Projekt zu gewinnen -darunter ein gepflegter Stand mit Wein, Äppler usw. - und ein wenig Werbung anzuleiern. Das hört sich für mich an wie case closed.
Landesverband für Markthandel und Schausteller Hessen e.V.
Sonntag, 12. Oktober 2008
Von Geflügelzüchtern und anderen Lügnern

Wir entschlossen uns spontan im Vereinsheim - unter einem orginellen Stammtischschild (siehe Foto) - Platz zu nehmen, da die Temperaturen draussen doch recht frisch waren. Die meisten Besucher folgten unserem Beispiel nicht und saßen draußen an den Bierzeltgarnituren.
Im Gespräch mit Mitgliedern des Vereins ging es seltersamer Weise immer um illegal parkende Autos und andere verkehrspolitische Fragen. In der Kommunalpolitik - und noch mehr direkt im Stadtteil - geht es sehr häufig um diese vermeintlich kleinen Fragen, die die Lebensqualität des Einzelnen sehr viel stärker beeinflussen, als viele glauben.
Interessant ist schon, daß man uns gerne persönlich auf diese Probleme anspricht und den Gang zur Ortsbeiratssitzung eher scheut. Naja, aus diesem Grund sind wir auch immer vor Ort unterwegs...
Samstag, 4. Oktober 2008
Einigkeit im Recht auf Freizeit

Diese Jahr begang die Veranstaltung mit einem - für meine Begriffe - zu langem Streifzug durch die Geschichte. Hier haben der neue CDU-Stadtbezirksverbandsvorsitzende von Fechenheim, Roland Ebisch, und der Ortsvorsteher vom Ortsbezirk 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach), Hannes Zimmermann, vergessen, daß die Zuhörer diesen Teil der Deutschen Geschichte selbst erlebt haben und als politisch Interessierte auch teilweise mitgestalten konnten.
Die anschliessende Festrede von Michael Boddenberg, dem Generalsekretär der CDU-Hessen, rechnete mit dem politischen System der DDR ab und erläuterte, warum man bei der neuen Partei "die Linke" bewußt von "den Kommunisten" sprechen kann und sollte. Mit erscheckenden Berichten aus dem Landtag und Ausführungen über die neuen Vorschläge von Oskar Lafontaine zur Enteignung von Firmen wurde den Zuhörern deutlich, daß diese Partei ein anderes politisches System haben möchte und daher mit Recht vom Verfassungsschutz überwacht wird.
Die Feierstunde im Festzelt der Brauerei "Bier Hannes" schloß mit der Nationalhymne "Einigkeit und Recht und Freiheit".
Tag der offenen Moschee

Da wir schon häufiger in der Omar-Moschee waren, fiel der sonst übliche Rundgang weg und wir kamen recht schnell ist Gespräch über ... Politik.
Für uns war es interessant mit einem Bewohner der Karl-Kirchner-Siedlung zu sprechen und seine Analyse der Lage zu hören:
- Die Lage der Kinder und Jugendlichen verschlimmert sich von Jahr zu Jahr
- Der Drogenkonsum und die Kriminalität bei den Jugendlichen nimmt zu
- Die Eltern kümmern sich zu wenig um die Kinder, weil sie beide arbeiten gehen und zu wenig Zeit für ihre Kinder haben (Aufsicht, Hausaufgabenkontrolle, u.s.w.)
- Der negative Einfluß der Medien nimmt zu (Gangster-Rap, u.a.)
- Kinder und Jugendlichen machen viel zu wenig Sport.
- Durch den Zuzug von Ausländern und den Wegzug von Deutschen sprechen immer mehr Menschen im Treppenhaus und auf der Straße nicht mehr Deutsch. Dadurch nimmt der Druck, Deutsch zu lernen, stetig ab.
- Die Anzahl der Bewohner, die einer regelmäßigen Arbeit nachgehen nimmt ab. Die Anzahl der Empfänger von Sozialleistungen steigt.
Es ist schon interessant. Hätten wir mit einem Vertreter der Sozialverbände gesprochen, wäre es nur um Mittelaufstockungen und weitere Planstellen gegangen. Hier haben wir eine vielschichtige Analyse bekommen, die ich bewußt unkommentiert so stehen lasse.
Sonntag, 28. September 2008
Karnevalistisches Oktoberfest

Im Zeitalter der Globalisierung können kulturelle Traditionen aus einer kleinen Region sich in der ganzen Welt verbreiten. So hat es das Oktoberfest geschafft, daß nicht nur die Tourismus-Werbung des Freistaates Bayern diese in Landstrichen außerhalb Bayerns veranstaltet. Nein, es gibt auch immer mehr Vereine, die ein Oktoberfest feiern.
Bei den Krätschern hat das Oktoberfest eine starke Familienkomponente. Hier werden die Kinder und Jugendlichen einbezogen und so können auch die Kleine beim Bierglasstemmen mitmachen (siehe Foto).
Aber auch über Politik wurde an diesem Abend gesprochen. So hört sich manches über die derzeitige Bankenkrise aus dem Munde eines Bundesbank-Mitarbeiters anders an als man es in der Zeitung liest. Es wird sich zeigen, ob seine Aussage, daß der Markt versagt habe, richtig ist. Es bleibt abzuwarten, wie weit die Bankenaufsicht verstärkt wird und Gesetze geändert werden müssen. Auf der anderen Seite sind die Geschäfte der staatlichen Banken in der letzten Zeit eher durch Fehlentscheidungen und Pleiten aufgefallen. Dies scheint kein Erfolgsmodell zu sein. Vermutlich ist die sozialen Marktwirtschaft auch in dieser Frage ein Konzept, was zum Erfolg führen wird.
Wer sich für Geschichte interessiert, kann sich mal über den sogenannten Tulpenwahn informieren und lernen, daß es so etwas wie einen Börsencrash auch schon vor 400 Jahren gab.
CTC Die Krätscher
Katholisches Oktoberfest

Im Zeitalter der Globalisierung können kulturelle Traditionen aus einer kleinen Region sich in der ganzen Welt verbreiten. So hat es das Oktoberfest geschafft, daß nicht nur die Tourismus-Werbung des Freistaates Bayern diese in Landstrichen außerhalb Bayerns veranstaltet. Nein, es gibt auch immer mehr Vereine, die ein Oktoberfest feiern. Auch in der katholischen Gemeinde "Allerheiligste Dreifaltigkeit".
Bei etwas zu lauter Musik kam Oktoberfeststimmung im Gemeindesaal auf. Warum dann eine Tai-Chi-Vorführung das Programm unterbrach, bleibt uns ein Rätsel. War das katholisches Tai Chi?
(Oje, ich glaube als Protestant lasse ich diese Aussage einfach mal so stehen und verkneife mir weitere Ausführungen.)
Allerheiligste Dreifaltigkeit
Tai Chi in Deutschland
Schöner Park im Frankfurter Bogen

Aufgrund dieser Berichte haben wir uns vor Ort informiert. Schnell wird klar, daß die Bürgen einen Zwischenstand in der Bauphase als endgültigen Zustand beschrieben haben. Inzwischen sind die Stahlkonstruktionen gefüllt worden. Die gepflasterten, schrägen und gewellten Flächen werden sicherlich die Kinder zum Spielen animieren und vielleicht auch Inline-Skatern, u.a. als "Sportfläche" dienen.
Die Grünfläche macht einen guten Eindruck. Preungesheim hat einen schönen Park erhalten!
Berkerheimer Kerb 2008
Vermutlich sind in der Zeit zwischen dem Aufstellen des Kerbebaums am frühen Nachmittag und dem Tanz am Abend immer relativ wenige Besucher anwesend. Für unser Ziel in Berkersheim mit Bürgern Gespräche zu führen, war es auf jeden Fall die falsche Zeit. Die Leute, die wir kannten, waren mit der Erbringung gastronomischer Dienstleistungen beschäftigt. (Es sind halt immer die gleichen, die die Arbeit machen!) Und so haben wir uns entschieden - etwas früher als eigentlich geplant - Berkersheim zu verlassen und zu unserem nächsten Termin zu fahren.
Berkersheimer Kerb
Freitag, 26. September 2008
Verkehr auf dem Ameisenwanderweg

- Vor der eigenen Haustür gibt es viel zuviel Verkehr.
- Der Verkehr vor der eigenen Haustür gehört da gar nicht hin, denn es ist nur Schleichverkehr, Pendlerverkehr, Anlieferverkehr oder Besucherverkehr.
- Man trägt selber nicht zum Verkehr bei, auch dann nicht, wenn man mehrere Autos besitzt und benutzt.
- Es wird viel zu schnell gefahren, an die zulässige Höchstgeschwindigkeit hält sich keiner, sie wird um ein Mehrfaches überschritten und zwar fortgesetzt und ständig.
- Geschwindigkeitsmessungen finden viel zu selten statt und wenn sie stattfinden, dann zur falschen Zeit, am falschen Tag, am falschen Ort und/oder auf die falsche Weise - was erklärt, warum die Meßergebnisse viel zu niedrig sind.
- Es kommt stündlich zu Unfällen - oder doch wenigstens fast ...
So befinden sich denn die ungefähr 14 Menschen, die sich im Gemeinschaftsraum der Preungesheimer Ameisen in der Gundelandstraße 7 zusammenfinden, um über die Verkehrsbelastung in eben dieser Gundelandstraße zu sprechen, in guter Gesellschaft. Tatsächlich kommen dann auch alle oben genannten Themen zur Erörterung. Das passiert allerdings in einer recht unstrukturierten Debatte, in der nicht nur die Themen, sondern auch die Wünsche und Vorstellungen durcheinander gehen. An der rechten Organisation fehlt es auch etwas, der Ruf nach jemandem der die Versammlung protokollieren möge verhallt ebenso ungehört, wie der nach jemandem, der sich als Sprecher einer Bürgerinitiative zur Verfügung stellt.
Insgesamt fällt es schwer, sich ein konsistenten Bild von dem zu machen, was die versammelten Menschen wollen, wie sie es wollen und in welcher Weise man ihnen zu Diensten sein kann. Darüberhinaus wird man wohl abwägen müssen, ob 14 Menschen repräsentativ für den Frankfurter Bogen sind.
Mittwoch, 17. September 2008
Frauen mit Gärtchen und die Marburger Nordansicht

Zur Kabarettnummer verkommt seine Antwort auf die Frage, ob er denn die Solaranlagen, die in absehbarer Zeit alle Marburger Dächer zieren sollen (siehe z.B. hier oder hier) ästhetisch ansprechend finde: Auf der Nordseite der Dächer ergäbe ja das Aufstellen von Solaranlagen ohnedies keinen Sinn, da könne ja die Stadt von Norden her anschauen, wer das unveränderte Stadtbild sehen wolle. Der Spruch hat das Zeug zum Klassiker!
Daß Herr Scherrer darüberhinaus einfach auf irgendwelche Fragen antwortet, die ihm keiner gestellt hat, von denen er sich aber wohl wünscht, man hätte sie ihm gestellt - und dabei nicht so geschickt ist, wie die Politker auf dem Podium - das macht ihn schon fast wieder sympathisch ...
Sonntag, 7. September 2008
Schlager- und Oldieparty der Fidelen Eckenheimer

Dem unbeteiligten Beobachter mag es so scheinen, daß z.B. der Besuch der Schlager- und Oldieparty der Fidelen Eckenheimer lediglich die Vergnügungssucht der Autoren befriedigt. Tatsächlich ist es aber so, daß man bei einer solchen Veranstaltung nie ganz privat ist und das praktisch immer jemand kommt und gerne mal über diese Einmündung oder jene Lärmbelästigung gesprochen hätte. Das ist vollkommen in Ordnung, das ist gewollt so und das ist natürlich ein selbstgewähltes Schicksal: Wenn man wissen will, was "die Leute" wollen, muß man zu "den Leuten" hingehen. Und man muß mit ihnen ihre Feste feiern, denn nur so lernt man die Menschen und ihr Leben wirklich kennen und genau daß macht Kommunalpolitik ganz unten an der Basis aus.
So, schön pathetisch, oder? Na gut, ich gebe es zu: Man konnte auf der Schlager- und Oldieparty der Fidelen Eckenheimer recht gut tanzen und das hat auch Spaß gemacht - ein bischen ... ;-)
Fidele Eckenheimer
Samstag, 6. September 2008
Von Zazen und Zendos

Aber in Bonames gibt es so einen Meditationsraum in dem die japanische Zazen-Meditation geübt wird? Das mag dem einen oder anderen entgangen sein. Vielleicht, weil es den Raum erst seit zwei Jahren gibt, vielleicht weil er in der Galgenstraße in den Kellerräumen unter einem Schlecker-Markt nicht so recht auffällt. In diesem Jahr jedenfalls hat man sich entschlossen, zumindestens mal mit einem Tag der offenen Tür an die Öffentlichkeit zu gehen - und so stehen wir beiden Männer dann westlich-formal korrekt gekleidet plötzlich unter einigen leger gekleideten Damen, die wahrscheinlich einer der vielen Gruppen angehören, die sich mit Kundalini-Yoga, Rakusu, Oryoki oder Hokyo-ki befassen.
Wir erfahren, daß das Projekt auf reiner Privatinitiative beruht und daß die Besitzerin die Räumlichkeiten ursprünglich für sich selber eingerichtet hatte. Inzwischen werden sie allerdings auch an andere Organisationen vermietet, die Kurse dort abhalten können. Die eignen sich zwar - im Wortsinne - nicht für große Sprünge, denn es handelt sich im wesentlichen nur um zwei Räume, aber das eine oder andere kann offenbar sogar der große TSV Bonames dort veranstalten, denn er gehört zu den Mietern. Es finden aber auch Dinge statt wie rebirthing und Familienaufstellungen, die für mich in den Bereich der parawissenschaftliche Scharlatanerie gehören.
Zendo Frankfurt
Sonntag, 24. August 2008
Lindenfest in Berkersheim

Eines sei vielleicht noch angemerkt: Obwohl es noch früh am Tage ist - für einen Sonntag - sind erstaunliche viele Kinder anwesend und tollen herum. Das ist auch kein Wunder, denn es sind diverse Sport- und Bewegungsspiele aufgebaut, ein Parcour, den man absolvieren und dessen vollständiges Durchlaufen man sich bestätigen lassen kann. Die Spiele sind alle recht einfach, aber die Kinder haben einen Riesenspaß und wenn die Kinder Spaß haben, sind auch die Erwachsenen froh und so hat man denn ein gutbesuchtes Fest. Nachdem die diversen Straßenfeste in unserem Ortsbezirk nicht mehr so den rechten Zuschauerzuspruch haben, stellt sich die Frage, ob wir hier die Zukunft dieser Art von Festen gesehen haben. Weg von nur "Bratwurst-Kuchen-Kaffee" hin zum Kinderfest mit auch "Bratwurst-Kuchen-Kaffee" ...
Es kocht im Ortsbeirat 10

Am Abend wird dann gemeinsam gekochte gemeinsam und mit etlichen Gästen gegessen und dank der Arbeit der professionellen Köche ist es hervorragend. Das scheinen auch die Gäste zu finden, denn keiner beschwert sich, daß im Menüpreis eine ordentliche Spende quasi automatisch enthalten ist. Alle Spenden, auch die des IB-Hotels, summieren sich am Ende des Abends auf erkleckliche € 1700,- für die sich der stellvertretende Vorsitzende des Präventionsrats Preungesheim, Wolfram Breitkreuz, herzlich bedankt, denn "seiner" Organisation kommt das Geld zugute. Schaun' mer mal, was draus wird ...
P.S.: Hier und hier hat sich der Ortsbeiratskollege Helmut Barth von den Grünen ausgetobt und das Ereignis multimedial und in bunt ausgebreitet.
Mittwoch, 20. August 2008
40 Jahre Vereinsring Preungesheim-Eckenheim

Vereinsring Preungesheim-Eckenheim
Sonntag, 10. August 2008
Die Mauer muß her!

Wir haben das Sommerfest bei den Kleingärtnern mal dazu genutzt, uns das von unserer Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach hart erkämpfte Bauwerk einmal in Ruhe aus der Nähe anzuschauen. So ganz neu und so ganz klinisch sauber wie die Mauer im Moment noch aussieht, sind Assoziationen mit dem ehemaligen Berliner "Wahrzeichen" aber nicht ganz zu vermeiden.
Das ist selbstverständlich ganz und gar Sache des KGV Eckenheim, aber vielleicht denkt man mal daran, daß die westliche Seite der Berliner Mauer vieltausendfach künstlerisch verziert war und daß es die westliche Seite der Stützmauer ist, die an die Kleingärten grenzt ...
KGV Eckenheim
Auf der Suche nach der neuen Mitte

Mit großem Interesse höre ich von der im Moment noch vagen Idee, am Frankfurter Berg eine Art Begegnungsstätte/Kulturwerkstatt/Literaturkaffee/... einzurichten. Der Stadtteil, der eigentlich immer noch aus vier, fünf Teilsiedlungen besteht, die auch nicht notwendigerweise immer miteinander arbeiten, könnte sicher eine Art "Mitte" gebrauchen. Das Bürgerzentrum in der Sonnentaustraße scheint mir dazu noch nicht geworden zu sein, was möglicherweise seiner etwas frugalen Einrichtung geschuldet ist. Aber das Vorhandensein von Räumen ist ja das eine, das Programm und die Akzeptanz als "Mitte" ein anderes. Und niemand weiß es besser als Altwirtschaftsminister Wolfgang Clement, daß eine neue Mitte eine Trägerschaft braucht, einen gemeinsamen Willen und eine Verankerung, sonst läuft man Gefahr, nach einer Schamfrist von den eigenen Genossen rausgeworfen zu werden ...
ProWoKultA
Sommerfest beim Jahnvolk

Es ist jedes Jahr wieder schön zu sehen, wieviele Kinder sich an dem Fest beteiligen.
Jahnvolk
Kaffee, Kuchen und Blutdruckmessen ...

Von Vertretern des Frankfurter Verbands erfahren wir, daß eines der wichtigen Projekte die Umsetzung des Bielefelder Modells (siehe z.B. hier, hier oder hier) ist. Eine kurze Recherche in der allwissenden Müllhalde - sonst auch als "Internet" bekannt - fördert recht schnell zutage, worum es geht: Hauswirtschafts- und Pflegedienstleistungen ziehen quasi zu den Menschen, die solche Leistungen benötigen in deren "normale" Häuser statt die Menschen zu den Hauswirtschafts- und Pflegedienstleistungen umziehen zu lassen.
Ich zweifle keine Sekunde daran, daß dieses Modell vielen Menschen eine sehr gute Möglichkeit bietet, länger als bisher ein selbstbestimmtes, gutes Leben zu führen, ohne in "Altensilos" oder "Krankenhäuser" umziehen zu müssen, und daß man alleine deshalb Möglichkeiten in dieser Richtung weiter ausloten muß.
Aber manchmal fröstelt es mich ehrlich gesagt angesichts solcher Angebote auch: Immer scheint es nur der Staat - im weitesten Sinne - zu sein, der die Versorgung der Bedürftigen garantieren kann. Wann immer es darum geht, Kinder zu erziehen, Jugendliche auszubilden, Heranwachsenden "etwas zu bieten", Senioren zu unterstützen oder zu pflegen, scheint der Zug der Zeit zu sein, das in staatliche Hände zu legen. Was ist denn eigentlich mit der Familie, die, wenn sie noch intakt ist, diese Aufgaben hervorragend übernehmen kann? Was ist denn in den Fällen, in denen Eltern Wert darauf legen, nachmittags gemeinsam mit den Kindern etwas zu unternehmen, wo Menschen willens und in der Lage sind, sich um ihre unterstützungsbedürftige Eltern zu kümmern? Ist das gesellschaftlich nicht mindestens genauso wertvoll? Man darf kein Lebensmodell für allgemeinverbindlich erklären und die Politik alleine darauf ausrichten, auch nicht das der allumfassenden Versorgung durch den Staat.
Sonntag, 3. August 2008
Weck-, Worscht- und Kuchenfest
Das Wetter spielte mit und so konnten die Vereine ein schönes Sommerfest im Grünen feiern.
Wie bei vielen anderen Festen dieser Art bekommt man den Eindruck, daß sich hier nur die Mitglieder der beteiligten Vereine treffen. Aber vielleicht ist dies auch ein falscher Eindruck und die Kleingärtner von nebenan und andere Nachbarn waren auch zu Gast.
Jahnvolk
AC Eckenheim
TMCR
FKG Rot-Weiß
Sonntag, 22. Juni 2008
Sommerfest der CDU Nieder-Eschbach

Eine gewisse Ländlichkeit drückt sich auch darin aus, daß die Veranstaltung zur Hälfte in einer turnhallengroßen Scheune stattfindet - wenn man diese modernen Hochleistungswartungs- und -abstellhallen denn noch so nennt. Und das gesamte Dorf ist auf den Beinen und schon am frühen Abend ist die Beteiligung enorm. Würstchen und Bier für die Erwachsenen, Kutschfahrten für die Kinder, das scheint eine absolute Killerkombination zu sein.
Wir treffen auch Herrn Waniek, den Vorsitzenden der Bürgerinitiative am Bügel, der natürlich um ein Gesprächsthema nie verlegen ist und die diversen Belange des Bügels wahrscheinlich auch noch nachts im Schlaf vertritt. Wie würde bloß der Bügel ohne den Mann und seine Mitstreiter aussehen? Aktuell scheint ihn das Thema der Fehlbelegungsabgabe zu drücken, die er nicht generell abgeschafft sehen möchte, aber die so erhoben sehen möchte, daß man durch fehlende soziale Durchmischung labil gewordene Wohnlagen nicht dadurch vollends kaputt macht, daß man systematisch den verbliebenen, kleinen bürgerlichen Kern auch noch verscheucht.
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